Fotograf A. Watson : Das Gesicht Afrikas

Der Starfotograf Albert Watson reiste nach Benin und machte dort Porträts. Für ihn ein ganz normaler Job. Für uns unglaubliche Bilder

Jahrelang hat Albert Watson die Reichen und Berühmten fotografiert. Nun ist er für die Entwicklungsinitiative Cotton made in Africa durch Benin gereist und hat Baumwollfarmer und andere Menschen porträtiert. Ihre Schönheit und Würde hätten ihn fasziniert, nichts habe er am Äußeren der Fotografierten verändert, sagt Watson. Seine Bilder sind vom 14. September an in den Hamburger Deichtorhallen zu sehen. Die Ausstellung Visions Feat. Cotton Made In Africa läuft noch bis zum 6. Januar 2013. Wir zeigen eine exklusive Vorauswahl.

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Kommentare

30 Kommentare Seite 1 von 5 Kommentieren

nach Bayreuth

Wie Sie noch Ihre Anschrift darunter setzen, um über den Herkunftsort Ihrer Aussage dieselbe zu legitimieren, zeigt doch schon einiges. Die Fotografien sind deshalb schön, weil sie eine kulturelle Seite Afrikas zeigen, wie sie so kaum zu sehen - gerade das ist doch das Anliegen von Kunst und damit auch Fotografie. Dass man das an Ihrer Universität nicht versteht, ist mir nicht schleierhaft, Sie unterrichten ja keine Kunst.

Hans Westermann
zuhause am Computer
Fachmann für Druckerpatronen

Ich muss mich Frau Siegerts Kommentar leider

anschließen, für ein sonst modemäßig so bildbewusstes Magazin klang der Titel wirklich nach 30er oder 50er Jahre.
Irgendwelche statisch präsentierten Individuen stellvertretend für ganz "Afrika"?

Sie sollten sich stattdessen einfach mal ein paar Folgen der schönen Sendung "Kleider machen Leute" auf Arte ansehen, um zu verstehen wie lebendig, faszinierend, lebenslustig die Bewohner ganz bestimmter Städte und Länder (gerade auch in Afrika) Traditionen, Trends und Moden ausleben und sich dabei vor allem als Individuen präsentieren, die um ihrer selbst wahrgenommen werden möchten.