Bauen mit HolzAtmende Fassaden statt Platte

Holz ist ein nachwachsender Baustoff, speichert CO2 und ist behaglich. Warum in der Stadt damit bislang wenig gebaut wurde, erklärt der Architekt Michael Lommertz. von 

Das hölzerne Stadthaus im Londoner Stadtteil Hackney

Das hölzerne Stadthaus im Londoner Stadtteil Hackney   |  © Will Pryce

ZEIT ONLINE: Herr Lommertz, Sie sind Leiter von NAL/Ecobox , einer norwegischen Organisation, die sich für nachhaltiges Bauen engagiert – verstärkt auch mit dem Baustoff Holz. Ist der gerade im Trend?

MichaelLommertz: In Norwegen auf jeden Fall. Besonders die Massivholzproduzenten bekommen gerade mehr Anfragen, als sie abarbeiten können. Holz ist gefragt.

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ZEIT ONLINE: Woran liegt das?

Lommertz: Mit Holz verbinden die meisten Menschen etwas Positives: Natürlichkeit, Behaglichkeit. Das passt zu einer Zeit, in der das Umweltbewusstsein wächst. Während mit Zement und Stahl eher Kälte assoziiert wird, steht Holz für Wärme.

ZEIT ONLINE: Welche Rolle spielt Holz aus ökologischer Sicht?

Lommertz: Es ist der einzige erneuerbare Baustoff und ein langlebiger dazu. Und es speichert CO 2 . Während des Wachstums entzieht es der Atmosphäre mehr CO 2 , als bei der Weiterverarbeitung freigesetzt wird. Für klimaneutrale Bauten ist es der ideale Baustoff.

Lust auf Stadt - die Themenwoche
Alle Beiträge zu unserer Themenwoche "Lust auf Stadt" sehen Sie, wenn Sie auf dieses Bild klicken.

Alle Beiträge zu unserer Themenwoche "Lust auf Stadt" sehen Sie, wenn Sie auf dieses Bild klicken.   |  © Tasos Katopodis/Getty Images

Städte sind eine große Errungenschaft. Sie ermöglichen Menschen ein selbstbestimmtes Leben. Doch viele Stadtbewohner hadern mit dem beschleunigten, vernetzten, von globalen Kräften geprägten Arbeits- und Lebensstil, den die Stadt ihnen abverlangt.

ZEIT ONLINE widmet sich eine Woche lang dem guten Leben in der Stadt. Wir stellen Projekte und Ideen vor, dank derer sich der Wunsch nach mehr Freiraum, nach Natur und Teilhabe mit einem Leben in Ballungsräumen vereinbaren lässt.

Von Eisenhüttenstadt über New York bis Basel finden unsere Autoren gute Gründe, auch die Zukunft in großen und kleinen Städten zu verbringen. Weil man in ihnen schwimmen und Gemüse anbauen, sie der Nase nach oder mit dem Fahrrad entdecken kann.

Die Folgen der Serie

Lust auf Stadt: Das gute Leben bleibt urban
Eisenhüttenstadt: Eine Stadt wartet auf ihre Pointe
Tempelhofer Feld: Entfaltung auf dem Rollfeld
Schwimmen im Rhein: Wie Basel lernte, im Fluss zu leben
Smellscapes: Die Stadt mit der Nase entdecken
Stadtleben mit Kind: Kleine Menschen unter vielen
Landleben mit Kind: Die Härte des Lebens in kindgerechten Dosen
Stadt für Senioren: Ohne Aufhebens aufeinander achten
Wohngemeinschaft: Eine Siedlung für alternde Künstler
Städte im Film: Paris von unten, New York von innen
Orte der Stille: Die Stadt der leisen Töne
Grüne Stadt: Klimaanlagen mit Wurzeln und Laub
Bauen mit Holz: Atmende Fassaden statt Platte
Fahrrad in der Stadt: Mit dem Rad durch offene Türen
Seilbahn: Leise über den Dächern reisen

Alle Beiträge zur Themenwoche finden Sie hier.

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ZEIT ONLINE: Warum wird in den Städten dennoch so wenig mit Holz gebaut?

Lommertz: Holz ist ein Rohstoff, um den unsere Vorfahren beim Bauen nur schwer herumkamen. Als nachwachsender, günstiger Rohstoff war es in den bewaldeten Gegenden Europas leicht zugänglich. Doch verheerende Stadtbrände wie das Feuer von Ålesund 1904 führten dazu, dass zum Beispiel in Norwegen, das auf eine lange Holzbautradition zurück blickt, Holzhäuser in der Stadt durch Steinbauten ersetzt wurden.

ZEIT ONLINE: Im Fall von Ålesund sogar per Erlass. Und mit deutscher Hilfe...

Michael Lommertz
Michael Lommertz

Michael Lommertz, geboren 1970 und aufgewachsen in Moers in Nordrhein-Westfalen, ist Leiter der Organisation NAL/Ecobox unter dem Dach des norwegischen Architektenverbandes. NAL/Ecobox hat zum Ziel, das ökologische Bewusstsein bei Architekten, aber auch bei der zuliefernden Industrie zu fördern. Dazu gehören neben der Initiative Norwegian Wood, die 2008 den Bau 15 neuer Gebäude in der Kulturhauptstadt Stavanger unterstützte, auch die Projekte Framtidens bygg (Gebäude der Zukunft) und Framtidens bygder (Gemeinde der Zukunft).

Lommertz: Kaiser Wilhelm der II., ein passionierter Norwegen-Reisender, half den obdachlos gewordenen Einwohnern und unterstützte die Stadt beim Wiederaufbau. Heute ist man in Ålesund stolz auf die im Jugendstil erbaute Innenstadt.

ZEIT ONLINE: Ist die leichte Brennbarkeit auch heute noch ein Argument gegen Stadthäuser aus Holz? Bei den großen Bränden waren oft umgestürzte Petroleumlampen oder offene Feuerstellen die Auslöser. Die kommen heute eher selten vor.

Lommertz: Nicht nur die Lebensumstände haben sich geändert: Neue technische Entwicklungen wie Sprinkleranlagen, Brandschutztüren oder feuerhemmende Lacke machen die Gebäude sicherer. Auch massive Holzelemente und Dämmstoffe reduzieren die Brennbarkeit.

ZEIT ONLINE:Richtige Fortschritte scheint die Holzbau-Praxis dennoch nicht zu machen. 2008 galt das siebengeschossige Wohnhaus des Architekten Tom Kaden in Berlin noch als Sensation. Warum wird nicht höher gebaut?

Lommertz: Daran sind veraltete Sicherheitsauflagen schuld, die nun nach und nach überarbeitet und an die tatsächlichen Standards heutiger Bauten angepasst werden. Das im Londoner Stadtteil Hackney gelegene Stadthaus von Waugh Thistleton Architects hat neun Stockwerke und die Wohnungsgenossenschaft Bergen Region Housing plant ein 14-stöckiges Apartmentgebäude mit Blick über Bergens Fjorde. Und in Trondheim hat man ein Einkaufszentrum in Holzbauweise errichtet.

ZEIT ONLINE: Ist Norwegen die führende Nation, wenn es um neue Formen von Holzarchitektur geht?

Lommertz: Fortschrittlich, ja. Es gibt einige architektonisch sehr interessante Holzbauprojekte in Norwegen. Aber vorbildlich ist zur Zeit Österreich und dort die Region Vorarlberg. Wenn sich jemand für architektonische Möglichkeiten interessiert, empfehle ich durchaus, die Häuser dort zu besichtigen.

ZEIT ONLINE: Was ist in der Region so besonders?

Lommertz: In Vorarlberg arbeiten Architekten, Handwerker und Zulieferer sehr eng zusammen. So entstehen energieeffiziente Gebäude, deren Bau verhältnismäßig wenig Emissionen verursacht, da die Wege vom Zulieferer zur Baustelle kurz sind.

ZEIT ONLINE: Ist das in anderen Ländern nicht so?

Lommertz: Nein. Da in Europa erst seit zwanzig Jahren wieder vermehrt mit Holz gebaut wird, fehlt an manchen Standorten die entsprechende Industrie – obwohl Wald vorhanden ist. Besonders im Massivholz-Bereich sitzen wichtige Zulieferer zum Beispiel in Österreich und Schweden . Wenn die Holzelemente für den nachhaltigen Kindergarten aber erst aus China importiert werden müssen, wirkt sich das negativ auf die Öko-Bilanz aus. Die aktuelle Entwicklung wird diese Lücken hoffentlich schließen.

Leserkommentare
  1. Holz arbeitet durch Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe. Wenn dann der Wind durch die Ritzen pfeift ist die ganze Energieeinsparung beim Teufel.

    Von dem Holz ist doch beim fertigen Gebäude nichts mehr sichtbar, was soll dann das ästhetische Gehabe.
    Wenn doch etwas sichtbar ist, reicht schon eine umgefallene Kerze um jedes Gebäude abzufackeln.

    Für den Energieverbrauch eines Gebäudes über die ganze Standzeit ist doch die Heizenergie der größte Posten, vor allem in Skandinavien.
    Die kann man mit Isolierung am einfachsten reduzieren. Im Winter interesseirt mich nur die Raumtemperatur, vielleicht noch die Lufftfeuchtigkeit, aber sonst nichts.

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    marte marte Architekten, Holzhaus Vorarlberg, ecc.

    Für die Fassade sollte man nur Tanne, oder ähnliche Harthölzer, verwenden.
    Im Innenbereich kann man beruhigt Fichte verbauen.
    Wie kann eine umgefallene Kerze die Fassade anzünden?
    Zwischen Fassade und Innenbereich kann man doch beliebig viel Isolierung einbringen, aber bitte ohne Dampfsperre.
    Wenn das Holz im Innenbereich dick genug ist, sorgt dies für den Ausgleich der Feuchtigkeit.

    • lonetal
    • 15. September 2012 17:33 Uhr

    Sie schreiben: "Holz arbeitet durch Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe. Wenn dann der Wind durch die Ritzen pfeift ist die ganze Energieeinsparung beim Teufel."

    Wir haben ein Holz-Passiv-Haus gebaut (2-Familien-Reihenhaus) ohne Heizung, insgesamt über 300qm Wohnfläche. Auch die Dämmung besteht aus Holzfaser-Dämmstoffen. Wanddicke 50cm.
    - Da pfeift im Winter nichts.
    - Durchschnittliche Raumtemperatur auch in den letzten kalten Wintern zwischen 21 und 22 Grad. Sitzt man abends ein wenig gemütlich beisammen und zündet eine Kerze an, gibt das schnell durch Körperwärme und Kerze 23 Grad.

    Kosten für Warmwasser mit Solar auf dem Dach: für beide Partien zusammen unter 600 Euro/Jahr.

    Sie schreiben: "Von dem Holz ist doch beim fertigen Gebäude nichts mehr sichtbar, was soll dann das ästhetische Gehabe."

    Hängt vom Bauherren ab. Bei uns ist innen und außen nur Holz, unbehandelt, also keine Streich- oder Tapezierarbeit mehr.

    Das fällt halt unter den üblichen Gebäuden auf, was nicht jeder will.

  2. marte marte Architekten, Holzhaus Vorarlberg, ecc.

    Antwort auf "C02 speichern"
  3. 3. Ritzen

    Für die Fassade sollte man nur Tanne, oder ähnliche Harthölzer, verwenden.
    Im Innenbereich kann man beruhigt Fichte verbauen.
    Wie kann eine umgefallene Kerze die Fassade anzünden?
    Zwischen Fassade und Innenbereich kann man doch beliebig viel Isolierung einbringen, aber bitte ohne Dampfsperre.
    Wenn das Holz im Innenbereich dick genug ist, sorgt dies für den Ausgleich der Feuchtigkeit.

    Antwort auf "C02 speichern"
    • bayert
    • 15. September 2012 16:29 Uhr

    wird man bei Holz nicht auskommen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Sikasuu
    • 15. September 2012 20:31 Uhr

    Sprach der mitteleuropäische Fachmann:-(
    Kenne Leute die das anders sehen:-)
    .
    Holzhaus 8x12m innen, Nordische Kiefer. 1 1/2 Stock, aus 40cm Rundholz, auf Punktfundamenten, freistehend.
    .
    Mit Motorsäge gekehlt,3x20cm Steck-Feder zw. den im Wald natürlich entrindeten Stämmen,(Fussschnitt im Herbst, Frostentrindet, stehend getrocknet) klassischer Blockverbund ohne METALL mit verdeckten Kehlungen, Zapfungen und Holznägeln....
    .
    Innenausbau: Wand in der Regel unverkleidet, bis auf Nassbereich, incl. Sauna, Küche.... Trennwande 20cm Rundholz.
    .
    Dach: 20cm Rundholz,mit Einsteckfeder und Innenschalung. Gedeckt mit Rauhspund 3cm Mehrschalig mit zu Pelletts gepresster Rindenschüttung auf 10cm Queerlattung Ortsscheid usw.... netto 40cm. Aussendeckung verzinktes Blech.

    Einzig die Holzdreifachfenster und die Türen wurden mit Steinwolle eingedichtet.
    .
    Das ganze haus hat seit 15 Jahren kein GRAMM Chemie oder Anstrich gesehen und sieht aus wie neu.
    .
    Die anderen Massivholzhäuser auf dem Hof, 60-100 Jahre alt sind fast gleich gebaut. Kein Rundholz sondern 35-50 cm Vierkant.
    .
    2 Fundamentbalken im RIHI erneuert, Dachdämmung (Stroh >Rindenpellets) Fenstern, Türen, neue Dachdeckung... und Windfang, Kinderzimmer, von innen erreichbares Bad und WC.....sonst Bausubstanz noch Orginal!
    .
    Sommer bis +40 Winter bis -40. Hlzheizung
    .
    Chemie=Anstrich NULL
    .
    Die Gebäude sind ganzjährig bewohnt:-).
    Jetzt bist du dran!
    .
    Gruesse aus Nordeuropa
    sendet
    Sikasuu

    So kenne ich es auch aus Schweden.

    Waermedaemmung ist die eine Sache, natuerlich erreicht man einen geringeren Energieverbrauch, wenn man daemmt. Aber Chemie - wozu brauche ich beim Holz die? Genaus dies ist ja der Witz moderner Holzarchitektur, das Ausnutzen der natuerlichen Eigenschaften.

    • lonetal
    • 15. September 2012 17:33 Uhr

    Sie schreiben: "Holz arbeitet durch Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe. Wenn dann der Wind durch die Ritzen pfeift ist die ganze Energieeinsparung beim Teufel."

    Wir haben ein Holz-Passiv-Haus gebaut (2-Familien-Reihenhaus) ohne Heizung, insgesamt über 300qm Wohnfläche. Auch die Dämmung besteht aus Holzfaser-Dämmstoffen. Wanddicke 50cm.
    - Da pfeift im Winter nichts.
    - Durchschnittliche Raumtemperatur auch in den letzten kalten Wintern zwischen 21 und 22 Grad. Sitzt man abends ein wenig gemütlich beisammen und zündet eine Kerze an, gibt das schnell durch Körperwärme und Kerze 23 Grad.

    Kosten für Warmwasser mit Solar auf dem Dach: für beide Partien zusammen unter 600 Euro/Jahr.

    Sie schreiben: "Von dem Holz ist doch beim fertigen Gebäude nichts mehr sichtbar, was soll dann das ästhetische Gehabe."

    Hängt vom Bauherren ab. Bei uns ist innen und außen nur Holz, unbehandelt, also keine Streich- oder Tapezierarbeit mehr.

    Das fällt halt unter den üblichen Gebäuden auf, was nicht jeder will.

    Antwort auf "C02 speichern"
  4. Dann atmet Holz aber nicht mehr.

    Das ist wie im Auto, dicke Lacke und von Holz bleibt nur noch die Ästhetik übrig.

    Da könnte man dann gleich Kunststoff bedrucken.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Lacke sind nicht zu empfehlen, ist gibt aber Farben die "atmen".
    Meistens enthalten diese Borax.

    ..sind natuerlich nicht optimal. Als Notloesung, wenn Brandanforderungen gestellt sind und die aesthetischen (und nachhaltigen) Qualitaeten des Baustoffes Holz erwuenscht sind, sind sie in meinen Augen aber akzeptabel.

  5. 50 cm Wanddicke

    Die gleiche Isolierung kann man auch mit der halben Dicke erreichen.

    Aber nicht mit Holz.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • lonetal
    • 16. September 2012 10:10 Uhr

    Sie schreiben: "Die gleiche Isolierung kann man auch mit der halben Dicke erreichen."

    Ist nicht das Thema, hat niemand bezweifelt, geht aber nicht ohne Chemie, ist nicht umweltfreundlich und bei weitem nicht mit derselben Wohqualität.

    Sie schreiben; "Aber nicht mit Holz."

    Aber selbstverständlich: andere Bauweise, andere Konstruktion - s. @8

    Übrigens schlagen sie sich sehr unfein in die Büsche. Ihre Ausgangsthese lautete:

    "Holz arbeitet durch Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe. Wenn dann der Wind durch die Ritzen pfeift ist die ganze Energieeinsparung beim Teufel."

    Na ja, der Gentleman würde dazu mit einem "Sorry, hatte keine Ahnung" reagieren. Der Polemiker weicht aus.

    • Sikasuu
    • 15. September 2012 20:31 Uhr

    Sprach der mitteleuropäische Fachmann:-(
    Kenne Leute die das anders sehen:-)
    .
    Holzhaus 8x12m innen, Nordische Kiefer. 1 1/2 Stock, aus 40cm Rundholz, auf Punktfundamenten, freistehend.
    .
    Mit Motorsäge gekehlt,3x20cm Steck-Feder zw. den im Wald natürlich entrindeten Stämmen,(Fussschnitt im Herbst, Frostentrindet, stehend getrocknet) klassischer Blockverbund ohne METALL mit verdeckten Kehlungen, Zapfungen und Holznägeln....
    .
    Innenausbau: Wand in der Regel unverkleidet, bis auf Nassbereich, incl. Sauna, Küche.... Trennwande 20cm Rundholz.
    .
    Dach: 20cm Rundholz,mit Einsteckfeder und Innenschalung. Gedeckt mit Rauhspund 3cm Mehrschalig mit zu Pelletts gepresster Rindenschüttung auf 10cm Queerlattung Ortsscheid usw.... netto 40cm. Aussendeckung verzinktes Blech.

    Einzig die Holzdreifachfenster und die Türen wurden mit Steinwolle eingedichtet.
    .
    Das ganze haus hat seit 15 Jahren kein GRAMM Chemie oder Anstrich gesehen und sieht aus wie neu.
    .
    Die anderen Massivholzhäuser auf dem Hof, 60-100 Jahre alt sind fast gleich gebaut. Kein Rundholz sondern 35-50 cm Vierkant.
    .
    2 Fundamentbalken im RIHI erneuert, Dachdämmung (Stroh >Rindenpellets) Fenstern, Türen, neue Dachdeckung... und Windfang, Kinderzimmer, von innen erreichbares Bad und WC.....sonst Bausubstanz noch Orginal!
    .
    Sommer bis +40 Winter bis -40. Hlzheizung
    .
    Chemie=Anstrich NULL
    .
    Die Gebäude sind ganzjährig bewohnt:-).
    Jetzt bist du dran!
    .
    Gruesse aus Nordeuropa
    sendet
    Sikasuu

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