Sichtbeton im Wintergarten
Die eigenwilligen Maserungen und Spuren im Beton sind es, die den Architekten Arno Brandlhuber am brutalistischen Baustil begeistern. In der Berliner Brunnenstraße lebt Brandlhuber über der Galerie KOW und den Redaktionsräumen eines Kulturmagazins. Das Gebäude hat er selbst entworfen und dabei ganz auf klare Linien, Glas und sehr viel Sichtbeton gesetzt. Mehr über Arno Brandlhuber erfahren Sie bei Freunde von Freunden.
- Datum 13.02.2013 - 09:00 Uhr
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bin ich kein "Architektur-Experte" und darf ganz unverblümt sagen:
"Ich find's scheiße!"
Aber die Geschmäcker sind ja verschieden, und der Herr wohnt ja offensichtlich freiwillig in seinem Rohbau, so what?
Warum sollte man auf etwas neidisch sein, das man potthässlich findet?
Unterstellen Sie den Kommentatoren, sie würden nur behaupten es hässlich zu finden, weil sie es dem Bauherrn nicht gönnen?
Was für eine absurd-verquere Denkweise.
Die Architekten der der 60er-70er-Jahre waren auch von der Genialität ihrer Entwürfe überzeugt, was sich im Nachhinen, von einigen Ausnahmen abgesehen, als großer Irrtum entpuppt hat.
Aber verschmorrte Kabel dürften kein Problem sein. Für alles gibt es eine Lösung. Aber wieso sollte überhaupt ein Kabelbrand geschehen. Es gibt doch schon seit Jahrzehnten Geräte, die das vermeiden.
Für all Ihre Fragen gäbe es aber eine Antwort.
...lebt Herr Brandlhuber nicht nur über der Galerie KWO, sondern hat an diese vermietet und stellt dort aus.
Wer gerne andere durch den Kakao zieht, den wird man doch auch kritisieren dürfen, wenn er so an die Öffenlichkeit geht, oder wenn er als Vermieter Kritik an anderen duldet:
"Ein Blitzgerät, millisekundengenau von anderen Foto-Blitzen entfesselt, projizierte die Wortschablone auf die Wand hinter dem Heiligen Vater – und tauchte auf den Erinnerungsfotos zahlloser Gläubiger auf. Frohe Botschaft geht anders.
In der Galerie KOW ist das 2,5-Meter-Hochformat „No (Pope)“ ein Schlüsselfoto der Gruppenschau „Believers“, mit der die Galeristen Alexander Koch und Nikolaus Oberhuber gegen zementierte Glaubensgrundsätze sticheln wollen."
http://www.tagesspiegel.d...
Ich hoffe, Sie werden ein sehr erfolgreicher Architekt, denn ansonsten müssen Sie sich zwangsweise mit den spießigen, altbackenen Kunden rumärgern und auf deren Wünsche eingehen... oder Sie landen bei HartzIV.
Da ich annehme, dass Herr Brandlhuber sein Haus selbst bezahlt hat, hat er wohl auch recht, zu bauen was ihm gefällt, oder?
Da ich annehme, dass Herr Brandlhuber sein Haus selbst bezahlt hat, hat er wohl auch recht, zu bauen was ihm gefällt, oder?
man kann es "einlassen" mit Lithofin oder einer anderen Lösung zur Versiegelung. Das macht man mit allen Betonflächen, die Wasser abweisen sollen bzw. mit Betonwaschbecken, Arbeitsflächen oder auch mit Aussenfassaden, welche Feuchtigkeit ausgesetzut sind. So kann man auch Essigflaschen ohne großen Schaden mal verschütten ;-)
Ich finde, der Wohnraum sieht aus, als hätte sich jemand dafür entschieden Beton als (Ober-)Material zu nehmen und dann nicht weiter drüber nachgedacht, sondern halt einfach so zusammengesetzt, wie's grad für die Raumaufteilung gepasst hat. Kann man vielleicht mögen, aber ich weiß nicht, warum man sollte.
Außerdem zu wenig Spiel/Kontrast mit anderen Materialien.
Nur der Boden wie auf Bild 4 ist ganz nett.
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