Grüne StadtKlimaanlagen mit Wurzeln und Laub

Städte müssen grüner werden, schreibt der Architekt und Designtheoretiker Friedrich von Borries. Dann seien sie eine Antwort auf den Klimawandel und soziale Probleme. von Friedrich Borries, von

Ein Mann spaziert durch einen Park in Zürich.

Ein Mann spaziert durch einen Park in Zürich.  |  © REUTERS/Arnd Wiegmann

Moderne Stadtentwicklung fußt auf der Vorstellung, dass Städte wachsen . Ein Wachstum, das organisiert und dank neuem Wohnraum in geordnete Bahnen gelenkt werden muss. Und so sehen die Instrumente der Stadtentwicklung gegenwärtig auch aus: Bebauungspläne, Bauordnungen, Bauleitplanungen – es könnte grüner sein. Doch den neuen Herausforderungen für die Stadt der Gegenwart ist mit Bauen kaum zu begegnen. In vielen westlichen Großstädten ist der Bedarf an Wohnraum und Gewerbegebieten gedeckt – zumindest im Vergleich zum rasanten Stadtwachstum des 19. Jahrhunderts. Deshalb stellt sich für die europäische Stadt der Zukunft weniger die Frage des quantitativen Wachstums, als die nach der (Über-)Lebensqualität.

Lust auf Stadt - die Themenwoche
Alle Beiträge zu unserer Themenwoche "Lust auf Stadt" sehen Sie, wenn Sie auf dieses Bild klicken.

Alle Beiträge zu unserer Themenwoche "Lust auf Stadt" sehen Sie, wenn Sie auf dieses Bild klicken.   |  © Tasos Katopodis/Getty Images

Städte sind eine große Errungenschaft. Sie ermöglichen Menschen ein selbstbestimmtes Leben. Doch viele Stadtbewohner hadern mit dem beschleunigten, vernetzten, von globalen Kräften geprägten Arbeits- und Lebensstil, den die Stadt ihnen abverlangt.

ZEIT ONLINE widmet sich eine Woche lang dem guten Leben in der Stadt. Wir stellen Projekte und Ideen vor, dank derer sich der Wunsch nach mehr Freiraum, nach Natur und Teilhabe mit einem Leben in Ballungsräumen vereinbaren lässt.

Von Eisenhüttenstadt über New York bis Basel finden unsere Autoren gute Gründe, auch die Zukunft in großen und kleinen Städten zu verbringen. Weil man in ihnen schwimmen und Gemüse anbauen, sie der Nase nach oder mit dem Fahrrad entdecken kann.

Die Folgen der Serie

Lust auf Stadt: Das gute Leben bleibt urban
Eisenhüttenstadt: Eine Stadt wartet auf ihre Pointe
Tempelhofer Feld: Entfaltung auf dem Rollfeld
Schwimmen im Rhein: Wie Basel lernte, im Fluss zu leben
Smellscapes: Die Stadt mit der Nase entdecken
Stadtleben mit Kind: Kleine Menschen unter vielen
Landleben mit Kind: Die Härte des Lebens in kindgerechten Dosen
Stadt für Senioren: Ohne Aufhebens aufeinander achten
Wohngemeinschaft: Eine Siedlung für alternde Künstler
Städte im Film: Paris von unten, New York von innen
Orte der Stille: Die Stadt der leisen Töne
Grüne Stadt: Klimaanlagen mit Wurzeln und Laub
Bauen mit Holz: Atmende Fassaden statt Platte
Fahrrad in der Stadt: Mit dem Rad durch offene Türen
Seilbahn: Leise über den Dächern reisen

Alle Beiträge zur Themenwoche finden Sie hier.

Als E-Book

Die Serie Lust auf Stadt gibt es auch als E-Book. Erfahren Sie alles über die einzigartigen Seiten die nur eine Stadt bieten kann, in dieser für Ihren eReader hochwertig aufbereiteten Fassung. Unser E-Book steht Ihnen dabei als ePub-Version für Ihren eReader, sowie als Mobi-Version für Ihr Kindle Lesegerät zur Verfügung.

Genießen Sie unser enhanced E-Book  inklusive Videos und begleiten Sie uns auf der Suche nach dem Grün im Grau, wie wir regional angebaute Lebensmittel im urbanen Raum finden und über den Dächern der Stadt schweben. Entdecken Sie auch weitere E-Books von ZEIT ONLINE:

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Wie sieht eine Stadt aus, deren Energiebalance ausgeglichen ist und die effizient mit ihren Ressourcen umgeht? Wie muss eine Stadt sein, die sich den Auswirkungen der Erderwärmung vorausschauend anpasst und zugleich hilft, weiteren Klimawandel zu vermeiden? Wie kann die Stadt weiterhin dem ihr eingeschriebenen Glücksversprechen gerecht werden? Der Ausspruch "Stadtluft macht frei" bedeutet heute vor allem, Raum für sich immer weiter ausdifferenzierende Lebensstile bereitzustellen und Ungerechtigkeiten des Systems abzupuffern. Statt in der gebauten Stadtlandschaft nach Antworten zu suchen, muss hier der städtische Grünraum übernehmen.

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Schon heute spricht man von Urban Heat , innerstädtischen Hitzeinseln, in denen eine dichte Bautypologie die lokale Hitzeentwicklung verstärkt . Bebauungsauflockerungen, kleine Pocketparks, grüne Dächer und Fassaden, Wiesenflächen und schattenspendende Bäume können diese Effekte auf mikroklimatischer Ebene, also im unmittelbaren Umfeld, reduzieren. Erste Beispiele für Grünfassaden gibt es schon, viele Städten haben auch begrünte Dächer. Doch sind das meist private Terrassen und keine öffentlichen Räume.

Dachparks für eine kühle Stadt

Warum sich nicht eine Stadt vorstellen, in der die Dachlandschaft grün und für jedermann zugänglich ist? Statt sich nicht nur auf Straßenniveau zu bewegen, könnten die Menschen von einem begrünten Dach zum anderen wandern. Einige Städte fördern bereits den Ausbau von Gründächern: Toronto hat mit dem Green Roof Bylaw eine gesetzliche Grundlage geschaffen, die den Bau von Gründächern bei bestimmten Gebäuden vorschreibt.

Friedrich von Borries
Friedrich von Borries

Friedrich von Borries, (*1974), ist Architekt und lehrt Designtheorie und kuratorische Praxis an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In Berlin leitet er das Projektbüro Friedrich von Borries.

Eine andere Möglichkeit, die Stadt zu kühlen, ist die Optimierung der Kaltluftzufuhr. Lenkt man die aus der Umgebung in die Stadt strömende Luft in die richtigen Bahnen, sorgt sie in der gesamten Stadt für ein kühleres Klima. Daraus folgt der Auftrag, das Umland gut zu schützen. In Frankfurt wird überlegt, wie die Umleitung der Luft aus dem die Stadt umgebenden Grüngürtel verbessert werden kann. Strahlenartige Grünschneisen, die aus dem Grüngürtel in die Stadt reichen, könnten eine Lösung sein. Die Debatte um Kühlung könnte bald ein wesentliches Paradigma der Stadtentwicklung ändern: In Zukunft werden Gebäude vielleicht nicht mehr abgerissen, weil ein Investor etwas Größeres, Schickeres errichten will, sondern weil der Bestand die Kaltluftzufuhr bremst und so die Kühlung eines Stadtviertels verhindert.

Der Segen einer neuen Mobilitätskultur

Sich an ein verändertes Klima anpassen ist das eine. Noch wichtiger ist die Vermeidung weiterer Erwärmung – und da ist die Stadt Problem und Lösung zugleich . Zum einen ist sie mit ihren Bürotürmen und ihrer Verkehrsdichte eine echte Energieschleuder. Auf der anderen Seite aber ist die Stadt ein Labor der Lebensstile, in dem so etwas wie eine nachhaltige Gesellschaft entwickelt und erprobt werden kann. Hier sind bislang skandinavische Städte Vorreiter. Kopenhagen , die frisch gekürte europäische Umwelthauptstadt 2014, möchte bis 2025 komplett CO2-neutral werden.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist der automobile Individualverkehr , der in den meisten europäischen Städten bereits rückläufig ist. Nicht aus Zwang oder schlechtem Gewissen, sondern weil für einen modernen, urbanen Lebensstil das Prestigeobjekt Auto nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Eine neue Mobilitätskultur entsteht, in der zwischen Fahrrad, Auto und öffentlichem Verkehr je nach Bedarf gewechselt wird. Und das Auto muss man nicht mehr selber besitzen, sondern kann es mit anderen teilen. Weniger Autos bedeuten indes weniger Bedarf an Straßenraum. Bis jetzt wissen die wenigsten Städte, wie sie mit diesem neuen Freiraum umgehen sollen.

Leserkommentare
  1. Mal eine kleine Nachhilfe: Grünflächen sind in der Wartung recht teuer. Selbst eine blöde Rasenfläche muss regelmäßig gemäht werden. Wer meint so etwas mit Kühen und Schafen hinzubekommen, der sollte sich auch mal überlegen, dass die lieben Tierchen ganz schon mobil sein können und daher entsprechendes Personal brauchen. Gerade Kühe sind nicht ganz ohne. Man kann natürlich auch gleich alles Einzäunen und mit Stachel- oder Elektrodraht versehen. Zweitens neigen bestimmte Zeitgenossen dazu, solche Grünflächen als Müllhalde zu missbrauchen. Sicher eine ganz tolle Erlebniswelt für Kinder.

    Das mit dem Kleingarten als Erwerbsquelle ist auch eine Erkenntnis, die schon locker seit 30 Jahren nicht mehr stimmt. Was nützt es z.B. Kohl anzubauen, wenn man ein 10er-Netz für 2 Euro bekommen kann? Rein finanziell betrachtet, zahlt man dabei drauf. Bei uns sich Nahrungsmittel viel zu billig. Nebenbei gehen ja gerade die Städter immer mehr zu Convenience-Produkten über, weil für das richtige Kochen weder Zeit noch die Fähigkeiten da ist. Da kreist die Microwelle. Die Nahrungsmittelhersteller haben aber etwas besseres zu tun, als die ganzen Kleingärtner abzuklappern. Nebenbei dürften diese Produkte in vielen Städten auch stark schadstoffbelastet sein.

    Die Stadt Frankfurt hat schon ihre Kaltluftzufuhr: die nennt sich Neue Mainzer Straße. Da zieht es eigentlich immer.

    2 Leserempfehlungen
    • redon
    • 15. September 2012 9:35 Uhr

    Stadtgärten und ein wenig Grün hier und da bieten sicherlich ein Stück Lebensqualität für einige Stadtbewohner, es bleibt aber offen, ob diese Dinge "klimatologische" Relevanz haben.

    Schafhaltung im Stadtpark mag für einen sonntäglichen Familienspaziergang interessant sein, wird aber die "sozialen Probleme" hoher Lebensmittelpreise bzw. Armut nicht lösen.

    Aus einer Designperspektive mögen das spannende Fragen sein, Politikempfehlungen sollte aber auf Analyse fußen.

  2. unsere Städte sind derzeit ziemlich trostlos.

    Ich lebe auf dem Land und genieße "Stadt" nur noch
    "dosiert".

    Schafe und Kühe auf begrünten Parkplätzen ?
    Für die armen Tiere hoffe ich, dass das nicht
    umgesetzt wird :)

    Dachgärten, Fassadenbegrünungen und generell mehr
    große, zusammenhängende Flächen mit Baumbestand,
    das ist sicherlich ein erster Schritt in die
    richtige Richtung.

  3. Er stellt in kurzen Zügen die Ansätze dar, die zunehmend in der Stadtplanung Raum gewinnen. Wir machen uns darüber Gedanken, wie sich Städte künftig entwickeln, wie es gelingt, die hochkomplizierten Vernetzungen innerhalb und außerhalb der Stadträume so umzubauen, dass diese "Organismen" auf Dauer "lebensfähig" bleiben, bzw. realistischer formuliert "überleben können".
    Klar funktioniert das nicht allein durch einzelne Maßnahmen hier und dort. Wenn sich diese aber wie einzelne Mosaiksteine in ein ganzheitlich ausgerichtetes Konzept einfügen, macht es Sinn. Zu Hinterfragen ist dabei immer, ob wir dabei auf dem richtigen Weg sind. Die Tendenz besteht hierzulande zu einseitigen Fokussierungen, wie bei der Überhöhung der Klimarelevanz des CO2-Faktors erkennbar. Wichtig wäre dagegen, sich vordringlich um die Flächenbewirtschaftung (Ziele: kurzgeschlossene Wasserkreisläufe, kurzgeschlossene Stoff- und Wirtschaftskreisläufe, funktionierende Sozialgesellschaften) zu kümmern. Damit lösen das CO2-Thema nebenbei mit, wappnen uns aber gleichzeitig effektiv gegen Extremwetter und sonstige terrestrische Widrigkeiten.
    Als langjähriger Praktiker sehe ich natürlich auch die vielen Hemmnisse, die es zu überwinden gilt und die sehr lange Wegstrecke. Trotzdem haben wir keine andere Chance, wir werden die breiten, bequemen und ausgetretenen Wege verlassen müssen und neue beschreiten müssen, und zwar dringend.

  4. nicht alles was Grün ist, ist auch umweltfreundlich.
    Ich empfehle ein Wochenende bei Oma auf dem Land, da kann man beim Holzhacken mit anpacken und ausgedehnte Spaziergänge unternehmen wenn einen der Wald ruft. Ansonsten plädiere ich für weniger Bäme in er Stadt, da sie meistens die prachtvollen Perspektiven zu wuchern und durch Vogeldreck, Laub und Saft jede Menge hygienische Probleme verursachen. Geben Sie mir nicht recht wenn wir alle die italienischen Städte am hübschesten finden? Das liegt daran, dass man da vollständig auf Grün verzichtet und das ist auch gut so.

    Eine Leserempfehlung
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    Grünflächen, Bäume und kleine Parks sind für das Microklima sehr wichtig. Wenn ich mal ganz ehrlich bin, hat z.B. die Stadt Mailand zwar einige kulturelle Highlights, aber ingesamt fand ich den Innenstadtbereich ziemlich trostlos. Ich hatte damals sehr gerne dort gearbeitet und die italienische Küche auch sehr genossen, aber permanent dort leben? Eher nicht.

    das macht den Charme einiger italienischer Städte
    aus...ganz sicherlich nicht die Abwesenheit von
    Bäumen :))

    Wobei das ja auch nicht stimmt.

    Viele italienische Städte haben wunderbare Gärten,
    Parks und traumhaft schöne, alte Bäume.

    Rom zum Beispiel mit seinen meterhohen
    "Magnolia Grandiflora".

    Dasselbe in Frankreich.

    Alte Architektur, möglichst noch aus Sandstein,
    das ist selbst schon fast ein Stück Natur.

    Unsere modernen Städte,kalt und ohne Charme,
    wenn ihnen dann noch das "Grün" fehlt....
    bleibt nur "Sterilität" übrig.

  5. Grünflächen, Bäume und kleine Parks sind für das Microklima sehr wichtig. Wenn ich mal ganz ehrlich bin, hat z.B. die Stadt Mailand zwar einige kulturelle Highlights, aber ingesamt fand ich den Innenstadtbereich ziemlich trostlos. Ich hatte damals sehr gerne dort gearbeitet und die italienische Küche auch sehr genossen, aber permanent dort leben? Eher nicht.

    Antwort auf "Grüntüncher"
  6. das macht den Charme einiger italienischer Städte
    aus...ganz sicherlich nicht die Abwesenheit von
    Bäumen :))

    Wobei das ja auch nicht stimmt.

    Viele italienische Städte haben wunderbare Gärten,
    Parks und traumhaft schöne, alte Bäume.

    Rom zum Beispiel mit seinen meterhohen
    "Magnolia Grandiflora".

    Dasselbe in Frankreich.

    Alte Architektur, möglichst noch aus Sandstein,
    das ist selbst schon fast ein Stück Natur.

    Unsere modernen Städte,kalt und ohne Charme,
    wenn ihnen dann noch das "Grün" fehlt....
    bleibt nur "Sterilität" übrig.

    Antwort auf "Grüntüncher"
  7. Ich bin erstaunt über einige Positionen in dieser Diskussion. Nach allen Bürgerbefragungen die mir vorliegen ist der Tenor eindeutig: Mehr Grün, besseres Grün, fußläufig erreichbar für jeden, frei zugänglich, ... Dass sich jemand über Fallaub beschwert oder über Lindenblüten, oder ... kommt natürlich auch vor, aber die Handlungsmaxime für Politiker und Entscheider in der (Immobilien-)Wirtschaft ist sehr grün, weil das der ausdrückliche Bürger- bzw. Bewohnerwunsch ist. Das ist kein deutsches Phänomen, sondern auch in anderen Ländern Europas der Fall. Was Mailand betrifft, ist dort eine Gruppe Aktiver seit einigen Jahren als Green City Italia dabei, im Vorfeld der Expo 2015 "grüne Strahlen" durch die Stadt zu ziehen. Warum wohl? Sicher ist, dass in Zukunft eher mehr als weniger Menschen in Städten leben werden und auch, dass diese Menschen Grünräume brauchen zur Erholung, zur Naturerfahrung, als soziale Treffpunkte ... aber auch aus stadtklimatologischen Gründen. Ich gehe sehr d´accord mit den Aussagen von Friedrich von Borries!

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