Tätowierungen : Der Körper als Erzählung

Einst waren Tattoos Rebellion, heute sind sie ein Massenphänomen. Der Fotograf Ralf Mitsch porträtiert Menschen, für die Tattoos mehr als nur Mode bedeuten.

Manche Tattoos sind reine Modeerscheinungen, andere intime Bekenntnisse auf der Haut. Der Fotograf Ralf Mitsch zeigt mit seiner Serie Why I Love Tattoos, wie individuell und konsequent Menschen ihre Körper zeichnen lassen. Seine Modelle sind ganz unterschiedliche Charaktere, die ihre bedingungslose Liebe zu Tattoos verbindet. Für ein Buch, in dem seine Bilder neben kurzen Interviews erscheinen sollen, sucht er derzeit noch einen Verleger. Mitsch selbst hat übrigens keine Tattoos, er konnte sich nie auf ein Motiv festlegen.

Kommentare

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Alles Geschmackssache...

Ich finde es auch nicht toll, aber jeder kann ja mit seinem Körper tun und lassen, was er möchte.
Ich kann mir nicht vorstellen, an mir etwas Permanentes anbringen zu lassen, was ich auch noch in 40 Jahren mit mir rumschleppe. Ich finde schöne Tatoos durchaus ästhetisch, bevorzuge dennoch Abziehbildchen, die lassen sich wegwaschen. Ich bin nunmal damit aufgewachsen, dass nur Es-Knackies und Seeleute tätowiert sind, was natürlich Unsinn ist. Dennoch finde ich keinen Gefallen daran. Genauso geht es mir auch mit Silikonimplantaten.