Freunde von Freunden : Fischgrät, Brennholz, Schiefertafel

Tobias Petri zeigt Mut zum Minimalismus, in seiner Firma Holzrausch und privat. Das Wohndesignblog "Freunde von Freunden" hat ihn in seiner Münchner Wohnung besucht.

"Schreiner ist ein super Beruf", sagten sich Tobias Petri und Sven Petzold und machten sich 1998 mit ihrer Firma Holzrausch selbstständig. Die Liebe zu minimalistischem Design und zu Holz verband sie ebenso wie die Abneigung gegen rustikale Bauernstuben. Seiner Familie hat Tobias ein Refugium geschaffen, das ebenfalls dem Holzrauschprinzip folgt: klare Linien, natürliche Materialien, Einzelstücke. Das Herz der Wohnung ist ein Raum ganz aus Holz, hier findet die Familie Ruhe und gute Bücher. Mehr erfahren Sie bei Freunde von Freunden.

Kommentare

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response

abgesehen von der Couch und der Küche stimme ich ihnen zu.
Die Couch erscheint mir nicht wirklich bequem, da der Rücken in jeder Sitzperson abgesehen vom liegen krumm ist oder aber sich nicht anlehnen kann.
Und die Herdplatte in der Mitte halte ich für eine schlechte Idee, da wenn man ernsthaft kocht es doch ab und zu spritzt (Öl, Soßen, etc). Davon hat man dann gleich auf 2 Gängen und dem Esszimmer etwas, mit Glück landet sogar etwas auf dem Bild an der Wand.

Am Geld kann es nicht liegen...

......wenn man die teuere Küche sieht, also warum in aller Welt stellt man sich Gelsenkirchener Barock und Sperrmüll in die Wohnung, wo es um billiges Geld bei jeder unlimitierten Auktion für wenige hundert Euro schönste Biedermeiermöbel gäbe ? Oder einen modernen Sessel mit Hocker, statt einer schwangeren Ausgabe eines Charles-Eames-Möbels ?

Und den Onkel voller Grausen, sieht man aus dem Bette sausen, hätte Busch hierzu gesagt, aber wenn es gefällt, soll jeder nach seiner Facon glücklich werden, wenigstens ist es hell und sauber.

Endlich mal

eine Wohnung mit Konzept und Bearbeitung in dieser Serie und nicht nur nett gemachte aber aussagelose Fotos von Bildern im Regal oder an der Wand von Typen, die der Fotograf cool findet.

Schreiner, ein toller Beruf, er schult das Auge und den Sinn für Haptik wie man unschwer erkennen kann.

Und natürlich, liebe Vorkommentatoren, räumt man auf und arrangiert, wenn der Fotograf kommt. Sie kämmen sich ja auch vor dem Passbild und ziehen sich was ordentliches an...