Wohnung mit Bike und Blattgold im Westend
Eine WG im Frankfurter Westend, Nähe Hauptbahnhof. Hier wohnt Douman Pour, inmitten des wilden Mix der Kulturen fühlt sich der im Iran geborene Interior Designer wohl. Seine Vorliebe für kleine, feine Objekte entwickelte Douman schon als kleiner Junge, mit zehn Jahren fing er dann an, das Wohnzimmer seiner Eltern umzuräumen. Heute gestaltet er edle Cocktailbars wie das The Parlour in Frankfurt. In seiner Wohnung verraten geschwungene Lampen und fein gemustertes Porzellan den privaten Geschmack von Douman Pour. Mehr erfahren Sie bei Freunde von Freunden.
- Datum 19.12.2012 - 07:15 Uhr
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Zurück zur Ausgangsseite





dass diese Serie - bis auf ganz wenige Ausnahmen (z.B. die vom Schreiner in München) - mit einer netten Idee sowas von schlecht umgesetzt ist, haben Sie mit Ihrem Kommentar auf den Punkt gebracht.
Dass dieser jedoch auch noch eine Redaktionsempfehlung bekommt, zeugt nicht nur vom grundsätzlichen Unverständnis und Unwissen der Verfasser von Design und vom Fotografieren sondern beweist auch noch zusätzlich deren einhundertprozentige Ironiefreiheit und Unfähigkeit zur Unterscheidung zwischen gut und schlecht. Und ja, man kann einen guten Perserteppich von einem schlechten unterscheiden auch wenn man Perserteppiche hasst und findet die kämen von gestern. (Tun sie ja auch, manche Motive sind fast 1000 Jahre alt)
Ich wollte schon wieder schlechte Laune bekommen. Vielen Dank für Ihren Kommentar. In diesem Sinne: Tretet vor, mutige "Kreative" (was für eine Ansammlung von Klischees in einer einzigen Wohnung!) und zeigt her Eure Westendwohnungen mit Eingangrennrädern! Auf dass wir uns schlapplachen. Eins können wir lernen: Qualität zu finden ist schwieriger, als sie finden zu wollen.
Was wir hier betrachten ist nichts weiter als der verzweifelte Versuch, dem Widerspruch kapitalistischer Entfremdung zu entkommen.
Verzweifelt und auch hilflos daher, als dass wir es hier mit einem zwar (meist) akademischen, jedoch trotz dessen apolitischen Teil einer Generation zu tun haben, deren Vorgeneration schon einer tiefgehenden, kulturellen Indoktrination anheimgefallen ist: Die bis auf das Letzte auf die Ware reduzierte Kultur, die dem Mensch vorgeworfen wird wie der Fraß einem Tier, einzig und allein noch zur Reproduktion verwendbar.
Zwar erlaubt die akademische Sozialisierung die Erkenntnis, dass diese gegebene Kultur des globalen "Mainstreams" bedeutungslos ist – und so wird versucht, sich durch Aneignung kulturell wertvollen Materials sowie entsprechender Habita und durch Huldigung des vermeintlich Alternativen auf Gedeih und Verderb, der Bedeutungslosigkeit der eigenen Existenz zu entkommen - vergeblich.
Denn diese Erkenntnis ist unzureichend. Unzureichend, da sie nicht den nötigen Schritt zum Ursprung des eigenen Missstands geht, dem Missstand, nicht in der Lage zu sein, Kultur zu sein, Kultur zu leben, selber Kultur zu erschaffen, zu kreieren - kreativ zu sein.
Es sind diese und unzählige weitere Dilemma dieses Systems, die nicht seinen eigenen Untergang bedeuten, sondern vielmehr den Untergang des Menschen an sich, von allem, was den Mensch als Mensch ausmacht.
Liebe Frau Exner,
vielen Dank für diese Info! Das ist schon einmal eine andere Sache.
Leider funktioniert der integrierte Link nicht.
Dennoch empfinde ich es sehr anders, was natürlich auch am fotografischen Stil liegen kann: "...Einblick in die echten Wohnungen echter Menschen geben, anstatt arrangierte Idealwohnwelten zu präsentieren."
Natürlich sind das echte Menschen, aber diese Echtheit ähnelt sich m. Geschmack zu sehr.
Ich denke ebenso, dies sind arrangierte Idealwohnungen, arrangiert von echten Menschen (ps: was sind unechte Menschen? aber nun wirds kleinlich meinerseits). Aber darüber muss man ja auch nicht einer Meinung sein ;)
entschuldigen Sie. Ich habe es nur nicht sehen können, weil sich am Seitenaufbau nichts verändert hat, da die Verlinkung direkt zur Antwort über Ihre Antwort auf meinen Post stand. Hui, schwierig zu erklären!
oder?
... aber das ist ist die erste bilderstrecke die ich wirklich nicht vertsehe ; (
... ist es die erste Bilderstrecke, bei der ich mit dem Bewohner gerne eine Tasse Kaffee trinken würde.
... ist es die erste Bilderstrecke, bei der ich mit dem Bewohner gerne eine Tasse Kaffee trinken würde.
Hier findet man Wohnungen von verschiedensten Menschen, die nicht durchgestylt sind, aber trotzdem ihren eigenen Charakter haben: myapartment.is
Ich war auf www.myapartment.is Nicht durchgestylt ist ein wenig untertrieben. Die meisten Leute stellen nur ein einziges, schlecht beleuchtetes Bild ihrer Wohnung rein und diese Fotos sind nur vereinzelt interessant. Zudem braucht man schon Geduld und Muße sich da durchzuklicken, weil hinter den meisten Städten noch gar kein Foto ist. Spaß macht dieser Blog jedenfalls nicht.
Die Menschen dazu sieht man auch nicht. Ob die Eigentümer Hipster sind bleibt unklar. Im Großen und Ganzen ist dieser Blog reichlich überflüssig. Wenn ich gewöhnliche Wohnungen sehen will, dann geh ich zu meinen Bekannten, Verwandten, Freunden etc… Letztlich ist die Seite nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Generation Facebook sich auch bei völliger Talentfreiheit eingeladen sieht ihre Durchschnittlichkeit im Netz zu exhibitionieren. Gähn.
Ich war auf www.myapartment.is Nicht durchgestylt ist ein wenig untertrieben. Die meisten Leute stellen nur ein einziges, schlecht beleuchtetes Bild ihrer Wohnung rein und diese Fotos sind nur vereinzelt interessant. Zudem braucht man schon Geduld und Muße sich da durchzuklicken, weil hinter den meisten Städten noch gar kein Foto ist. Spaß macht dieser Blog jedenfalls nicht.
Die Menschen dazu sieht man auch nicht. Ob die Eigentümer Hipster sind bleibt unklar. Im Großen und Ganzen ist dieser Blog reichlich überflüssig. Wenn ich gewöhnliche Wohnungen sehen will, dann geh ich zu meinen Bekannten, Verwandten, Freunden etc… Letztlich ist die Seite nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Generation Facebook sich auch bei völliger Talentfreiheit eingeladen sieht ihre Durchschnittlichkeit im Netz zu exhibitionieren. Gähn.
Das ist doch echt oberpeinlich, Beiträge aus der Readktion von der Redaktion zu empfehlen.
Im Übrigen begründet die Antwort nur unvollkommen / gar nicht, warum die Breite des Gezeigten nicht breiter ist.
Weil man die Bildserien so bekommt? Toll.
Ist es Sinn und Zweck der Zeit, nochmal zu zeigen, was andere auch schon zeigen?
Da könnte man auch ne Linkliste setzen.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren