"Chinese Fast Food" : Dämpfen, braten, langweilen

Die Fotografin Anja Hitzenberger hat in Peking die Verkäufer in Fast-Food-Buden am Rand des Olympischen Parks porträtiert. Wir zeigen ihre Serie "Chinese Fast Food".

Die Bilder, die Anja Hitzenberger in einer Essenshalle vor den Toren des Olympischen Parks in Peking gemacht hat, zeigen ein Stück chinesischer Esskultur als tragikomisches Kammerspiel. Vor schreiend-bunten Werbeplakaten warten die Verkäufer halb erschöpft, halb gelangweilt auf den nächsten Ansturm auf ihre Ware. Überquellende Töpfe und Spieße voll Frittiertem wollen dem Betrachter den Mund wässrig machen, doch die Künstlichkeit der Szene verstört. Derzeit ist Hitzenbergers 15-teilige Serie "Chinese Fast Food" in der WhiteBox Galerie in München zu sehen.

Kommentare

15 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

Was ist den hier bitte "verstörend"?

Vermutlich habe ich nicht die nötigen Kunstkenntnisse, aber ich sehe nur Imbissarbeiter, die auf Kundschaft warten. Was ist jetzt daran so unglaublich wahnsinnig sehenswert oder gar "verstörend"?
Die fremden Schriftzeichen?!
Oder die exotischen Speisen im Angebot?!
Oder meinen sie, dass es "burst abdomen" zu essen gibt?
Nur falls Sie nach dem Betrachten dieser brisanten Bilder eine Woche nicht schlafen können:
Ich bin sicher, es handelt sich um einen Übersetzungsfehler.