Im Haus, das Licht und Farben atmet
Als Jugendlicher hat Steven Harrington an der Seite seines Vaters auf Baustellen in den Vororten von L.A. gearbeitet. Dank der Einblicke, die er dort in das Innenleben eines Hauses bekommen hat, wohnt und gestaltet der Illustrator und Designer heute selbst mit viel Liebe zum Detail. Versteckt unter Bäumen und trotzdem von der Sonne durchflutet liegt sein Haus in den Hügeln von Pasadena. Von der Terrasse blickt man hinab auf die Millionenstadt L.A. Mehr über Steven Harrington und die Projekte seiner Agentur National Forest Design erfahren Sie hier.
- Datum 14.06.2012 - 12:20 Uhr
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Datschenglück im Flohmarktambiente.
Die Idülle lebt. Spießer aller Länder vereinigt Euch und feiert den Aufstieg vom Campingplatz. Den Grill bauen wir noch und das Bier bringt der Nachbar mit...
Trödel eines "Innenarchitekten". Viele dieser Scheinkreativen versuchen durch ihre proklamierte Stilsicherheit doch nur zu verbergen dass sie in Wahrheit nichts können. Sie haben weder einen vernünftigen Beruf gelernt noch verstehen sie etwas von der Materie, die sie anderen Leuten aufschwatzen wollen. Die meisten können Steinzeug nicht von Steingut und Eiche nicht von Buche unterscheiden. Es heißt dann schnell Keramik oder Hartholz.
Da lobe ich mir jemanden, der schaut was er brauchen kann und es mitnimmt, wenn es ihm taugt. Wenn die Wohnung mit diesem Zeug dann benutzt statt geleckt aussieht, ist alles richtig. Wohnen ist besser als repräsentieren. Aber manchem schmeckt ja ein schlechtes Essen schon, weil es auf dem richtigen Teller liegt.
...
Mensch, wir sind längst in einer Welt angekommen, in der jeder auf seine Weise seelig werden darf - für manche sogar mit Grill und Nachbarn.... Gibt es etwas grottenspießigeres, als den ewigen Spießervorwurf - etwas spießigeres als den Ewig-sich-distinguierenden Mittelschichtler??
Und von welcher Norm weicht eigentlich derjenige ab, der "Spießer" genannt wird - bzw. wer legt diese Norm fest?
Trödel eines "Innenarchitekten". Viele dieser Scheinkreativen versuchen durch ihre proklamierte Stilsicherheit doch nur zu verbergen dass sie in Wahrheit nichts können. Sie haben weder einen vernünftigen Beruf gelernt noch verstehen sie etwas von der Materie, die sie anderen Leuten aufschwatzen wollen. Die meisten können Steinzeug nicht von Steingut und Eiche nicht von Buche unterscheiden. Es heißt dann schnell Keramik oder Hartholz.
Da lobe ich mir jemanden, der schaut was er brauchen kann und es mitnimmt, wenn es ihm taugt. Wenn die Wohnung mit diesem Zeug dann benutzt statt geleckt aussieht, ist alles richtig. Wohnen ist besser als repräsentieren. Aber manchem schmeckt ja ein schlechtes Essen schon, weil es auf dem richtigen Teller liegt.
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Mensch, wir sind längst in einer Welt angekommen, in der jeder auf seine Weise seelig werden darf - für manche sogar mit Grill und Nachbarn.... Gibt es etwas grottenspießigeres, als den ewigen Spießervorwurf - etwas spießigeres als den Ewig-sich-distinguierenden Mittelschichtler??
Und von welcher Norm weicht eigentlich derjenige ab, der "Spießer" genannt wird - bzw. wer legt diese Norm fest?
Das ist vielleicht nicht mein Traumhaus, aber warum muss man da so abpesten? Idylle Spießer etc. – klar sieht es nett aus. Aber wer wohnt schon zeitgemäß moderner? Verdreckt, eng und muffig ist auch keine Alternative zum „Spießertum“. Ein Bild von der eigenen Whg wäre schön, dann könnte man sehen, ob hier ein Kenner auftritt oder eben nicht …
Nett finde ich, dass man sehen kann, wie mit wenig Mitteln ein idyllisches Wohnen in der Nähe von LA möglich ist. Und klar sieht man, dass viele Dinge selbst oder zumindest laienhaft gemacht worden sind. Für die Handwerker-Meisterschaften dürfte das natürlich nicht reichen
Ich gebe Ihnen völlig Recht. Ich verstehe die Aufregung von Schofel auch nicht.
Ich gebe Ihnen völlig Recht. Ich verstehe die Aufregung von Schofel auch nicht.
Kommt halt immer auf die Perspektive an.
Eine illustrierte Reportage über die bescheidenen Bemühungen, sich im Angesicht der "Millionenstadt" L.A. ein kleines individuelles Glück zu basteln hätte eine andere Reaktion hervorgerufen, als der Versuch, mir in der Rubrik "Lebensart" diese Laube als Gestaltung eines Designers und Illustrators unterzujubeln. Sollen wir etwa angesichts des drohenden Zusammenbruchs unseres Währungs- und Wirtschaftssystems schon mal vorsorglich mit dem Blick auf die kleinen Schönheiten des Lebens vertröstet werden? Dafür war doch eigentlich immer die Religion zuständig.
Aber immerhin schön zu sehen, dass uns der Zaun ums Häusle über alle kulturellen Schranken nicht trennt, sondern im Maschendraht verbindet.
ganz so krass wie Schofel, aber ich bin auch etwas enttäuscht. Gerade weil in dem Artikel von einem Designer und Illustrator gesprochen wird. Die Fotos vermitteln mir nun wirklich nicht, dass wir es hier mit einer außergewöhnlichen Location oder einem tollen Interior zu tun haben. Details wie eine Treppe mit ein paar Bildchen an der Wand oder einer Couch und einem Kissen, das sagt nicht wirklich viel aus und unterstreicht auch nicht das Händchen des Eigentümers.
Ich empfehle hier dringend mal folgenden Link, wenn man wirklich tolle und außergewöhnliche Räume etc. sehen will:
http://www.apartmentthera...
cheers
Netter Link. Das ist genau der Mist, den die Seite http://www.freundevonfreu... nicht zeigen will. Ich finde die paar Wohnungen, die ich mir angesehen hab, grauenhaft. Vorgegaukelter Individualismus, teuer natürlich und dabei so angepasst. Obsolet, kalt, konstruiert nach Anleitungen aus Fachzeitschriften und langweilig. Weiß gekachelte Böden mit schwarzen Möbeln, irgendwo ner Orchidée und einer Skulptur im sonst recht leeren Raum.
Wer so eine Wohnung will braucht nur über die Kölner Ringe (oder sonst einer Straße, in der es Designermöbel gibt) zu gehen. Ein paar Stunden später und tausende Euronen weniger hat man seine Einrichtung. Es geht im Freund-von-Freunden-Blog aber nicht um tolles Interior, sondern um Lebensräume für Menschen.
Die oben genannte Seite beschäftigt sich ausschließlich mit den Wohnungen von Kreativen, Designern etc. Deren Wohnung sehen alle so aus. Keiner von denen scheint etwas in einem Möbelgeschäft gekauft zu haben. Alles ist vom Sperrmüll, Flohmarkt oder von Freunden etc. So erzählt jedes Teil seine Geschichte.
Ich zitiere aus einem Artikel, der kürzlich in der Zeit erschien: „In Wahrheit ist der Rohstoff, der genutzt wird, die Zeit. Zu kaufen sind Jahrzehnte, verdichtet in einem Stück. Das Material ist die Geschichte. Das Stück steht da in Höhe, Breite, Tiefe – und jetzt auch noch der vierten Dimension, der Zeit. Kenntlich in Farbwahl, Zweckgebundenheit und Abnutzung.“ http://www.zeit.de/lebens...
Netter Link. Das ist genau der Mist, den die Seite http://www.freundevonfreu... nicht zeigen will. Ich finde die paar Wohnungen, die ich mir angesehen hab, grauenhaft. Vorgegaukelter Individualismus, teuer natürlich und dabei so angepasst. Obsolet, kalt, konstruiert nach Anleitungen aus Fachzeitschriften und langweilig. Weiß gekachelte Böden mit schwarzen Möbeln, irgendwo ner Orchidée und einer Skulptur im sonst recht leeren Raum.
Wer so eine Wohnung will braucht nur über die Kölner Ringe (oder sonst einer Straße, in der es Designermöbel gibt) zu gehen. Ein paar Stunden später und tausende Euronen weniger hat man seine Einrichtung. Es geht im Freund-von-Freunden-Blog aber nicht um tolles Interior, sondern um Lebensräume für Menschen.
Die oben genannte Seite beschäftigt sich ausschließlich mit den Wohnungen von Kreativen, Designern etc. Deren Wohnung sehen alle so aus. Keiner von denen scheint etwas in einem Möbelgeschäft gekauft zu haben. Alles ist vom Sperrmüll, Flohmarkt oder von Freunden etc. So erzählt jedes Teil seine Geschichte.
Ich zitiere aus einem Artikel, der kürzlich in der Zeit erschien: „In Wahrheit ist der Rohstoff, der genutzt wird, die Zeit. Zu kaufen sind Jahrzehnte, verdichtet in einem Stück. Das Material ist die Geschichte. Das Stück steht da in Höhe, Breite, Tiefe – und jetzt auch noch der vierten Dimension, der Zeit. Kenntlich in Farbwahl, Zweckgebundenheit und Abnutzung.“ http://www.zeit.de/lebens...
Schön, mal ein eingerichtetes Zuhause zu sehen, dass ohne Bille und Ivar von Ikea auskommt. Aber irgendwie sieht das Ganze wie das Set eines Films aus, der in den frühen Sechzigern spielt. Oder an das Ferienhäuschen von Jackson Pollock. Ganz schön viel Retro für einen zeitgenössischen Künstler.
Für mich hat gerade das Charme - stellt es doch die Ideologie von Schöner Wohnen und dergleichen - dass alle paar Jahre die Wohnung komplett entleert werden muss und alles genau aufeinander abgestimmt sein sollte - gründlich in Frage. Brauchen wir ständig einen neuen Stil oder macht vielleicht erst unsere Geschichte unseren Stil aus? Abgesehen davon ist das ja wohl die ressourcenschonendste Art zu leben. Nachhaltig eben....
Für mich hat gerade das Charme - stellt es doch die Ideologie von Schöner Wohnen und dergleichen - dass alle paar Jahre die Wohnung komplett entleert werden muss und alles genau aufeinander abgestimmt sein sollte - gründlich in Frage. Brauchen wir ständig einen neuen Stil oder macht vielleicht erst unsere Geschichte unseren Stil aus? Abgesehen davon ist das ja wohl die ressourcenschonendste Art zu leben. Nachhaltig eben....
Netter Link. Das ist genau der Mist, den die Seite http://www.freundevonfreu... nicht zeigen will. Ich finde die paar Wohnungen, die ich mir angesehen hab, grauenhaft. Vorgegaukelter Individualismus, teuer natürlich und dabei so angepasst. Obsolet, kalt, konstruiert nach Anleitungen aus Fachzeitschriften und langweilig. Weiß gekachelte Böden mit schwarzen Möbeln, irgendwo ner Orchidée und einer Skulptur im sonst recht leeren Raum.
Wer so eine Wohnung will braucht nur über die Kölner Ringe (oder sonst einer Straße, in der es Designermöbel gibt) zu gehen. Ein paar Stunden später und tausende Euronen weniger hat man seine Einrichtung. Es geht im Freund-von-Freunden-Blog aber nicht um tolles Interior, sondern um Lebensräume für Menschen.
Die oben genannte Seite beschäftigt sich ausschließlich mit den Wohnungen von Kreativen, Designern etc. Deren Wohnung sehen alle so aus. Keiner von denen scheint etwas in einem Möbelgeschäft gekauft zu haben. Alles ist vom Sperrmüll, Flohmarkt oder von Freunden etc. So erzählt jedes Teil seine Geschichte.
Ich zitiere aus einem Artikel, der kürzlich in der Zeit erschien: „In Wahrheit ist der Rohstoff, der genutzt wird, die Zeit. Zu kaufen sind Jahrzehnte, verdichtet in einem Stück. Das Material ist die Geschichte. Das Stück steht da in Höhe, Breite, Tiefe – und jetzt auch noch der vierten Dimension, der Zeit. Kenntlich in Farbwahl, Zweckgebundenheit und Abnutzung.“ http://www.zeit.de/lebens...
auf welcher Seite Sie waren, aber bestimmt nicht auf meinem Link. Ich weiß zum Beispiel überhaupt nicht, wie ich Ihre Aussage mit so etwas hier zusammen bringen soll:
http://www.apartmentthera...
Einfach mal ein wenig mehr mit der Seite beschäftigen und nicht gleich losknottern.
cheers
auf welcher Seite Sie waren, aber bestimmt nicht auf meinem Link. Ich weiß zum Beispiel überhaupt nicht, wie ich Ihre Aussage mit so etwas hier zusammen bringen soll:
http://www.apartmentthera...
Einfach mal ein wenig mehr mit der Seite beschäftigen und nicht gleich losknottern.
cheers
Für mich hat gerade das Charme - stellt es doch die Ideologie von Schöner Wohnen und dergleichen - dass alle paar Jahre die Wohnung komplett entleert werden muss und alles genau aufeinander abgestimmt sein sollte - gründlich in Frage. Brauchen wir ständig einen neuen Stil oder macht vielleicht erst unsere Geschichte unseren Stil aus? Abgesehen davon ist das ja wohl die ressourcenschonendste Art zu leben. Nachhaltig eben....
Das Haus ist zwar nicht unsympathisch, aber bei einem Designer und Illustrator hätte ich mir ein bisschen mehr Originalität gewünscht. Und zwar ohne ins Gegenteil zu verfallen und das Ganze nach Einrichtungsladen aussehen zu lassen.
Was gar nicht geht: Plastikgießkannen und Besen aus Plastik (Foto 2). Das ist stillos. Für ein paar Euro gibt es wunderschöne Alternativen in anderen Materialien (Gießkanne aus Zinkblech, Besen mit Holzstiel).
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