Freunde von Freunden

Zu Tisch bei Napoleon in Mexiko

Schon im Foyer des Edificio Vizcaya holt den Besucher die Vergangenheit ein. Das Treppenhaus und der historische Aufzug zeugen vom Leben in Mexico City am Ende des 19. Jahrhunderts. Hier, in einem der ältesten Gebäude der Stadt, lebt der Fotograf Napoleón Habéica mit seiner Frau Paola Villoria. Hohe, weiße Flügeltüren geben den Blick frei in eine Wohnwelt zwischen Klassizismus und mexikanischem Landhausstil. Mehr über Habéica und seine Bilder erfahren Sie bei Freunde von Freunden.

Leser-Kommentare
  1. Ich verfolge Ihre Serie "Freunde von Freunden" seit einer Weile, und wünsche mir ein bisschen Abwechslung. Verstehen Sie dies bitte nicht als Schelte, ich mag die Serie sehr gern.

    Gleichzeitig sehe ich immer dieselben weißen Kalkwände, Bücherstapel auf dem Fussboden, kleine-Bilderrahmen-Zusammenstellungen und Espressokannen von den immer gleichen Fotographen, Modedesignern und Künstlern aus New York, Paris oder Los Angeles.

    Gibt es denn keine pfiffigen Landwirte, die im Penthouse wohnen? Hedgefondsmanager in der Taiga? Selbstgebaute Stadthöhlen?

    Wie gesagt, keine Kritik am der Serie bis jetzt, Ich würde mir gleichzeitig eine spannende Neuausrichtung wünschen.

    3 Leser-Empfehlungen
  2. ...weitläufige Wohnung, hohe Decken, schöner Holzfussboden. Auf dem zweiten Bild ein interessantes Foto (auf dem Sims) im Foto ;-) . Sonst mal eine vollkommen von den dort lebenden Personen eingerichtete und bewohnt wirkende Bleibe. Sehr schön.

    • Mari o
    • 09.01.2013 um 19:04 Uhr

    Instinkt-Aristokratie(Bourdieu)
    Zeigt mal Fotos vom Einsatz der Putztruppen,die alles auf Hochglanz poliert haben müssen,wenn die Aristokraten um elf Uhr aufstehen.

  3. ich würde mich freuen, wenn irgendwann einmal eine Wohnung fotografiert werden würde, in der sich auch Kinder wohlfühlen.

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    • snoek
    • 10.01.2013 um 7:29 Uhr
    5. .....

    Lustiges Paar, die beiden. Die sehen ein bisschen nach Adams Family aus. Und dieser Hang zum Morbiden zieht sich durch die ganze Wohnung. An sich ist die Wohnung schön anzusehen, aber wohnen möchte ich dort nicht. Es ist alles zu stimmig.

    Jeder normale Alltagsgegenstand, sei es ein Plastikfeuerzeug oder ein Schokoriegel, würde in dieser Umgebung wie ein Fremdkörper wirken und stören. Insbesondere die Küche sieht nicht aus als würde dort gekocht werden. Möglicherweise haben die beiden aber auch alles, was nicht ins Konzept passt, in den Keller gebracht, bevor der Fotograf kam. Wie eitel.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Die holen sogar jeden Tag die Milch in der Kanne vom Bauern (Bild 7). Wahrscheinlich draußen in Milpa Alta, 30km vom Zentrum entfernt. Oder so.

    Die holen sogar jeden Tag die Milch in der Kanne vom Bauern (Bild 7). Wahrscheinlich draußen in Milpa Alta, 30km vom Zentrum entfernt. Oder so.

  4. Wieder einmal die immergleichen Fotos im Schöner Wohnen/Landlust-Stil von ach so hippen Bohemiens. Die Wohnung ist in der Tat schön. Aber wie einer meiner Vorschreiber schon anmerkte: bitte mal eine wirklich originelle Bude von Hedgefonds-Managern in der Taiga oder Chefärzten im Bunker.

  5. Die holen sogar jeden Tag die Milch in der Kanne vom Bauern (Bild 7). Wahrscheinlich draußen in Milpa Alta, 30km vom Zentrum entfernt. Oder so.

    Antwort auf "....."
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    • snoek
    • 10.01.2013 um 11:56 Uhr

    Ich war auf der Seite http://www.freundevonfreu... Da sind wie immer viel mehr Fotos als hier. Unter Anderem auch von der Küche. Dort stehen schon Lebensmittel rum. Sie kochen möglicherweise doch. Es gibt auch jede Menge hartes Gesöff.

    • snoek
    • 10.01.2013 um 11:56 Uhr

    Ich war auf der Seite http://www.freundevonfreu... Da sind wie immer viel mehr Fotos als hier. Unter Anderem auch von der Küche. Dort stehen schon Lebensmittel rum. Sie kochen möglicherweise doch. Es gibt auch jede Menge hartes Gesöff.

    • 29C3
    • 10.01.2013 um 11:24 Uhr


    ´ hab´ schon beim Anblick vom 1. Photo herzlich gelacht:
    Ein großartiges Pärchen in einem Gründerzeit-Haus, wohlfeil positionierte Peitche auf einer Komöde, erregierende Nackte im Wohnzimmer, ... hach, was für eine alternativ angehauchte, schwarz umhüllte "Provokation" des Gutbürgerlichen (!), ... das einem aber mitsamt der Flohmarkt-Artikel und hübsch bezogener Sitzgarnituren just die passende gutbürgerliche Bühne für die Inszenierung bietet.

    ps. Man(n) beachte seine Beine und ihren Blick auf dem ersten Bild, sowie das Händchenhalten. Mein Dank an die Redaktion.

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