Parfum: Mein Duft und ich
Wir reden über alles, kennen keine Tabus. Aber über Parfum? Nein, zu intim! Sechs Redakteure von ZEIT ONLINE wagen es und berichten aus ihrem Leben mit dem Duft.
Parfum ist eine Geheimwaffe. Es wirkt wie ein Umhang mit Zauberkräften, ein unsichtbares Schutzschild, wie ein stärkendes Elixir auf den Träger oder die Trägerin. Wenn es das Richtige ist, wird es eins mit dem Körper, richtet ihn auf zu neuem Selbstbewusstsein und vervollkommnet ihn zu einem Individuum, das sich anderen mit größtem Raffinement mitteilt. Parfum ist eine Form des Dopings. Niemand redet gern drüber. Und noch weniger mögen drüber schreiben, auch bei ZEIT ONLINE.
Welchen Duft trägst Du? Was bedeutet er Dir? Wer das fragt, zieht oft verstörte, misstrauische Blicke auf sich, als würde er wagen, in das Allerheiligste vorzudringen. Zu intim! Ist Parfum der neue Sex? Nachdem fast alle Diskurstabus gebrochen sind – haben wir hier vielleicht ein neues gefunden, das um der Aufklärung willen gelockert werden will?
Gerade weil Parfum etwas so Persönliches ist, muss jeder sein eigenes finden. Einen Partner fürs Leben oder mehrere gleichzeitig, eine süße Amour fou oder das komplexe Ebenbild seiner selbst: Alles ist erlaubt, und Hedonismus das oberste Ziel.
- Duftnoten – Alles über Parfum
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In einem Themenschwerpunkt widmen wir uns der Kunst des Parfums, weil über Duft viel zu wenig geschrieben und gesprochen wird. Die Serie Duftnoten – Alles über Parfum auf ZEIT ONLINE will das Bewusstsein für Parfums schärfen und einen kritischen Diskurs über eine vernachlässigte Kunstform anregen.
Wie entsteht ein olfaktorisches Meisterwerk? Wer sind die Meister hinter den großen Klassikern? Mit welchen Worten kann ich meinen Lieblingsduft beschreiben? Und welche olfaktorischen Schätze gibt es abseits der bekannten Marken zu entdecken?
- Der Schwerpunkt
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Bisher erschienen:
Essay: Wir sollten besser riechen
Glossar: Von Absolue bis Zibet
Parfum-Portale: Im Netz duftet's
Jean-Claude Ellena: Zu Besuch beim Herrn der Düfte
Parfum-Rohstoffe: Wie kommt die Natur in die Flasche?
Ironiefreie Zone: Parfum, das einzig wahre Accessoire
Die Top Ten: Duftempfehlungen von Luca Turin
Im Labor bei Chanel: Der Parfumeur Christopher Sheldrake
Parfum-Erfahrungen: Mein Duft und ich
Weltmarkt Parfum: Welche Düfte verkaufen sich wo am besten?
Der junge Wilde: Der Pariser Parfumeur Francis Kurkdjian
Promiparfums: Popstars aus der Flasche
Meister des Orients: Serge Lutens erklärt die wahre Weihnachtsgeschichte
In loser Folge ab Mai 2013:
Nischenparfums – Kleine Firmen mit großem Bouquet
Manche halten Jahrzehnte an einem Parfum fest, andere wechseln es saisonal, nach Tagesform oder Anlass. Manche vergewissern sich der Zugehörigkeit einer Gruppe, indem sie den Duft wählen, den alle anderen auch tragen. Manche vergewissern sich ihrer selbst, indem sie einen möglichst ausgefallenen Duft wählen. Manche verehren ein Parfum nur wegen seiner Geschichte. Manche verachten andere aufgrund ihrer unangemessenen Duftauswahl. Und wieder andere tragen überhaupt kein Parfum, weil sie ihren natürlichen Körpergeruch nicht verdecken möchten. Es gibt so viele Zugänge zum Parfum wie Menschen auf der Welt. Und es gibt auch ebenso viele Parfums wie Menschen auf der Welt: Ein Duft riecht auf jeder Haut anders.
Fangen wir an, über Parfum zu sprechen! Denn nur wer seine Geheimwaffe kennt, kann sie nutzen. (raw)








Tragen Sie nur selbstgeschneiderte Kleidung? Sind Sie wirklich immer und zu jedem Augenblick derselbe? Und selbst wenn dem so ist: Gilt dasselbe Konzept von Authentizität für alle Menschen?
Sie das sind alle anderen. Und riechen kann ich sie tatsächlich nicht, denn leider verfüge ich nur über einen eingeschränkten Geruchssinn. Darum muss für mich ein Deodorant am Morgen genügen. Ein Parfüm kann ich mir aufgrund der Gefahr der Überdosierung nicht leisten. Wie sollte ich auch erfahren was zu viel oder zu wenig ist wenn ich mich selbst nicht riechen kann.
wie ich sie zum Beispiel habe können Düfte Fluch oder Segen sein. Die Mehrheit der Menschen um mich herum benutzt leider oft unerträgliche Düfte, da wäre mir kein Parfum dann oft lieber. Vor allem sollte ein Duft nicht so aufdringlich sein. Ich empfinde es häufig als einen Einbruch in meine Intimsphäre wenn eine Frau an mir vorübergeht und man Ihren Duft schon aus 3 Metern Entfernung wahrnimmt. Es kommt allerdings auch vor das ich in einem Fahrstuhl neben einer Dame stehe und eine Brise ihres dezenten Stilvollen Duftes in meine Nase weht. Da überkommt mich dann manchmal eine Art Glücksgefühl und ich bekomme das Bedürfniss für immer diesen Duft zu riechen.
Ich selbst benutze Düfte als Accessoir und verwende je nach Stimmung drei verschieden vom Charakter recht unterschiedliche Düfte. Allerdings trage ich nicht immer einen Duft sondern nur wenn ich mich besonders fühle oder fühlen möchte.
Ich empfinde es in keinem Fall als Plagiat einen Duft zu tragen sondern eher als Wink auf die eigene Persönlichkeit und Stimmung. Menschen die komplexe, ausgefallene Düfte tragen sind meiner Erfahrung nach oft sinnlicher als solche die plumpe zu intensive Düfte verwenden.
... täglich gefühlte drei Artikel über Parfüm. In der Vorweihnachstzeit.
Hat sich Douglas über Umastzeinbrüche beschwert?
Eine solch hohe Artikeldichte kenne ich sonst nur bei der Süddeutschen - über den Fall Mollath.
Aber da hat es meiner Meinng nach auch einen tatsächlichen gesellschaftlichen Wert.
Das sind Sie nur, wenn Sie so tun als sei das Ihr Duft - also auf die Frage "hm, lecker, welches Parfum ist das?" antworten "gar keins, das bin ich" obwohl Sie eines aufgelegt haben.
Bei Düften der Menschen mache ich die olfaktorische Überprüfung zunächst bei der cheekTOcheek Begrüßung hinterm Ohr. Dann geht es weiter - vielleicht ungewollt - achselar etc.
Mein Vomeronasal-Organ gibt mir dann Auskunft über das MHC Muster meines Gegenübers. Braucht man andere Düfte?
... das hört sich ja romantisch an ;-)
... das hört sich ja romantisch an ;-)
... das hört sich ja romantisch an ;-)
Da der Duft eines Parfums immer mit dem individuellen Körpergeruch verschmilzt, paßt der Vergleich mit einem Plagiat ganz und gar nicht.
Ein Parfum ist, genau wie Kleidung, Make-up, Rasierwasser, ein Accessoire mit dem ein Individuum die eine oder andere Facette seiner Persönlichkeit betont.
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