Sichtbeton im Wintergarten
Die eigenwilligen Maserungen und Spuren im Beton sind es, die den Architekten Arno Brandlhuber am brutalistischen Baustil begeistern. In der Berliner Brunnenstraße lebt Brandlhuber über der Galerie KOW und den Redaktionsräumen eines Kulturmagazins. Das Gebäude hat er selbst entworfen und dabei ganz auf klare Linien, Glas und sehr viel Sichtbeton gesetzt. Mehr über Arno Brandlhuber erfahren Sie bei Freunde von Freunden.
- Datum 13.02.2013 - 09:00 Uhr
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Toll, als Veloabstellraum oder als Partykeller wie in den 70er Jahren. Ambiente einer Tiefgarage oder Unterführung
Wer es mag, mag es mögen.
Urgemütlich, super Akustik (kaum Hall), kaum Heizkosten, und wenn der Mann irgendwann mal unter der Brücke wohnen muss, hat er sich an das Design schon gewöhnt. Respekt! Ich vermisse ein paar Höhlenmalereien, aber sonst ist die Hütte wirklich auf der Höhe der Zeit.
Diese Wohnung stellt das Gegenteil von "heimelig" dar. Die Faszination daran kann ich nicht nachvollziehen.
Da waren mir sogar die Hipster-Wohnungen mit gebrauchter Einrichtung und Mac Computer sympatischer.
Schön für ihn , daß er Beton mag. Aber dann hätte er doch auch gleich nach Hellersdorf oder Marzahn(wahlweise auch Gropiusstadt oder Spandau) ziehen können anstatt die Brunnenstrasse mit so einem Vievielvielglasundsichtbeton-Bunker zu versaubeuteln.
Das schlimme am persönlichen Geschmack von Bauherren und Architekten ist, daß jeder damit leben muss.
Viel wichtiger: Was, wenn man ein im Beton verlegtes Stromkabel verschmort? Die Leitung kappen oder die defekte Stelle mit einem Pressluftbohrer freilegen?
...ist es, wenn man bei Abgängen kein Geländer hinmacht, ein klarer Verstoß gegen § 38 Landesbauordnung Berlin, da hat der Architekt im Bauantrag sicher der Genehmigungsbehörder vorgelogen, das käme noch hin, kann ich mir nur so erklären, vgl.
http://www.stadtentwicklu...
Wenn er das bei anderen machen würde, und einer fällt hinunter, dann könnte er die nackte Pritsche an der eiskalten und nach Beton riechenden Wand auch woanders haben.
...ist es, wenn man bei Abgängen kein Geländer hinmacht, ein klarer Verstoß gegen § 38 Landesbauordnung Berlin, da hat der Architekt im Bauantrag sicher der Genehmigungsbehörder vorgelogen, das käme noch hin, kann ich mir nur so erklären, vgl.
http://www.stadtentwicklu...
Wenn er das bei anderen machen würde, und einer fällt hinunter, dann könnte er die nackte Pritsche an der eiskalten und nach Beton riechenden Wand auch woanders haben.
...kuschelig hats der Herr Brandlhuber aber bei sich! Ich bin selbst Architektin und konnte mich nie mit "moderner" verglaster Sichtbetonarchitektur bei Wohnnutzung anfreunden. Aber wems gefällt, warum nicht!
PS: Die meisten Architekten leben übrigens im Altbau, warum wohl...
Das ist dermaßen hässlich, es ist mit Sicherheit Kunst!
Im Ernst, ich bin froh nicht in so einem Haus leben zu müssen.
Hier wurde ein Haus vorgestellt. Ist es dann nicht normal, dass sich die Menschen dazu Gedanken machen und diese auch äußern? Oder dürfen sich nur die zu Wort melden, die die ultimative Lobhudelei anstimmen?
Mir ist es völlig schnuppe, sollte der Mann mal die Treppe ohne Geländer runterstürzen und wenn er sich in dem quasi-Rohbau wohl fühlt, bitte. Mit der Außenfassade quält er aber leider auch Unbeteiligte.
Wenn ich mir einen kalten, trüben Tag in diesem Haus vorstelle, wäre eine suizudale Stimmung unausweichlich. Vielleicht hat der Bauherr ja ein besonders sonniges Gemüt.
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