EisenhüttenstadtEine Stadt wartet auf ihre Pointe

Mehr als alles andere braucht Eisenhüttenstadt Einwohner. Die Stadt versucht es mit Ansiedlungspolitik. Kann auch die Geschichte ein Standortfaktor sein? von 

Die Straße der Republik in Eisenhüttenstadt

Die Straße der Republik in Eisenhüttenstadt  |  Fotos (CC): Ben Kaden

Die Frage ist doch die: Was sollte eine Postkarte von Eisenhüttenstadt zeigen? Vielleicht, was einen gleich am Bahnhof begrüßt, ein meterlanges, schon blässliches Graffito in schönster Straßendialektik: "Ich bin kein Rassist. Ich hasse Euch alle." Der Eisenhüttenstädter Montag empfängt mit alten Gleisen und Kopfsteinpflastern, gar nicht mehr neuen Neubauten und Zigarettenreklame.

Lust auf Stadt - die Themenwoche
Alle Beiträge zu unserer Themenwoche "Lust auf Stadt" sehen Sie, wenn Sie auf dieses Bild klicken.

Alle Beiträge zu unserer Themenwoche "Lust auf Stadt" sehen Sie, wenn Sie auf dieses Bild klicken.   |  © Tasos Katopodis/Getty Images

Städte sind eine große Errungenschaft. Sie ermöglichen Menschen ein selbstbestimmtes Leben. Doch viele Stadtbewohner hadern mit dem beschleunigten, vernetzten, von globalen Kräften geprägten Arbeits- und Lebensstil, den die Stadt ihnen abverlangt.

ZEIT ONLINE widmet sich eine Woche lang dem guten Leben in der Stadt. Wir stellen Projekte und Ideen vor, dank derer sich der Wunsch nach mehr Freiraum, nach Natur und Teilhabe mit einem Leben in Ballungsräumen vereinbaren lässt.

Von Eisenhüttenstadt über New York bis Basel finden unsere Autoren gute Gründe, auch die Zukunft in großen und kleinen Städten zu verbringen. Weil man in ihnen schwimmen und Gemüse anbauen, sie der Nase nach oder mit dem Fahrrad entdecken kann.

Die Folgen der Serie

Lust auf Stadt: Das gute Leben bleibt urban
Eisenhüttenstadt: Eine Stadt wartet auf ihre Pointe
Tempelhofer Feld: Entfaltung auf dem Rollfeld
Schwimmen im Rhein: Wie Basel lernte, im Fluss zu leben
Smellscapes: Die Stadt mit der Nase entdecken
Stadtleben mit Kind: Kleine Menschen unter vielen
Landleben mit Kind: Die Härte des Lebens in kindgerechten Dosen
Stadt für Senioren: Ohne Aufhebens aufeinander achten
Wohngemeinschaft: Eine Siedlung für alternde Künstler
Städte im Film: Paris von unten, New York von innen
Orte der Stille: Die Stadt der leisen Töne
Grüne Stadt: Klimaanlagen mit Wurzeln und Laub
Bauen mit Holz: Atmende Fassaden statt Platte
Fahrrad in der Stadt: Mit dem Rad durch offene Türen
Seilbahn: Leise über den Dächern reisen

Alle Beiträge zur Themenwoche finden Sie hier.

Als E-Book

Die Serie Lust auf Stadt gibt es auch als E-Book. Erfahren Sie alles über die einzigartigen Seiten die nur eine Stadt bieten kann, in dieser für Ihren eReader hochwertig aufbereiteten Fassung. Unser E-Book steht Ihnen dabei als ePub-Version für Ihren eReader, sowie als Mobi-Version für Ihr Kindle Lesegerät zur Verfügung.

Genießen Sie unser enhanced E-Book  inklusive Videos und begleiten Sie uns auf der Suche nach dem Grün im Grau, wie wir regional angebaute Lebensmittel im urbanen Raum finden und über den Dächern der Stadt schweben. Entdecken Sie auch weitere E-Books von ZEIT ONLINE:

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Viele Menschen in den Straßen sind älter als ihre Häuser um sie herum. Die Idee, dass hier überhaupt eine größere Ansiedlung sein sollte, entstand erst Ende der vierziger Jahre. Damals wollten die Kommunisten ihre Unabhängigkeit vom Ruhrgebiet demonstrieren und bauten nicht nur ein gigantisches Stahlwerk: Sie errichteten ihrem Menschenbild eine ganze Stadt.

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Unter Walter Ulbrichts Aufsicht wuchs das Großexperiment Stalinstadt: arkadengeschmückte Straßen, ornatverzierte Arbeiterhäuser, von klassenbewussten Marmorfiguren eingerahmte Parkanlagen und adrette Blumenrabatten, die die Wohnblöcke umfließen. Auf Postkarten von damals : Eine Stadt, die arbeiterlich und doch mondän wirken will. Friedrich-Wolf-Theater (klassizistisch), Hotel Lunik (international) und Leninallee (mit Bürgern).

Bald gingen das Geld und auch die Ideen aus. Wie an Baumringen lässt sich an den Neubaugebieten ablesen, wie der Sozialismus alterte: Im Zentrum der architekturgewordene Aufbaugeist, ringsherum wurde es immer billiger und pragmatischer. Bis schließlich auch in Eisenhüttenstadt Plattenbauten vom Typ P2 wuchsen, aus denen die Menschen in der übrigen DDR schon lange schauten. Ein Geschichtsbuch aus Beton.

Tausende Wohnungen wurden abgerissen

Doch Eisenhüttenstadts Geschichte ist nicht zu Ende. Sie wartet bloß auf ihre Pointe. Mitten in der Stadt wuchert plötzlich eine wilde Wiese. Auf der Fläche war früher der Wohnkomplex VII, jenes große Neubaugebiet, das als letztes entstand. Den frei werdenden Raum will offenbar niemand – hier sind keine linksalternativen Bauwagen und keine Großprojekte. "Das wird alles nach und nach zuwachsen", sagt Christiane Nowak, die in der Verwaltung für den Stadtumbau zuständig ist.

Tausende Wohnungen wurden seit der Wende abgerissen, Hunderte Menschen wurden umgesetzt, wie das hier heißt, und viele haben ihre Protestbriefe an Nowak geschrieben. Sie sagt, es mache keine Freude, Abriss zu planen. Doch wo sei die Alternative.

Die Juri-Gagarin-Oberschule am Platz der Jugend in Eisenhüttenstadt

Die Juri-Gagarin-Oberschule am Platz der Jugend in Eisenhüttenstadt  |  Fotos (CC): Ben Kaden

Einwohner sind die Währung, in der Eisenhüttenstadt rechnen muss. Deren Anzahl ist seit 1990 von 50.000 auf 30.000 geschrumpft, im Jahr 2030 soll es noch gut 20.000 Eisenhüttenstädter geben. Jedes Jahr verlassen all jene die Stadt, die studieren wollen oder keinen Ausbildungsplatz kriegen. Viele holten sich endlich ihr Eigenheim – draußen, vor der Stadt, die vor allem Mietwohnungen zu bieten hatte.

Immerhin: Das Stahlwerk gibt es noch, es gehört inzwischen zum Weltmarktführer ArcelorMittal . Kürzlich kam die größte deutsche Papierfabrik hinzu und brachte mehrere Hundert Arbeitsplätze. Nun soll attraktiver Wohnraum her. Einfamilienhäuser sind in Planung, einen Plattenbau-Stadtteil am Oder-Spree-Kanal haben sie in orange und gelb saniert, am Wasser sind neue Spazierwege gelegt worden. Doch die Menschen werden trotzdem weniger.

Eisenhüttenstadt reagiert auf seine Entvölkerung wie die meisten Städte des Ostens mit klassischer Ansiedlungspolitik. Dass auch Arbeitsplätze nicht automatisch Einwohner bringen, kann man 200 Kilometer entfernt besichtigen, in Bitterfeld-Wolfen. Der Solarboom brachte 16.000 Arbeitsplätze in die 44.000-Einwohner-Stadt. Aber die Straßen und Plätze dort blieben leer. Tausende Angestellte pendeln täglich aus anderen Städten. Bitterfeld hat es versäumt, auf seine weichen Faktoren, auf Bars, Cafés, Museen, Musik zu achten. Das sagen auch Ökonomen .

Es geht durch das Eisenhüttenstädter Zentrum, vorbei an den Häusern der adretten Phase. Birken und Linden verdecken sanierte Fassaden mit Rundbögen. Unter den Arkaden alte Ladenzeilen. Den Rasen davor mäht keiner, aber das sieht auch besser aus. Über dem zweistöckigen Möbelhaus in der Magistrale prangt in großen Buchstaben das Wort Möbel. In einem Geschäft liegen Blümchenkleider der Größe XXXXL neben Unterwäsche und Schneekugeln. Das unbewohnte Hotel Lunik – einem Investor ging vor Jahren das Geld aus – starrt auf die Szene. Die Stadt, die sagt, dass die kommunistischen Ideologen falsch lagen, ist schön und kaputt wie ein alter Wolga.

Leserkommentare
    • Slater
    • 10. September 2012 10:22 Uhr

    was bitte ist eigentlich bedauernswert an einer schrumpfenden Stadt?
    Häuser abreißen (aber nur da wo wirklich nötig, nicht halbwegs intakte Wohnungen teuer, nur damit die wenigen verbleidenden noch teurer vermiedet werden können),
    Parks oder gar Naturschutzgebiete einrichten, Umwelt schonen,

    wenn Leute in andere Städte ziehen und dort den Verfall etwas veringern ist das doch dort positiv,
    eine Grundversorgung mit Einkaufen, Ärzten usw. ist wohl hinzubekommen, notfalls einfach mit doppelten Gehältern

    was auf jedenfall absolut falsch ist, ist krampfhaft mit viel Geld die Stadt attraktiver zu machen, irrsinnige Straßensanierungen, neue Schwimmbäder/ Bahnhöfe die blitzen und doch niemand braucht während in den vollen Städten (etwa im Westen) alles vergammelt,
    die Spitze des Übels sind noch Industriesubventionen,

    all das läßt private Gewinne ins Unermessliche steigen,
    hilft einer Stadt entweder gar nicht oder letzlich auf Kosten anderer, wo dann auch gegensubventioniert wird,
    so dass sich am Ende vielleicht alles ausgleicht als wäre nichts geschehen, nur dass Private nirgendwo mehr zahlen müssen,
    Gratulation

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    • Medley
    • 10. September 2012 14:38 Uhr

    "Häuser abreißen, aber nur da wo wirklich nötig, nicht halbwegs intakte Wohnungen teuer, nur damit die wenigen verbleidenden noch teurer vermiedet werden können."

    Was haben sie denn für einen Vorstellung von den Marktgesetzen? Die "verbleibenden Häuser", die kanmn man doch nur dann teuer vermieten, wenn es Menschen in Eisenhüttenstadt gibt, die einen entsprechenes Einkommen besitzen, dass esihnen ermöglicht teuere Wohungen anzuimeiten, oder? Im Übrigen hat kürzlich eine von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie festgstellt, das weit über die Hälfte aller Vermieter mit ihrem Besitz unter dem Strich Verluste machen und der Rest nur so um die 1% bis 3% Rendite erwitschaftet. Von "teuer vermieten" und von "privaten Gewinnen, die ins Unermessliche steigen", kann da also wirklich nicht die Rede sein.

    -----------------------

    Ps.

    @Christian Bangel

    Sehr schöner, sehr poetisch geschriebener Artikel. Weiter so. :o)

    Pps. Was mir allerdings gefehlt hat,dass sind die dazugehörigen Bilder. Warum nicht mehr Ansichten der Stadt? Wer, der dort nicht wohnt, weiß schon, wie es dort ausssieht?

  1. So grandios die Stadtanlage, letztlich war die Aufblähung von Eisenhüttenstadt ein Menschenexperiment, das gescheitert ist. Jeder Versuch, dieses Ensemble wiederzubeleben, wird ein weiteres Menschenexperiment sein. Ausgang ungewiß. Für die Suche nach der Pointe, einige Kommentare zu den Vorschlägen.

    Die Tom Hanks' kommen und gehen. Sie sind von der Kulisse der Stadt beeindruckt, so wie sie Hollywoods Attrappen beeindruckt sind. Dass hier Menschen leben, wird sie nicht davon abhalten, morgen weiter zu ziehen.

    Worpswede ist halt ein bißchen kleiner. Und vor allem, wen sollen Künstler in die Stadt ziehen, außer sich selbst? Prekäre Existenzen in einer prekären Stadt anzusiedeln, ist nicht gerade zukunftssichernd.

    Ich sehe nur zwei Möglichkeiten. Die eine würde den bislang gegangenen Weg konsequent fortsetzen. Eisenhüttenstadt ist ein großes Freilichtmuseum, das auch einen Weltkulturerbe-Titel verdient hätte. Man könnte es als ein modernes Pompeji vermarkten, dessen Katastrophe durch menschengemachte Urgewalt herbeigeführt wurde. Die andere wäre zwar auch nicht gerade nachhaltig, aber der grandiose Raum und die freien Flächen vor allem in den zahlreichen Innenhöfen könnte mit popkulturellen Veranstaltungen bespielt werden. Mir schwebt eine Art Ibiza Ostdeutschlands vor. Club an Club, Party, Drogen Sex. Außerkraftsetzung von Gesetz und Moral. Wasser und Sand kriegen wir schon hingekarrt, zumal es in der Umgebung ja bereits ausreichend künstlich angelegte Seen gibt.

    Eine Leserempfehlung
  2. Ich kenne Eisenhüttenstadt und habe mich beim Lesen wieder gut hineinversetzen können.

    Wenn nicht so viele Menschen betroffen wären, könnte man die überflüssigen Plattenbauen am Rande abreißen und den Kern als bewohntes Freilichtmuseum bzgl. der Bausünden zu stalinistischen Zeit stehen lassen. Übrigens hieß Einsenhüttenstadt seit seiner Gründung bis 1961 auch Stalinstadt.

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    wenn Sie bestimmte Belegungsquoten dauerhaft unterschreiten.
    Die Alternative zum subventionierten Umzug ist nur die Vollkostenumlage (auch der Leitungsnetze) auf die verbleibenden Mieter/Nutzer.
    Quersubventionierung innerhalb einer schrumpfenden Stadt ist Unsinn, weil die knappen Mittel dann selbst für die Kernbereiche fehlen, wenn auch noch eine zu 70% leerstehende Peripherie unterhalten wird.

  3. wenn Sie bestimmte Belegungsquoten dauerhaft unterschreiten.
    Die Alternative zum subventionierten Umzug ist nur die Vollkostenumlage (auch der Leitungsnetze) auf die verbleibenden Mieter/Nutzer.
    Quersubventionierung innerhalb einer schrumpfenden Stadt ist Unsinn, weil die knappen Mittel dann selbst für die Kernbereiche fehlen, wenn auch noch eine zu 70% leerstehende Peripherie unterhalten wird.

    Antwort auf "Guter Artikel"
    • Medley
    • 10. September 2012 14:38 Uhr

    "Häuser abreißen, aber nur da wo wirklich nötig, nicht halbwegs intakte Wohnungen teuer, nur damit die wenigen verbleidenden noch teurer vermiedet werden können."

    Was haben sie denn für einen Vorstellung von den Marktgesetzen? Die "verbleibenden Häuser", die kanmn man doch nur dann teuer vermieten, wenn es Menschen in Eisenhüttenstadt gibt, die einen entsprechenes Einkommen besitzen, dass esihnen ermöglicht teuere Wohungen anzuimeiten, oder? Im Übrigen hat kürzlich eine von den Grünen in Auftrag gegebenen Studie festgstellt, das weit über die Hälfte aller Vermieter mit ihrem Besitz unter dem Strich Verluste machen und der Rest nur so um die 1% bis 3% Rendite erwitschaftet. Von "teuer vermieten" und von "privaten Gewinnen, die ins Unermessliche steigen", kann da also wirklich nicht die Rede sein.

    -----------------------

    Ps.

    @Christian Bangel

    Sehr schöner, sehr poetisch geschriebener Artikel. Weiter so. :o)

    Pps. Was mir allerdings gefehlt hat,dass sind die dazugehörigen Bilder. Warum nicht mehr Ansichten der Stadt? Wer, der dort nicht wohnt, weiß schon, wie es dort ausssieht?

    Antwort auf "frei geben"
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    • Slater
    • 10. September 2012 15:47 Uhr

    die 'unermessliche Gewinne' waren eher für weiter unten im Text geplant, wenn Chipwerke mit 100 Mio. gefördert werden oder so,

    aber zu den interessanten Mieten:
    "das weit über die Hälfte aller Vermieter mit ihrem Besitz unter dem Strich Verluste machen und der Rest nur so um die 1% bis 3% Rendite"

    wie kommt das eigentlich zustande, zu teuer Häuser gekauft?
    diese eigenen Fehler kann man ja kaum die Mieter bezahlen lassen ;)

    Häuserbau durch diverse Vorschriften ist in Deutschland aber generell zu teuer, habe ich manchmal das Gefühl,
    etwa aufwendige Isolierungsrenovierung usw., in der Tat

    zu "entsprechenes Einkommen":
    jeder Mensch dürfte doch wohl zumindest Hartz 4 bekommen,
    und das ist auch die Messlatte für Mieten, 150-300 Euro,
    gerade im Osten in (bewohnbaren) Plattenbauten doch noch relativ gut erreichbar

    ich habe keine konkreten Beanstandungen, aber gebe meinen Ahnungen Ausdruck dass da viel zu viel billiges entsorgt wird,
    damit schicke neue Wohnungen von 600-1000 Euro Miete auch endlich 'Kundschaft finden'

    wenn das der Fall wäre, dann müssten die Leute wirklich
    anfangen, über "entsprechenes Einkommen" nachzudenken

  4. 7. ......

    mir reichen schon die Bilder um verstehen zu können dass dort keiner leben will.

    Unglaublich wie man sich da wohl fühlen soll.

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    ... sollte man sich auch nicht wohl fühlen, sondern für den Kommunismus malochen!

  5. ... sollte man sich auch nicht wohl fühlen, sondern für den Kommunismus malochen!

    Antwort auf "......"

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