Sichtbeton im Wintergarten
Die eigenwilligen Maserungen und Spuren im Beton sind es, die den Architekten Arno Brandlhuber am brutalistischen Baustil begeistern. In der Berliner Brunnenstraße lebt Brandlhuber über der Galerie KOW und den Redaktionsräumen eines Kulturmagazins. Das Gebäude hat er selbst entworfen und dabei ganz auf klare Linien, Glas und sehr viel Sichtbeton gesetzt. Mehr über Arno Brandlhuber erfahren Sie bei Freunde von Freunden.
- Datum 13.02.2013 - 09:00 Uhr
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Seine konkrete Umsetzung muss allerdings mit sehr viel Fingespitzengefühl und technischer Kenntnis geplant werden, vor allem wenn´s um Inenräume geht. Beton ist ein nahezu wunderbarer Werkstoff, an dem weiterhin geforscht wird, mit erstaunlichen Ergebnissen. Es ist aber die Kombination von diesem mit Holz, Edelstahl und entspr. Textilien, die ihn in Innenräumen zu einem gesamten Etwas macht, das eben keine Parkhaus-Assotiation hervorruft.
Gerade dieses Etwas ist den Bildern aber kaum zu entnehmen. Es sei denn es wird die reine Ästhetik der Form und Oberfläche betrachtet. Aber ein jeder guter Architekt weiß, was das bedeutet.
Ein guter Architekt kennt allerdings auch den Unterschied zwischen seinem eigenen Geschmack und guter Architektur, die ihm selbst nicht unbedingt gefallen muss.
Die von Ihnen oben beschriebene Kombination von Holz, Textilien und Edelstahl mit Beton entspricht Ihrem Geschmack, hat aber mit der Beurteilung von guter oder schlechter Architektur rein gar nichts zu tun.
Wohnen ist übrigends eine "Erfahrung". Ich glaube kaum das hier einer wirklich beurteilen kann, mich eingeschlossen, wie es sich darin tatsächlich wohnt. Da müsste man schonmal 2 Wochen "probewohnen".
Denn Architektur ist Raum und der lässt sich auf Fotografien zwar darstellen aber nicht "erleben".
Ein guter Architekt kennt allerdings auch den Unterschied zwischen seinem eigenen Geschmack und guter Architektur, die ihm selbst nicht unbedingt gefallen muss.
Die von Ihnen oben beschriebene Kombination von Holz, Textilien und Edelstahl mit Beton entspricht Ihrem Geschmack, hat aber mit der Beurteilung von guter oder schlechter Architektur rein gar nichts zu tun.
Wohnen ist übrigends eine "Erfahrung". Ich glaube kaum das hier einer wirklich beurteilen kann, mich eingeschlossen, wie es sich darin tatsächlich wohnt. Da müsste man schonmal 2 Wochen "probewohnen".
Denn Architektur ist Raum und der lässt sich auf Fotografien zwar darstellen aber nicht "erleben".
Ein guter Architekt kennt allerdings auch den Unterschied zwischen seinem eigenen Geschmack und guter Architektur, die ihm selbst nicht unbedingt gefallen muss.
Die von Ihnen oben beschriebene Kombination von Holz, Textilien und Edelstahl mit Beton entspricht Ihrem Geschmack, hat aber mit der Beurteilung von guter oder schlechter Architektur rein gar nichts zu tun.
Wohnen ist übrigends eine "Erfahrung". Ich glaube kaum das hier einer wirklich beurteilen kann, mich eingeschlossen, wie es sich darin tatsächlich wohnt. Da müsste man schonmal 2 Wochen "probewohnen".
Denn Architektur ist Raum und der lässt sich auf Fotografien zwar darstellen aber nicht "erleben".
Sie sagten: "Wohnen ist übrigends eine "Erfahrung". Ich glaube kaum das hier einer wirklich beurteilen kann, mich eingeschlossen, wie es sich darin tatsächlich wohnt. Da müsste man schonmal 2 Wochen "probewohnen"."
Sehn Sie, das ist der Punkt, wo mir die Klappe runterfällt. Sie sind Architekt. Und Sie sagen, sie brauchen 2 Wochen Wohnzeit, um das Wohngefühl - grundsätzlichste Dinge - einer so extremen Konstruktion wie blanken Betonwänden und -böden beurteilen zu können.
Wie um alles in der Welt entwerfen Sie dann ein Bauwerk, dem ein bestimmter Zweck zugrundeliegt (z.B. Wohnen)? Heisst das, Sie entwerfen nach rein ästhetischen Gesichtspunkten, alles andere ist dem Zufall überlassen? Und was erzählen Sie Ihren Kunden?
Bei meiner Arbeit (Filmproduktion) bin ich ständig in Bauwerken unterwegs, die Bauherr, Architekt oder eben die Filmleute für interessante Architektur halten. Alleine aufgrund der Fotos, des Grundrisses und des Standortes Berlin habe ich eine ganz gute Idee davon habe, wie so ein Raum sich anfühlt, klingt, bei verschiedenen Wetterlagen aussieht, ob er kalt oder warm, angenehm oder beklemmend, klamm oder einladend ist, und wie er sich in seiner Bandbreite nutzen lässt. Machen wir jeden Tag. Wir setzen auch das Licht, um Stimmungen zu erzeugen.
Und wissen Sie was? Was der Prof. Brandlhuber hier mit viel Gedöns und Worthülsen als Revolution verkauft, findet in den Favelas dieser Welt, ganz ohne Architekten, jeden Tag statt. Die haben nix und machen was draus.
Zitat: "Die von Ihnen oben beschriebene Kombination von Holz, Textilien und Edelstahl mit Beton"...
WO bitteschön habe ich diese Kombination (der Materialien!) "beschrieben" ?
Und was ist Ihrer Expertenkenntnis nach "gute Architektur" ?
Ein guter Architekt entwirft etwas für jemand und eine bestimmte Funktion dazu, und bringt gerne seine pers. Erfahrung, die Fachkenntnis und stilistischen Akzente in den Entwurf hinein, es sei denn es handelt sich um Neureiche Bauherren, die sich alles komplett mitsamt der Inneneinrichtung schlüsselfertig übergeben lassen, Hauptsache es war Sir X o.ä. so dass man damit angeben kann.
Und noch was: abgesehen von frei erfundenen Unterstellungen (siehe oben): warum beleidigen Sie andere User?
Sie sagten: "Wohnen ist übrigends eine "Erfahrung". Ich glaube kaum das hier einer wirklich beurteilen kann, mich eingeschlossen, wie es sich darin tatsächlich wohnt. Da müsste man schonmal 2 Wochen "probewohnen"."
Sehn Sie, das ist der Punkt, wo mir die Klappe runterfällt. Sie sind Architekt. Und Sie sagen, sie brauchen 2 Wochen Wohnzeit, um das Wohngefühl - grundsätzlichste Dinge - einer so extremen Konstruktion wie blanken Betonwänden und -böden beurteilen zu können.
Wie um alles in der Welt entwerfen Sie dann ein Bauwerk, dem ein bestimmter Zweck zugrundeliegt (z.B. Wohnen)? Heisst das, Sie entwerfen nach rein ästhetischen Gesichtspunkten, alles andere ist dem Zufall überlassen? Und was erzählen Sie Ihren Kunden?
Bei meiner Arbeit (Filmproduktion) bin ich ständig in Bauwerken unterwegs, die Bauherr, Architekt oder eben die Filmleute für interessante Architektur halten. Alleine aufgrund der Fotos, des Grundrisses und des Standortes Berlin habe ich eine ganz gute Idee davon habe, wie so ein Raum sich anfühlt, klingt, bei verschiedenen Wetterlagen aussieht, ob er kalt oder warm, angenehm oder beklemmend, klamm oder einladend ist, und wie er sich in seiner Bandbreite nutzen lässt. Machen wir jeden Tag. Wir setzen auch das Licht, um Stimmungen zu erzeugen.
Und wissen Sie was? Was der Prof. Brandlhuber hier mit viel Gedöns und Worthülsen als Revolution verkauft, findet in den Favelas dieser Welt, ganz ohne Architekten, jeden Tag statt. Die haben nix und machen was draus.
Zitat: "Die von Ihnen oben beschriebene Kombination von Holz, Textilien und Edelstahl mit Beton"...
WO bitteschön habe ich diese Kombination (der Materialien!) "beschrieben" ?
Und was ist Ihrer Expertenkenntnis nach "gute Architektur" ?
Ein guter Architekt entwirft etwas für jemand und eine bestimmte Funktion dazu, und bringt gerne seine pers. Erfahrung, die Fachkenntnis und stilistischen Akzente in den Entwurf hinein, es sei denn es handelt sich um Neureiche Bauherren, die sich alles komplett mitsamt der Inneneinrichtung schlüsselfertig übergeben lassen, Hauptsache es war Sir X o.ä. so dass man damit angeben kann.
Und noch was: abgesehen von frei erfundenen Unterstellungen (siehe oben): warum beleidigen Sie andere User?
Sie sagten: "Wohnen ist übrigends eine "Erfahrung". Ich glaube kaum das hier einer wirklich beurteilen kann, mich eingeschlossen, wie es sich darin tatsächlich wohnt. Da müsste man schonmal 2 Wochen "probewohnen"."
Sehn Sie, das ist der Punkt, wo mir die Klappe runterfällt. Sie sind Architekt. Und Sie sagen, sie brauchen 2 Wochen Wohnzeit, um das Wohngefühl - grundsätzlichste Dinge - einer so extremen Konstruktion wie blanken Betonwänden und -böden beurteilen zu können.
Wie um alles in der Welt entwerfen Sie dann ein Bauwerk, dem ein bestimmter Zweck zugrundeliegt (z.B. Wohnen)? Heisst das, Sie entwerfen nach rein ästhetischen Gesichtspunkten, alles andere ist dem Zufall überlassen? Und was erzählen Sie Ihren Kunden?
Bei meiner Arbeit (Filmproduktion) bin ich ständig in Bauwerken unterwegs, die Bauherr, Architekt oder eben die Filmleute für interessante Architektur halten. Alleine aufgrund der Fotos, des Grundrisses und des Standortes Berlin habe ich eine ganz gute Idee davon habe, wie so ein Raum sich anfühlt, klingt, bei verschiedenen Wetterlagen aussieht, ob er kalt oder warm, angenehm oder beklemmend, klamm oder einladend ist, und wie er sich in seiner Bandbreite nutzen lässt. Machen wir jeden Tag. Wir setzen auch das Licht, um Stimmungen zu erzeugen.
Und wissen Sie was? Was der Prof. Brandlhuber hier mit viel Gedöns und Worthülsen als Revolution verkauft, findet in den Favelas dieser Welt, ganz ohne Architekten, jeden Tag statt. Die haben nix und machen was draus.
Ich versteh Ihre Polemik überhaupt nicht. Ich selbst baue keine "Sichtbetonhütten", sondern durchaus bewohnbare Objekte mit Anspruch und Funktion.
Auch würde ein guter Architekt einem Bauherren niemals etwas aufzwingen was er nicht will.
Kein Mensch wird gezwungen in Sichtbeton zu leben, kein Mensch.
Ich nie behauptet, das mir dieses Art von Architektur gefällt, aber sie ist gut.
Sehen Sie es doch einfach als "Experiment" von Herrn Prof. Brandlhuber und glauben Sie mir, er hatte bestimmt Spaß dabei. Vielleicht experimentiert er das nächste mal mit Holz, dann sind Sie bestimmt der erste der hurra schreit.
Wenn Sie wählen müssten, mal ganz ehrlich, dann würden Sie Herrn Prof. Brandlhubers Hütte doch jeder Favelahütte dieser Welt vorziehen.
Also ersparen Sie uns doch bitte diesen sozialromantischen Kitsch!
Ich versteh Ihre Polemik überhaupt nicht. Ich selbst baue keine "Sichtbetonhütten", sondern durchaus bewohnbare Objekte mit Anspruch und Funktion.
Auch würde ein guter Architekt einem Bauherren niemals etwas aufzwingen was er nicht will.
Kein Mensch wird gezwungen in Sichtbeton zu leben, kein Mensch.
Ich nie behauptet, das mir dieses Art von Architektur gefällt, aber sie ist gut.
Sehen Sie es doch einfach als "Experiment" von Herrn Prof. Brandlhuber und glauben Sie mir, er hatte bestimmt Spaß dabei. Vielleicht experimentiert er das nächste mal mit Holz, dann sind Sie bestimmt der erste der hurra schreit.
Wenn Sie wählen müssten, mal ganz ehrlich, dann würden Sie Herrn Prof. Brandlhubers Hütte doch jeder Favelahütte dieser Welt vorziehen.
Also ersparen Sie uns doch bitte diesen sozialromantischen Kitsch!
Ich versteh Ihre Polemik überhaupt nicht. Ich selbst baue keine "Sichtbetonhütten", sondern durchaus bewohnbare Objekte mit Anspruch und Funktion.
Auch würde ein guter Architekt einem Bauherren niemals etwas aufzwingen was er nicht will.
Kein Mensch wird gezwungen in Sichtbeton zu leben, kein Mensch.
Ich nie behauptet, das mir dieses Art von Architektur gefällt, aber sie ist gut.
Sehen Sie es doch einfach als "Experiment" von Herrn Prof. Brandlhuber und glauben Sie mir, er hatte bestimmt Spaß dabei. Vielleicht experimentiert er das nächste mal mit Holz, dann sind Sie bestimmt der erste der hurra schreit.
Wenn Sie wählen müssten, mal ganz ehrlich, dann würden Sie Herrn Prof. Brandlhubers Hütte doch jeder Favelahütte dieser Welt vorziehen.
Also ersparen Sie uns doch bitte diesen sozialromantischen Kitsch!
Den Anspruch der hier von mir kritisierten Architektur fasst dieser Artikel schön zusammen (und da werden Sie auch meine Favela-Anspielung verstehen):
http://www.zeit.de/2013/0...
Gentrifizierung wird als "Verbesserung der Lebens- und Stadtqualität" verkauft, riesige Flächen werden durch eine einzige Person in Beschlag genommen, mitten in der Stadt, weil sie sich's leisten kann. Rohbauten statt Häuser. Say no more.
"Und so könnte man diese Bewegung als Neobrutalismus bezeichnen oder auch als pragmatischen Idealismus. Der gemeinsame ästhetische Nenner ist die Vorläufigkeit, es geht um eine Ästhetik des Rohbaus. Wobei die Architekten, die sich für die neue Direktheit begeistern, ihre Bestrebungen keinesfalls als einen Stil bezeichnet wissen wollen. Denn der Begriff scheint nicht recht zu passen, wenn man sich wenig für das Ornament und feinsten Fassadenputz interessiert, sondern in erster Linie für gesellschaftliche, urbane und planerische Prozesse, für die Verbesserung von Lebens- und Stadtqualität. Die neuen Pragmatiker verbindet eher eine Haltung, es ist ein solidarischer Anarchismus..."
Was Sie wohl sagen würden, wenn Ihr Nachbar - Anhänger der soeben von mir ersonnenen neuen japanischen Architektur "Gelsenkirchener Barock mit Kuckucksuhr" - ein entsprechenes Haus - nur als Experiment, keine Sorge - genau vor Ihrem Wohnzimmerfenster hochzöge.
Den Anspruch der hier von mir kritisierten Architektur fasst dieser Artikel schön zusammen (und da werden Sie auch meine Favela-Anspielung verstehen):
http://www.zeit.de/2013/0...
Gentrifizierung wird als "Verbesserung der Lebens- und Stadtqualität" verkauft, riesige Flächen werden durch eine einzige Person in Beschlag genommen, mitten in der Stadt, weil sie sich's leisten kann. Rohbauten statt Häuser. Say no more.
"Und so könnte man diese Bewegung als Neobrutalismus bezeichnen oder auch als pragmatischen Idealismus. Der gemeinsame ästhetische Nenner ist die Vorläufigkeit, es geht um eine Ästhetik des Rohbaus. Wobei die Architekten, die sich für die neue Direktheit begeistern, ihre Bestrebungen keinesfalls als einen Stil bezeichnet wissen wollen. Denn der Begriff scheint nicht recht zu passen, wenn man sich wenig für das Ornament und feinsten Fassadenputz interessiert, sondern in erster Linie für gesellschaftliche, urbane und planerische Prozesse, für die Verbesserung von Lebens- und Stadtqualität. Die neuen Pragmatiker verbindet eher eine Haltung, es ist ein solidarischer Anarchismus..."
Was Sie wohl sagen würden, wenn Ihr Nachbar - Anhänger der soeben von mir ersonnenen neuen japanischen Architektur "Gelsenkirchener Barock mit Kuckucksuhr" - ein entsprechenes Haus - nur als Experiment, keine Sorge - genau vor Ihrem Wohnzimmerfenster hochzöge.
Es freut mich ehrlich, dass Sie anspruchsvoll bauen. Häuser stehen ja immerhin eine ganze Zeit in der Gegend, da ist das besser so.
Es werden jedoch in der Tat seit Ende der 50er Jahre Millionen von Menschen gezwungen, in Sichtbeton zu leben: in Mietskasernen, in Verwaltungsgebäuden, als Strafgefangene, in Schulen, als Mitarbeiter in Parkhäusern (haha), als Nachbar all dieser Prachtbauten... während die Architekten meist im Altbau residieren, wie eine Kollegin vorher trefflich bemerkte.
Polemik/ Gute Architektur ist, wenn was? Wenn Sie's sagen? So wie gute Kunst? /Polemik
Ich glaube Ihnen gerne, dass der Herr Prof. Brandlhuber seinen Spass hatte, ich kann's nicht beurteilen, kenne ihn nicht persönlich. Ich werde auch nicht hurra schreien, wenn der Herr Professor mit Holz oder Lego experimentiert.
Zum Verständnis: ich versuche, Anspruch und Wirklichkeit, so wie sie mir präsentiert wird, übereinander zu legen.
Auf den Anspruch bezieht sich mein Kommentar der Favelas. Die Wirklichkeit - nun ja, wenn es aussieht wie ein Parkhaus, gebaut ist wie ein Parkhaus, die Eigenschaften eines Parkhauses hat, und einer drin wohnt, dann ist es halt ein bewohntes Parkhaus. Das ist meine Parallelwertung in der Laiensphäre. Sie sind Profi und sehen es anders, wunderbar.
Und, mal ganz ehrlich, bevor ich in ein Parkhaus zöge... warn Sie schon mal in Rio?
Den Anspruch der hier von mir kritisierten Architektur fasst dieser Artikel schön zusammen (und da werden Sie auch meine Favela-Anspielung verstehen):
http://www.zeit.de/2013/0...
Gentrifizierung wird als "Verbesserung der Lebens- und Stadtqualität" verkauft, riesige Flächen werden durch eine einzige Person in Beschlag genommen, mitten in der Stadt, weil sie sich's leisten kann. Rohbauten statt Häuser. Say no more.
"Und so könnte man diese Bewegung als Neobrutalismus bezeichnen oder auch als pragmatischen Idealismus. Der gemeinsame ästhetische Nenner ist die Vorläufigkeit, es geht um eine Ästhetik des Rohbaus. Wobei die Architekten, die sich für die neue Direktheit begeistern, ihre Bestrebungen keinesfalls als einen Stil bezeichnet wissen wollen. Denn der Begriff scheint nicht recht zu passen, wenn man sich wenig für das Ornament und feinsten Fassadenputz interessiert, sondern in erster Linie für gesellschaftliche, urbane und planerische Prozesse, für die Verbesserung von Lebens- und Stadtqualität. Die neuen Pragmatiker verbindet eher eine Haltung, es ist ein solidarischer Anarchismus..."
Was Sie wohl sagen würden, wenn Ihr Nachbar - Anhänger der soeben von mir ersonnenen neuen japanischen Architektur "Gelsenkirchener Barock mit Kuckucksuhr" - ein entsprechenes Haus - nur als Experiment, keine Sorge - genau vor Ihrem Wohnzimmerfenster hochzöge.
Mieten Sie sich einfach mal 1 Woche in ein Parkhaus ein, 1 Woche in einen 60 Jahre Geschoßwohnungsbau und 1 Woche bei Herrn Prof. Brandlhuber.
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, sie würden einen gewaltigen Unterschied feststellen und der liegt eben nicht (nur) im Material begründet.
Zum neuen japanischen Nachbarn würde ich folgendes sagen:
"Man das sieht aber "ungewöhnlich" aus, gefällt mir nicht, aber ich erkenne es ist gute Architektur, durchdacht, funktional, besser als 90% der Investorenbauten."
Dann würde ich sagen: "Lieber das vor der Nase als einen hirnlosen Investorenquatsch."
Auch diese Frage sollten wir uns stellen: Reden wir über Architektur oder über Investorenarchitektur, bei der einen Sache gehts nur ums Geld, bei der anderen noch um was anderes ...
Apropo japanischer Architektur:
Googeln sie doch mal "Tadao Ando", aber vorher lieber hinsetzten....
Schönes Wochende
Mieten Sie sich einfach mal 1 Woche in ein Parkhaus ein, 1 Woche in einen 60 Jahre Geschoßwohnungsbau und 1 Woche bei Herrn Prof. Brandlhuber.
Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, sie würden einen gewaltigen Unterschied feststellen und der liegt eben nicht (nur) im Material begründet.
Zum neuen japanischen Nachbarn würde ich folgendes sagen:
"Man das sieht aber "ungewöhnlich" aus, gefällt mir nicht, aber ich erkenne es ist gute Architektur, durchdacht, funktional, besser als 90% der Investorenbauten."
Dann würde ich sagen: "Lieber das vor der Nase als einen hirnlosen Investorenquatsch."
Auch diese Frage sollten wir uns stellen: Reden wir über Architektur oder über Investorenarchitektur, bei der einen Sache gehts nur ums Geld, bei der anderen noch um was anderes ...
Apropo japanischer Architektur:
Googeln sie doch mal "Tadao Ando", aber vorher lieber hinsetzten....
Schönes Wochende
Zitat: "Die von Ihnen oben beschriebene Kombination von Holz, Textilien und Edelstahl mit Beton"...
WO bitteschön habe ich diese Kombination (der Materialien!) "beschrieben" ?
Und was ist Ihrer Expertenkenntnis nach "gute Architektur" ?
Ein guter Architekt entwirft etwas für jemand und eine bestimmte Funktion dazu, und bringt gerne seine pers. Erfahrung, die Fachkenntnis und stilistischen Akzente in den Entwurf hinein, es sei denn es handelt sich um Neureiche Bauherren, die sich alles komplett mitsamt der Inneneinrichtung schlüsselfertig übergeben lassen, Hauptsache es war Sir X o.ä. so dass man damit angeben kann.
Und noch was: abgesehen von frei erfundenen Unterstellungen (siehe oben): warum beleidigen Sie andere User?
"Es ist aber die Kombination von diesem mit Holz, Edelstahl und entspr. Textilien, die ihn in Innenräumen zu einem gesamten Etwas macht, das eben keine Parkhaus-Assotiation hervorruft."
Das war doch Ihr Zitat, oder?
Wenn soll ich den Ihrer Meinung nach beleidigt haben?
"Es ist aber die Kombination von diesem mit Holz, Edelstahl und entspr. Textilien, die ihn in Innenräumen zu einem gesamten Etwas macht, das eben keine Parkhaus-Assotiation hervorruft."
Das war doch Ihr Zitat, oder?
Wenn soll ich den Ihrer Meinung nach beleidigt haben?
"Es ist aber die Kombination von diesem mit Holz, Edelstahl und entspr. Textilien, die ihn in Innenräumen zu einem gesamten Etwas macht, das eben keine Parkhaus-Assotiation hervorruft."
Das war doch Ihr Zitat, oder?
Wenn soll ich den Ihrer Meinung nach beleidigt haben?
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