Leserartikel

GartengeschichtenDas verwunschene Grundstück

Der Garten von Leser Bernhard Varnskühler gehörte vor vielen Jahren einer Gärtnerfamilie, die das Land aufgeben musste. Als er es kaufte, fand er einen Urwald vor.

Unser Garten und unser Haus haben eine besondere Geschichte. Sie gehörten einst einer Gärtnerfamilie.

Als ich mit meiner Familie unser Grundstück zum ersten Mal besichtigte, mussten wir durch viel wildes Grün, in dem das Haus verborgen lag. Die Anlage war einzigartig, das spürten wir sofort: mehr Park als Garten, viele große Bäume, darunter Blüten, dazwischen versteckte Pfade. Hier und da eine kleine Lichtung mit versprengten Rosen. Der Garten glich einem Urwald, einer Wildnis aus Gartenpflanzen. Überwältigend.

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Vor Jahrzehnten hatte ein Gärtner hier seine Beete angelegt und in die Mitte des Landes sein Haus gebaut. Das Gebäude mutet friesisch herb an und passt perfekt in die Umgebung nahe der Nordseeküste. Ein altes Foto zeigt es zwischen Gewächshäusern, langen schmalen Beeten und Flächen mit jungen Baumschulbäumen.

Als der Gärtner vor fast vierzig Jahren starb, versuchten seine Frau und seine Tochter, den Betrieb weiterzuführen. Aber die Arbeit war für sie allein nicht zu schaffen. Sie verkauften einen Großteil des Grundstücks. Die Pflanzen, die sie behielten, pflanzten sie auf dem restlichen Land rund um das Haus. Das war der Ursprung der kultivierten Wildnis, wie wir sie vorfanden.

Etliche Jahre später wollte die Tochter des Gärtners auch das Haus verkaufen, fand aber keinen Abnehmer: Es sei zu alt und zu teuer, hieß es. Auch den Garten wollte niemand: Er sei so anders, so wild, und bedeute so viel Arbeit. Ein Riesenglück für uns! Wir zögerten keine Sekunde. In diesem Haus mit diesem Garten wollten wir leben.

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Wir haben im Garten seither viel verändert, denn wir brauchten ein wenig mehr Raum und Licht im Urwald. Heute gibt es hier wieder angelegte Beete, die wahrscheinlich bunter und vielfältiger sind als die des Gärtners. Schließlich müssen wir uns nicht danach richten, was sich verkaufen lässt. Wir pflanzen, was uns gefällt.

Trotzdem ist vieles geblieben: Bäume, Sträucher und Hecken, die der Gärtner einst pflanzte, trennen verschiedene Gartenräume voneinander. Jeder davon ist eine Welt für sich. Zur Straße hin schirmt eine Hecke aus Lärchen das Grundstück ab, dahinter stehen hohe Bäume, so dass unser Haus kaum zu sehen ist. Die Schulkinder, die morgens und mittags vorbei laufen, erzählen sich, es sei verwunschen. Das finden wir auch.

 
Leserkommentare
    • Aluni
    • 08.06.2012 um 0:03 Uhr

    Wie schön, dass Sie die Pflanzen und Gehölze kannten, die da waren! Haben Sie auch Zwiebelgewächse übernommen, war da ein gärtnerischer Gestaltungszusammenhang noch erkennbar? Was für Boden fanden Sie vor? Können Sie bestätigen, dass Brennnesseln und Giersch guten Boden hinterlassen? Haben Sie den Bestand über eine Vegetationsperiode sichten können, oder haben Sie sofort losgelegt? Wie viel Zeit hat die Wiederherstellung bzw. Neugestaltung beansprucht? Welche Zugeständnisse an die Moderne gehen Sie ein?
    Viele Fragen! Viel Spaß weiterhin an Ihrem Paradies!

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    ...mal schauen, ob ich Antworten habe.

    Ja, es sind auch heute noch Geophyten von "damals" da, verschiedene Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen und "leider" auch Maiglöckchen.

    Ja, da war durchaus ein Konzept zu erkennen. Es war halt alles inzwischen etwas zu groß und zu dicht geworden.

    Der friesische Boden ist größtenteils Klei. Daraus kann man klasse Deiche bauen. Im Garten muß man sich dran gewöhnen: feucht ist er schwer, klebrig und fast wasserundurchlässig wie Ton, trocken hart wie Beton.

    Brennesseln gab´s kaum, Giersch lauert heute noch überall. Und hat den Klei leider nicht nennenswert verbessert.

    Nein, wir haben sofort losgelegt, sind jetzt vier Jahre dabei und werden wohl nie fertig. Das ist das Schöne an Gärten, finde ich.

    Was ist "die Moderne" in diesem Zusammenhang? Ich fürchte, wir kümmern uns nicht weiter darum.

    ...mal schauen, ob ich Antworten habe.

    Ja, es sind auch heute noch Geophyten von "damals" da, verschiedene Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen und "leider" auch Maiglöckchen.

    Ja, da war durchaus ein Konzept zu erkennen. Es war halt alles inzwischen etwas zu groß und zu dicht geworden.

    Der friesische Boden ist größtenteils Klei. Daraus kann man klasse Deiche bauen. Im Garten muß man sich dran gewöhnen: feucht ist er schwer, klebrig und fast wasserundurchlässig wie Ton, trocken hart wie Beton.

    Brennesseln gab´s kaum, Giersch lauert heute noch überall. Und hat den Klei leider nicht nennenswert verbessert.

    Nein, wir haben sofort losgelegt, sind jetzt vier Jahre dabei und werden wohl nie fertig. Das ist das Schöne an Gärten, finde ich.

    Was ist "die Moderne" in diesem Zusammenhang? Ich fürchte, wir kümmern uns nicht weiter darum.

  1. . … es ist nicht viel zu schreiben, es muss so bleiben, wie es ist. So verzauberte Orte sind nicht mehr viele zu finden, ein wenig Land, sich selbst überlassen, ohne Zugriff von außen, wohl möglich von Menschen. . … einfach nur Wunderbar. Gerne würde ich mich für eine Bild Dokumentation zur Verfügung stellen, Bilder und das Internet als Brücke für interessierte Betrachter, mehr nicht . . . ..

  2. "fand aber keinen Abnehmer: Es sei [...] zu teuer, hieß es. [...] Ein Riesenglück für uns! Wir zögerten keine Sekunde."

    Schön, wenn man so viel Geld hat, dass man keine Sekunde zögern muss, ein Haus zu kaufen, das anderen Kaufinteressenten zu teuer ist!

    Und damit "überholt" man selbstredend auch noch alle die, die an den Kauf eines Hauses mit großem Garten überhaupt nicht zu denken wagen.

    Ja dann: Viel Spaß weiterhin in ihrem Haus im "Park".

    Eine Leserempfehlung
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    es mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen: dieses Haus stand mehrere Jahre im Internet und bei Maklern zum Verkauf. Ich weiß, daß einige Interessenten versucht haben, unter Hinweis auf das Alter, den Zustand und den seltsamen Garten den Preis in Regionen zu drücken, die ich nur als unverschämt bezeichnen kann, nämlich auf weit unter 100.000 Euro. Die wollten nicht einen Preis haben, den sie gerade noch bezahlen konnten, die wollten ein gutes Geschäft machen und die Verkäuferin über´s Ohr hauen. Der Preis, den die Besitzerin verlangt hatte, lag noch deutlich im unteren Bereich dessen, was in dieser Region üblich ist.

    es mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen: dieses Haus stand mehrere Jahre im Internet und bei Maklern zum Verkauf. Ich weiß, daß einige Interessenten versucht haben, unter Hinweis auf das Alter, den Zustand und den seltsamen Garten den Preis in Regionen zu drücken, die ich nur als unverschämt bezeichnen kann, nämlich auf weit unter 100.000 Euro. Die wollten nicht einen Preis haben, den sie gerade noch bezahlen konnten, die wollten ein gutes Geschäft machen und die Verkäuferin über´s Ohr hauen. Der Preis, den die Besitzerin verlangt hatte, lag noch deutlich im unteren Bereich dessen, was in dieser Region üblich ist.

  3. Was für eine hübsche kleine Geschichte. Ich bin unter anderem aus Deutschland weggegangen, weil ich es immer schwerer fand, solche Orte der Wildnis mit ihren ungeschriebenen Geschichten zu finden. Das "Gesicht" des Landes besteht immer mehr aus phantasielosen uniformierten Grün- und Steinflächen, deren Hauptaufgabe darin besteht, pflegeleicht zu sein.
    Was den Sozialneid angeht, regt mich die Umwandlung solcher Oasen in "Apartmentvillen mit Tiefgaragenstellplatz" weit mehr auf, als dass es Menschen gibt, die solche Plätze erhalten. Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Glück beim Weiterschreiben Ihrer Gartengeschichte!

    2 Leserempfehlungen
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    "Was den Sozialneid angeht, regt mich die Umwandlung solcher Oasen in "Apartmentvillen mit Tiefgaragenstellplatz" weit mehr auf, als dass es Menschen gibt, die solche Plätze erhalten."

    Ja das finde ich auch ganz furchtbar, dass das gemeine Volk jetzt auch noch nach modernem Wohnraum mit Stellplatz für das Auto verlangt!

    Wieso sollten denn auf einem Grundstück 20 Wohneinheiten gebaut werden, wo es doch viel schöner ist, wenn nur einer dort seinen privaten Park pflegt?
    Soll das gemeine Volk doch in den Mietskasernen und Hochhäusern wohnen bleiben. Die wurden schließlich extra für sie gebaut.

    (Da nicht genügend Platz für einen Park für jeden vorhanden ist, bedeutet jeder Park für einen, weniger bis keinen Garten für viele. Und glauben Sie bloß nicht, dass die Bewohner der Mietskasernen und Hochhäuser nicht wüssten, wie es sich in einem Haus mit Park wohnt. Das ist nur eine Frage des Geldes, so dass Sozialneid durchaus angebracht ist.)

    "Was den Sozialneid angeht, regt mich die Umwandlung solcher Oasen in "Apartmentvillen mit Tiefgaragenstellplatz" weit mehr auf, als dass es Menschen gibt, die solche Plätze erhalten."

    Ja das finde ich auch ganz furchtbar, dass das gemeine Volk jetzt auch noch nach modernem Wohnraum mit Stellplatz für das Auto verlangt!

    Wieso sollten denn auf einem Grundstück 20 Wohneinheiten gebaut werden, wo es doch viel schöner ist, wenn nur einer dort seinen privaten Park pflegt?
    Soll das gemeine Volk doch in den Mietskasernen und Hochhäusern wohnen bleiben. Die wurden schließlich extra für sie gebaut.

    (Da nicht genügend Platz für einen Park für jeden vorhanden ist, bedeutet jeder Park für einen, weniger bis keinen Garten für viele. Und glauben Sie bloß nicht, dass die Bewohner der Mietskasernen und Hochhäuser nicht wüssten, wie es sich in einem Haus mit Park wohnt. Das ist nur eine Frage des Geldes, so dass Sozialneid durchaus angebracht ist.)

  4. "Was den Sozialneid angeht, regt mich die Umwandlung solcher Oasen in "Apartmentvillen mit Tiefgaragenstellplatz" weit mehr auf, als dass es Menschen gibt, die solche Plätze erhalten."

    Ja das finde ich auch ganz furchtbar, dass das gemeine Volk jetzt auch noch nach modernem Wohnraum mit Stellplatz für das Auto verlangt!

    Wieso sollten denn auf einem Grundstück 20 Wohneinheiten gebaut werden, wo es doch viel schöner ist, wenn nur einer dort seinen privaten Park pflegt?
    Soll das gemeine Volk doch in den Mietskasernen und Hochhäusern wohnen bleiben. Die wurden schließlich extra für sie gebaut.

    (Da nicht genügend Platz für einen Park für jeden vorhanden ist, bedeutet jeder Park für einen, weniger bis keinen Garten für viele. Und glauben Sie bloß nicht, dass die Bewohner der Mietskasernen und Hochhäuser nicht wüssten, wie es sich in einem Haus mit Park wohnt. Das ist nur eine Frage des Geldes, so dass Sozialneid durchaus angebracht ist.)

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    Falls es Sie beruhigen kann: auf dieses Grundstück passen keine 20 Wohneinheiten. Ein zweites Einfamilienhaus vielleicht noch, aber dann ist der Garten futsch. Ich habe "Park" geschrieben, weil der Garten mir auf den ersten Blick eben so erschien. Aber es ist natürlich kein Park, sondern nur ein Garten. Unser Grundstück ist nicht größer als sehr viele Andere in dieser Gegend auch. Ich bezahle hier übrigens für meinen Hauskredit nicht mehr, als man an Miete für ein Haus in gleicher Größe bezahlen müßte. Eher weniger. Kein Grund für Sozialneid.

    Sie schreiben hier so giftig wie Rumpelstilzchen.
    Vorsicht, dass es Sie nicht zerreißt!

    Falls es Sie beruhigen kann: auf dieses Grundstück passen keine 20 Wohneinheiten. Ein zweites Einfamilienhaus vielleicht noch, aber dann ist der Garten futsch. Ich habe "Park" geschrieben, weil der Garten mir auf den ersten Blick eben so erschien. Aber es ist natürlich kein Park, sondern nur ein Garten. Unser Grundstück ist nicht größer als sehr viele Andere in dieser Gegend auch. Ich bezahle hier übrigens für meinen Hauskredit nicht mehr, als man an Miete für ein Haus in gleicher Größe bezahlen müßte. Eher weniger. Kein Grund für Sozialneid.

    Sie schreiben hier so giftig wie Rumpelstilzchen.
    Vorsicht, dass es Sie nicht zerreißt!

  5. es mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen: dieses Haus stand mehrere Jahre im Internet und bei Maklern zum Verkauf. Ich weiß, daß einige Interessenten versucht haben, unter Hinweis auf das Alter, den Zustand und den seltsamen Garten den Preis in Regionen zu drücken, die ich nur als unverschämt bezeichnen kann, nämlich auf weit unter 100.000 Euro. Die wollten nicht einen Preis haben, den sie gerade noch bezahlen konnten, die wollten ein gutes Geschäft machen und die Verkäuferin über´s Ohr hauen. Der Preis, den die Besitzerin verlangt hatte, lag noch deutlich im unteren Bereich dessen, was in dieser Region üblich ist.

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    Antwort auf "Sozialneid"
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    Haus und Grundstück haben ja eine interessante Geschichte.
    Schade, dass einige Bilder fehlen, um dies auch optisch zu dokumentieren.

    Haus und Grundstück haben ja eine interessante Geschichte.
    Schade, dass einige Bilder fehlen, um dies auch optisch zu dokumentieren.

  6. ...mal schauen, ob ich Antworten habe.

    Ja, es sind auch heute noch Geophyten von "damals" da, verschiedene Schneeglöckchen, Krokusse, Tulpen und "leider" auch Maiglöckchen.

    Ja, da war durchaus ein Konzept zu erkennen. Es war halt alles inzwischen etwas zu groß und zu dicht geworden.

    Der friesische Boden ist größtenteils Klei. Daraus kann man klasse Deiche bauen. Im Garten muß man sich dran gewöhnen: feucht ist er schwer, klebrig und fast wasserundurchlässig wie Ton, trocken hart wie Beton.

    Brennesseln gab´s kaum, Giersch lauert heute noch überall. Und hat den Klei leider nicht nennenswert verbessert.

    Nein, wir haben sofort losgelegt, sind jetzt vier Jahre dabei und werden wohl nie fertig. Das ist das Schöne an Gärten, finde ich.

    Was ist "die Moderne" in diesem Zusammenhang? Ich fürchte, wir kümmern uns nicht weiter darum.

  7. Falls es Sie beruhigen kann: auf dieses Grundstück passen keine 20 Wohneinheiten. Ein zweites Einfamilienhaus vielleicht noch, aber dann ist der Garten futsch. Ich habe "Park" geschrieben, weil der Garten mir auf den ersten Blick eben so erschien. Aber es ist natürlich kein Park, sondern nur ein Garten. Unser Grundstück ist nicht größer als sehr viele Andere in dieser Gegend auch. Ich bezahle hier übrigens für meinen Hauskredit nicht mehr, als man an Miete für ein Haus in gleicher Größe bezahlen müßte. Eher weniger. Kein Grund für Sozialneid.

    2 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Das Gesicht des Landes"
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    Mag ja sein, dass Sie in einer Region wohnen, in der man jahrelang warten muss, bis man sein Haus verkaufen kann, und in der alle Menschen so reich sind, dass sie sich ein Haus mit großem Garten leisten können.

    Es ist auch klar, dass die Preise für Häuser und Gärten regional sehr unterschiedlich sind.

    Nur nützt diese Erkenntnis allen Menschen, die zu horrenden Preisen in den Innenstädten der großen Städte bzw. in den Ballungszentren leben müssen, weil sie nur dort ihr Geld verdienen können, herzlich wenig.

    Ich will Ihnen zu Ihrer Entlastung allerdings zugute halten, dass Sie von der ZEIT Redaktion aufgefordert wurden, über Ihr Anwesen zu schreiben.

    Hallo Familie,
    es ist schön, dass Sie sich diesem Anwesen ohne die
    übliche Geiz ist geil Mentalität genähert und einen akzeptablen Preis geboten haben. Ihr Garten / Park bringt mich als Garten-bearbeitungs-absolut-untaugliche Person
    zum Träumen. Wünsche Ihnen weiterhin sehr viel Spaß damit,
    weiter so!

    Mag ja sein, dass Sie in einer Region wohnen, in der man jahrelang warten muss, bis man sein Haus verkaufen kann, und in der alle Menschen so reich sind, dass sie sich ein Haus mit großem Garten leisten können.

    Es ist auch klar, dass die Preise für Häuser und Gärten regional sehr unterschiedlich sind.

    Nur nützt diese Erkenntnis allen Menschen, die zu horrenden Preisen in den Innenstädten der großen Städte bzw. in den Ballungszentren leben müssen, weil sie nur dort ihr Geld verdienen können, herzlich wenig.

    Ich will Ihnen zu Ihrer Entlastung allerdings zugute halten, dass Sie von der ZEIT Redaktion aufgefordert wurden, über Ihr Anwesen zu schreiben.

    Hallo Familie,
    es ist schön, dass Sie sich diesem Anwesen ohne die
    übliche Geiz ist geil Mentalität genähert und einen akzeptablen Preis geboten haben. Ihr Garten / Park bringt mich als Garten-bearbeitungs-absolut-untaugliche Person
    zum Träumen. Wünsche Ihnen weiterhin sehr viel Spaß damit,
    weiter so!

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