Zu Gast in der Wohnwelt einer Träumerin
Es ist still in der Herengracht 401. Dabei liegt das sechsstöckige Kanalhaus im Herzen Amsterdams. Gisèle d'Ailly van Waterschoot van der Gracht bewohnt und liebt das Haus seit den dreißiger Jahren, als die heute Hundertjährige als junge Adelige, kunstversessen und freiheitsliebend, nach Amsterdam kam. In der dritten Etage lag ihre erste Wohnung, wo sie während der Besatzung zwei jüdische Jugendliche versteckte. Heute lebt die Künstlerin mit ihren Bildern, Büchern und Erinnerungen in den obersten zwei Etagen. Mehr erfahren Sie bei Freunde von Freunden.
- Datum 14.11.2012 - 06:45 Uhr
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dass sie ihre online-zeitung finanzieren müssen, kann ich ja verstehen. aber wenn ihre ergo-werbung beim betrachten der "wohnwelten" nicht mehr zu entfernen ist, ist die schmerzgrenze erreicht. dann eben ohne zeit-online!
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Da sieht man nur die Fotos, wenn man sie den für ansehenswert hält.
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Was für ein Gegenentwurf zur Tristesse der Unterbringung Hochbetagter in typischen Seniorenheimen! So möchte man auch hundert werden. Glückwunsch, liebe Gisèle d'Ailly!
Das ist die erste sehenswerte Wohnung in dieser Rubrik seit sehr, sehr langer Zeit!
(Weil auch ich ein Problem mit nicht zu schließender Werbung gehabt habe, und ich nutze Firefox, habe auch ich beim ersten Mal die komplette Zeit-Seite geschlossen.)
Von allen FreundevonFreunden-Bilderserien, die ich bisher gesehen hab, finde ich die hier am schönsten. Und zur Abwechslung steht auch nirgendwo ein Apple-Gerät herum.
Das dachte ich auch gleich! Endlich mal keine Hipsterwohnung in Berlin, die in zwei Jahren wahrscheinlich schon wieder an den nächsten Neuberliner vermietet ist. Man sieht der Wohnung an, daß sie ein langfes Leben, und damit eben tatsächlich die Persönlichkeit der Bewohnerin widerspiegelt. Bei den meisten anderen Wohnungen dieser Serie scheint es eher so zu sein, daß Designkrams erworben wird, um den Mittzwanzigern, die ihre Wohnung damit ausstaffieren, einen "Stil", "Charakter", eine "Persönlichkeit", nicht zu vergessen eine "Originalität" zu verleihen - was zumeist aber gar nicht wirklich da ist.
Schauen Sie mal auf Bild 13. Auf dem Schreibtisch steht ein Bilderrahmen mit Familienfoto. Es ist ein iRemember. Ein Prototyp. Aber sagen Sie's nicht weiter.
Ansonsten: ja, so möchte man 100 werden. Wenn man es sich denn leisten kann.
Das ist für mich der bisher großartigste Beitrag in dieser Kategorie. Sowohl optisch als auch inhaltlich.
.
Diese Umgebung mit angesammelten Schätzen + Büchern aus 100 Lebensjahren ist so ansprechend, dass es mich anrührt.
.
Gisèle hat ein sinnerfülltes Leben hinter sich und meine besten Wünsche für eine gesunde + glückliche (Restlebens-) Zeit.
Das dachte ich auch gleich! Endlich mal keine Hipsterwohnung in Berlin, die in zwei Jahren wahrscheinlich schon wieder an den nächsten Neuberliner vermietet ist. Man sieht der Wohnung an, daß sie ein langfes Leben, und damit eben tatsächlich die Persönlichkeit der Bewohnerin widerspiegelt. Bei den meisten anderen Wohnungen dieser Serie scheint es eher so zu sein, daß Designkrams erworben wird, um den Mittzwanzigern, die ihre Wohnung damit ausstaffieren, einen "Stil", "Charakter", eine "Persönlichkeit", nicht zu vergessen eine "Originalität" zu verleihen - was zumeist aber gar nicht wirklich da ist.
Schauen Sie mal auf Bild 13. Auf dem Schreibtisch steht ein Bilderrahmen mit Familienfoto. Es ist ein iRemember. Ein Prototyp. Aber sagen Sie's nicht weiter.
Ansonsten: ja, so möchte man 100 werden. Wenn man es sich denn leisten kann.
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Diese Umgebung mit angesammelten Schätzen + Büchern aus 100 Lebensjahren ist so ansprechend, dass es mich anrührt.
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Gisèle hat ein sinnerfülltes Leben hinter sich und meine besten Wünsche für eine gesunde + glückliche (Restlebens-) Zeit.
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Das dachte ich auch gleich! Endlich mal keine Hipsterwohnung in Berlin, die in zwei Jahren wahrscheinlich schon wieder an den nächsten Neuberliner vermietet ist. Man sieht der Wohnung an, daß sie ein langfes Leben, und damit eben tatsächlich die Persönlichkeit der Bewohnerin widerspiegelt. Bei den meisten anderen Wohnungen dieser Serie scheint es eher so zu sein, daß Designkrams erworben wird, um den Mittzwanzigern, die ihre Wohnung damit ausstaffieren, einen "Stil", "Charakter", eine "Persönlichkeit", nicht zu vergessen eine "Originalität" zu verleihen - was zumeist aber gar nicht wirklich da ist.
Diese Wohnung ist genauso eine Hipsterwohnung. Der Unterschied ist die wunderbar, lebensfroh verrunzelte Lady. Man würde es nicht wagen, ihr schlechten Geschmack vorzuhalten. Die Wohnung könnte genauso gut in Berlin sein und von skandinavischen Studenten bewohnt werden. Da die Lady aber nie umgezogen ist und 80 Jahre Zeit hatte ihre Wohnung einzurichten bleibt ihr der Gang auf den Flohmarkt verspart.
Diese Wohnung ist genauso eine Hipsterwohnung. Der Unterschied ist die wunderbar, lebensfroh verrunzelte Lady. Man würde es nicht wagen, ihr schlechten Geschmack vorzuhalten. Die Wohnung könnte genauso gut in Berlin sein und von skandinavischen Studenten bewohnt werden. Da die Lady aber nie umgezogen ist und 80 Jahre Zeit hatte ihre Wohnung einzurichten bleibt ihr der Gang auf den Flohmarkt verspart.
Man könnte meinen, durch die Wohnung einer Dreissigjährigen zu wandeln - Kompliment. ~ Und ich persönlich finde die "Zeige mir wie Du wohnst" - Serie recht amüsant. Weiter so!
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