Windschnittig Wohnen

"Müllverbrennungsanlagen haben ein echtes Imageproblem", sagt Bjarke Ingels. Deshalb hat er auf dem Dach dieser Kopenhagener Anlage eine gigantische Skipiste geplant. (BIG: Amager Bakke Waste-to-Energy Plant, Kopenhagen, Dänemark) | © BIG&Glessner
Ein Wohnhaus mit Windturbine, ein Fußgängertunnel aus Blumentöpfen und eine Müllverbrennungsanlage mit integrierter Skipiste: Der Bildband Green Architecture Now! Vol.2 (Taschen Verlag) zeigt ungewöhnliche und wegweisende Öko-Architektur von Wolfsburg bis Hawaii. Hedonistische Nachhaltigkeit nennt der dänische Architekt Bjarke Ingels die Verbindung aus hervorragendem Design und Umweltfreundlichkeit. Ingels ist überzeugt: In der Breite durchsetzen wird sich die grüne Architektur nur, wenn sie auch Spaß macht.
- Datum 02.12.2012 - 08:25 Uhr
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scheint die Wohnungsprobleme der Massen nicht lösen zu können/wollen, sondern sich eher an sehr wohlhabende Individuen zu richten.
Für die Massen kommt dann in Teil 2 "Verdichtetes Wohnen".
Nimmt man "windschnittig" als "Natur-Mensch kompatibel" ist alles etwas wert, was entworfen wird. Erst recht, wenn es in solch schönen Bildern daher kommt.
Die gezeigten Entwürfe sind höchstens ästhetisch interessant, da sie keine neuen Antworten geben zum bezahlbaren und ökologischen Bau von Wohnraum für die breite Masse. Der passendere Titel für den Bildband wäre gewesen "Aktuelle Ideen zum ökologisch orientiertem Villenbau".
http://www.ifa.de/?id=9274
Gelungene Ausstellung über nachhaltige Architektur; vor Allem werden hier nicht Villen gezeigt, sondern große Wohnkomplexe.
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