Sommer ohne Atempause

Ryan McGinley: "Dakota Hair", 2004 | © Ryan McGinley/ Courtesy Schirmer/Mosel Verlag
Wo viel Schatten ist, da ist auch Licht. So kann man die Bilder des amerikanischen Fotografen Ryan McGinley im Jahr 2012 lesen, in dem Arbeitslosigkeit, Abschwung, Kriege und schlimme Verbrechen schwer auf der Seele Amerikas lasten. All das spielt keine Rolle in McGinleys gerade bei Schirmer/Mosel erschienenem Bildband Whistle For The Wind. Die nackten jungen Menschen in seinen Bildern leuchten vor Freude am Dasein, am eigenen Körper, an der Natur und dem Miteinander mit anderen. Wie zeigen eine Auswahl.
- Datum 02.08.2012 - 10:36 Uhr
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Die meisten Fotos entstanden wohl zu einer Zeit, als die Welt noch in Ordnung war (vor 2008), und der amerikanische Traum noch geträumt werden konnte.
Wieso genau ist seit 2008 die Welt nicht mehr in Ordnung? Oder eher: Was bringt Sie zu der Annahme, dass die Welt vor 2008 in Ordnung gewesen sein soll?
Wenn man sich anschaut, was in den letzten 2000 Jahren so alles Passiert ist, habe ich mitnichten den Eindruck, die Welt sei vor 2008 in Ordnung gewesen. Es mag sein, dass das Leben des Einzelnen eher schwieriger wird, aber wenn überhaupt ist das das Problem der gesellschaft und nicht der Welt.
Probleme gab es immer und ich denke Leute, die in der Generation großgeworden sind, die den Krig noch miterlebt haben, werden nicht behaupten, dass es heute so viel schlimmer ist als damals.
Wieso genau ist seit 2008 die Welt nicht mehr in Ordnung? Oder eher: Was bringt Sie zu der Annahme, dass die Welt vor 2008 in Ordnung gewesen sein soll?
Wenn man sich anschaut, was in den letzten 2000 Jahren so alles Passiert ist, habe ich mitnichten den Eindruck, die Welt sei vor 2008 in Ordnung gewesen. Es mag sein, dass das Leben des Einzelnen eher schwieriger wird, aber wenn überhaupt ist das das Problem der gesellschaft und nicht der Welt.
Probleme gab es immer und ich denke Leute, die in der Generation großgeworden sind, die den Krig noch miterlebt haben, werden nicht behaupten, dass es heute so viel schlimmer ist als damals.
Ich verstehe den Teasertext zu der Bilderserie nicht:
"Der amerikanische Fotograf Ryan McGinley zeigt ausgelassene junge Menschen, die trotz Wirtschaftskrise und Kriegen gegen den Terror nur eines tun: ihr Dasein genießen. "
Ich hätte mir bei dieser Einleitung beispielsweise ein paar Arabische Jugendliche vorgestellt, die ausgelassen in einem Flüchtlingscamp Fußball spielen oder so - evtl. mit Stacheldrahtzaun im Hintergrund.
Aber wo ist denn der Bezug zwischen den Leuten auf dem Bilder und Kriegen und Wirtschaftskrisen?
Wenn es um die Gleichzeitigkeit geht, dann wäre ja ausnahmslos jedes Bild seit Erfindung der Fotografie "trotz Krieg und Wirtschaftskrise" entstanden, weil ja immer irgendwo auf der Welt Krieg oder Krise ist.
Dass z.B. amerikanische Jugendliche sich vom Krieg nicht den Tag versauen lassen, liegt ja auch zu einem Großteil daran dass die Bomben nicht bei ihnen im Land/Staat/Stadt explodieren.
"Dass z.B. amerikanische Jugendliche sich vom Krieg nicht den Tag versauen lassen, liegt ja auch zu einem Großteil daran dass die Bomben nicht bei ihnen im Land/Staat/Stadt explodieren."
Oder auch daran, dass sie gar nicht erst wissen, WO der Krieg überhaupt stattfindet.
Vom WARUM ganz zu schweigen...
"Dass z.B. amerikanische Jugendliche sich vom Krieg nicht den Tag versauen lassen, liegt ja auch zu einem Großteil daran dass die Bomben nicht bei ihnen im Land/Staat/Stadt explodieren."
Oder auch daran, dass sie gar nicht erst wissen, WO der Krieg überhaupt stattfindet.
Vom WARUM ganz zu schweigen...
Richtig so!
Sollte sich hierzulande mancheine(r) mal ein Beispiel dran nehmen, anstatt ständig zu zetern.
...auf eine Schirmer/Mosel Verlag-Dauer-Werbung reingefallen! Jede Woche kommt ein neues Schirmer/Mosel Verlag-Fotobuch in die Zeit. Wirklich interessant sind die meisten nicht.
...auf eine Schirmer/Mosel Verlag-Dauer-Werbung reingefallen! Jede Woche kommt ein neues Schirmer/Mosel Verlag-Fotobuch in die Zeit. Wirklich interessant sind die meisten nicht.
Erstaunlich, dass er nur Nackte findet, die ihr Dasein genießen. Die Bilder sind ja hübsch genug, aber irgendwie auch nicht wirklich interessant.
...auf eine Schirmer/Mosel Verlag-Dauer-Werbung reingefallen! Jede Woche kommt ein neues Schirmer/Mosel Verlag-Fotobuch in die Zeit. Wirklich interessant sind die meisten nicht.
leichtsinn mit politik zu tun? die zeit ist wirklich ein spiesserblatt...lol
"Dass z.B. amerikanische Jugendliche sich vom Krieg nicht den Tag versauen lassen, liegt ja auch zu einem Großteil daran dass die Bomben nicht bei ihnen im Land/Staat/Stadt explodieren."
Oder auch daran, dass sie gar nicht erst wissen, WO der Krieg überhaupt stattfindet.
Vom WARUM ganz zu schweigen...
passt tatsächlich zum Titel. Die anderen kommen mir irgendwie zu... sagen wir "gestellt" rüber, um Unbeschwertheit zu vermitteln.
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