Für den jährlichen Beitrag von 10 Cent erhielten die SPUG-Mitglieder eine Anstecknadel – der Name des Vereins gerahmt von einem Lorbeerkranz – und die Freiheit, Nein zum übermäßigen Konsum zu sagen. Eine der schönsten Errungenschaften der Gesellschaft war wohl die von ihr initiierte Weihnachtsfeier im selben Jahr. "Kommt und bringt das mit, was nichts kostet", hatte Anne Morgan die SPUGs aufgefordert: "Gütige Gedanken, Hilfe, Zusammenarbeit." Eingeladen waren alle SPUGs und jeder, der sich an Weihnachten einsam fühlte. Im Dezember 1913 hatte die Gesellschaft bereits 14.000 Mitglieder . Das Wort SPUG wurde sogar in das amerikanische Wörterbuch aufgenommen. Aber auch die Werbeindustrie war auf die Bewegung aufmerksam geworden: "Kaufen Sie bei uns nützliche Geschenke, die auch ein SPUG-Mitglied gutheißen würde", war in Kaufhausprospekten zu lesen.

Die SPUGS hielten nur noch wenige Jahre durch. Als die Große Depression über die Vereinigten Staaten kam, geriet ihr Anliegen in Vergessenheit. Doch heute, 100 Jahre später, sind die Worte von Eleanor Belmont noch genauso gültig wie zu ihren kämpferischen Tagen: "Weihnachten steht nicht mehr für Liebe. Es steht für Dollars. Wir haben das schönste, was wir kennen, kommerzialisiert: das Geben. Deswegen fordere ich alle Männer und Frauen in den Vereinigten Staaten auf, sich gemeinsam dafür einzusetzen, dass unsere Weihnachtszeit wieder zu dem wird, was sie einst war: Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."