Mit Holzvertäfelung, aber ohne Hirschgeweih
Mit Blick über die Los Angeles Hills verbringt Tracy Wilkinson ihre Tage mit all den Kunsthandwerken, die sie im Lauf ihres Lebens gelernt hat. Als Teenager begann sie, ihre eigenen Sachen zu schneidern und studierte später in London Modedesign. Doch vor zwanzig Jahren folgte Wilkinson einer Freundin nach Kalifornien und hat seither noch Weben, Töpfern und Schmieden gelernt. Heute lebt sie in einer Berghütte in Mount Washington, eingerichtet mit den Materialien, die sie liebt: Holz, Wolle, Keramik. Mehr lesen Sie bei Freunde von Freunden.
- Datum 12.12.2012 - 09:38 Uhr
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Erinnert mich an die Sechziger und Siebziger Jahre in Westdeutschland oder an den sozialistischen Stil bis in die Neunziger Jahre hinein in Ostdeutschland. Brrrrrrrrrr...
... dass man, wenn man sich nur genug Mühe gibt, selbst mit Holz den Eindruck von Kälte und Ungemütlichkeit erzeugen kann.
eine Gesamtansicht von außen gehabt.
Und tatsächlich: Die 60er-Jahre Westdeutschland und der ostdeutsche Einrichtungschick feiern Auferstehung. Das zeigt doch wieder, dass die so progressiven Amerikaner tief im Inneren völlig spießig sind.
Also ich find die "Berghütte" schön, die meiner Meinung weder ungemütlich noch kalt anmutet. Die Backsteinoptik ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber alles in allem sehr gelungen die Hütte. Als Nicht-Deutsche kann ich den Stil nicht mit 60er-, 70er-Jahre Ostdeutschland- oder 90er-Jahre Westdeutschland-Interieur assoziieren. Da bin ich wahrscheinlich im "Vorteil" und hab weniger Vorbehalte.
Im Übrigen: Find "Freunde von Freunden" ist immer wieder sehenswert!
Mir fällt oft auf, dass Leute, die so leben, das nur gelesen haben, dass es hip ist. Und wollen dazugehören. Der Zeitgeist sagt halt grad, nüchtern, aber nicht unbedingt Bauhaus, leergeräumt, toll, weil so unheimlich angesagt minimalistisch und wir genügen uns selbst. GELEBT wird so ein Style von vielen nicht wirklich. Schade. So lebt man nicht sein eigenes Leben.
...weswegenes unsinnig ist, über eine Einrichtung zu diskutieren. Ich persönlich hab nun wirklich keine Ahnung, was grad hip ist, finde diese alte Einrichtung und alles retromäßige generell sehr schön. In meinem Freundeskreis gelte ich übrigens deswegen leider so gar nicht als hip, sondern eher als Oma und langweilig....vielleicht sollte ich ins coole Berlin ziehen :)
Also ich könnt da jedenfalls sofort einziehen, weils sehr urig und charaktervoll und natürlich aussieht. Bei bunten Plastikmöbeln hingegen oder kalten Edelstahl-Designs könnt ich ja kotzen.
sieht ein bisschen unfertig, provisorisch aus das ganze. mir persönlich wärs auch zu braun. aber in einer gegend in der man viel draußen lebt wird die einrichtung wohl nicht ganz so eine große rolle spielen, zumal man das leben ja auch als ein provisorium auffassen kann. außerdem bin ich der meinung, dass die inhaltliche aufladung (z.b. erinnerung...) von wohngegenständen viel wichtiger ist als díe ästhetische.
ich würde gerne die grundrisse dazu sehen, die ausrichtung nach den himmelsrichtungen, etc...
ansonsten finde ich die serie interessant und die kommentare derer die sich über die "vermeintlichen hipster" so echauffieren zeigen damit viel mehr von ihrer eigenen "inneneinrichtung" als die vorgestellten freunde von freunden...
Das Mauerwerk ist in seiner Beliebigkeit und fachlich schlechten Ausführung ein Fall für die Abrissbirne.
Grundregeln für das Mauern im Verband:
Es muss im Verband gemauert werden. Das heißt, dass die Stoß- und Längsfugen übereinanderliegender Schichten versetzt sein müssen.
Die Steine in einer Mauerschicht sollten die gleiche Höhe haben.
Im Verbandsmauerwerk darf die Steinhöhe nicht größer sein als die Steinbreite.
Das Überbindemaß, also der Versatz von Steinen, muss mindestens 4,5 cm betragen.
http://www.massivbau.de
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