(An-)Reise

Weihnachten ist für viele mit Reisen verbunden, ob zu den Eltern, zu Freunden oder einfach nur möglichst weit weg vom Feiertagswahnsinn. Je weniger Kilometer man dabei zurücklegt, desto weniger belastet man die Umwelt. Beim Vergleich des CO2-Ausstoß schneiden Züge und Busse am besten ab, Flüge am schlechtesten. Die Klimaschutzorganisation Atmosfair bietet einen Reiseplaner , der viele Ideen zum emissionsarmen Reisen auflistet, inklusive klimafreundlicher Reiseveranstalter.

Wer fliegen möchte, kann mit dem FlugCheck der gemeinnützigen Organisation CO2Online herausfinden, wie stark die gewählte Flugreise das Weltklima belastet, und ausrechnen, wie viel es kostet, eine vergleichbare Menge Klimagase in Klimaschutzprojekten einzusparen. Wer möchte, kann den Betrag anschließend bei einer Klimaschutzorganisation spenden, die mit dem Geld zum Beispiel in Indien Solarküchen baut oder Regenwälder aufforstet. Für einen einfachen Fug von Berlin nach München wäre bei Atmosfair eine Spende von sechs Euro fällig. Böse Zungen nennen das Ablasshandel. Es stimmt natürlich: Besser für die Umwelt wäre, gar nicht zu fliegen. Aber wer das nicht kann oder möchte, wählt mit der Klimaspende immerhin die zweitbeste Lösung. Das sagt auch Stiftung Warentest, die hier auflistet, was Klimaschutzorganisationen mit dem gespendeten Geld tun.