Uhrenschatzsuche Die Reise in ein fabelhaftes Land
Gehen Sie auf Schatzsuche durch Deutschland, auf den Spuren von Zwergen, Feen und Riesen. Am Ende dieser Zeitreise könnten Sie eine Uhr gewinnen.
Wenn von Mythen, Fabeln und Sagen die Rede ist, denken viele an Island oder an die schottischen Hochmoore. Landschaften, wo noch Feen auf den Wiesen tanzen und die Geister der Ahnen zum Tee vorbeischauen. Dabei gibt es auch in Deutschland viele sagenhafte Orte. So wohnte vor langer Zeit im Örtchen Ergste bei Schwerte ein Zauberer, der nachts zu einem bösen Werwolf wurde. Als man ihn fing, stellte man ihn in Limburg vor Gericht. Um seine Schuld zu beweisen, griff man zu einem Trick: Man warf ihn ins Wasser – würde er untergehen, wäre er unschuldig, schwämme er oben, wäre er böse. Der Zauberer rief den Teufel an, und der verwandelte eine Nadel in seinem Rock in ein schweres Beil, das den Unhold in die Tiefe zog, sodass er ungeschoren davonkam.
Der Teufel war hierzulande erstaunlich oft unterwegs. Man kann seine Spuren noch heute sehen. Beispiel gefällig? In der Münchner Frauenkirche findet sich sein Fußabdruck im Eingangsbereich, weil er dort triumphierend aufstampfte, als er zu sehen glaubte, dass die Kirche keine Fenster habe. Aber auch Hexen, Zwerge, Riesen und sogar Seeungeheuer finden sich in Deutschland zuhauf. In diesem ZEITmagazin möchten wir Sie auf ihre Spuren schicken – mit unserer Uhren-Schatzsuche, die zum vierten Mal stattfindet.
Wir haben an 24 Schauplätzen von Sagen und Mythen neue Uhren fotografiert. Und eine davon wartet dort auf sie. Mit etwas Glück und Verstand können Sie sie finden. Studieren Sie die Bilder, und entschlüsseln Sie die Hinweise in den Texten – sie führen Sie zur richtigen Sage und zum rechten Ort. An einem der 24 Schauplätze wartet am Samstag, 10. November, um 10 Uhr ein Mitarbeiter des ZEITmagazins mit dem Preis auf Sie. Falls mehrere Finder um 10 Uhr vor Ort sind, entscheidet das Los. Sollten Sie an einen der 23 Orte gelangt sein, wo keine Uhr vorzufinden ist, verzagen Sie nicht: Schicken Sie uns ein Bild von sich, das Sie an der Stelle zeigt, wo Sie den Schatz vermutet haben, und ein Stichwort zu der dazugehörigen Fabel an die E-Mail-Adresse: schatzsuche@zeit.de. Einsendeschluss ist Montag, der 12. November (bei Briefen an ZEITmagazin, »Schatzsuche«, Dorotheenstraße 33, 10117 Berlin gilt der Poststempel). Wenn Sie richtig lagen, erhalten Sie einen Trostpreis, und die schönsten Fotos zeigen wir im ZEITmagazin. Den Werwolf von Ergste hat es übrigens doch noch erwischt. Er verbrannte jämmerlich, noch heute hört man ihn nachts auf dem Kirchhof heulen. Das war selbst uns zu unheimlich. Den Schatz haben wir woanders versteckt.
- Datum 08.11.2012 - 09:52 Uhr
- Quelle ZEITmagazin, 8.11.2012 Nr. 46
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Ich hasse den Moment, in dem ich den Briefkasten öffne, der Zeit das Magazin entnehme und feststelle, dass Herr Prüfer zum xten Mal mit einem "Uhrenspezial" meine Lieblingslektüre versaut hat. Mittlerweise werfe ich das Magazin dann sofort ins Altpapier (sogar ohne meinen geliebten Martenstein zu lesen), weil ich es einfach nicht mehr ertragen kann. Wann hat das endlich ein Ende?
ab in die Mülltonne. Promotion für Uhren ab 5.000 Euronen
brauche ich nicht.
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