Sogar die Fliesen sind selbstgemacht
Die Grafikdesignerin Mercedes Hernáez und ihr Lebensgefährte, der Architekt und Designer Alejandro Sticotti leben in einem Haus am Stadtrand von Buenos Aires. Das transparent gestaltete Domizil in Olivos hat Alejandro selbst entworfen und bis auf die Fliesen und die Toilette sein Traumhaus bis ins kleinste Detail durchdacht. Der Garten, den das Paar am Wochenende pflegt, wirkt durch die vielen Fenster im Erdgeschoss wie ein Teil der Inneneinrichtung. "Garten mit Dach", nennt Mercedes ihr Haus. Mehr erfahren Sie bei Freunde von Freunden.
- Datum 03.04.2013 - 08:32 Uhr
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Na das ist doch mal ein richtig tolles Haus. Da würde ich sofort einziehen und gar nichts ändern. Das viele Holz und Grünzeug im Garten kompensiert den Sichtbeton in optimaler Weise. Der herumliegende Kitsch ist in quantitativ erträglichem Maße und geschmackvoll. Der Hund ist auch süß.
Und -hey- keine Apple-Produkte, keine gestapelten Design-Magazine auf dem Couchtisch, keine Hornbrillen und niemand trinkt Kaffee aus Marmeladengläsern.
Anscheinend habe ich eine andere Fotostrecke angesehen als Sie!
Ich habe etwa 5 Bilder mit Apfel gesehen. Und allzu versteckt waren die Dinger auch nicht...
Aber das muss wohl so sein in der ZEIT. Vielleicht braucht die Redaktion auch gerade wieder neue Rechner.
Zum Haus: Sehr schöne Küche! Da wird drin gekocht, und nicht nur mit angegeben wenn Gäste kommen...
Für mein Geschmack ein wenig zu viel Holz, vor allem an den Wänden, aber wer's mag, bitteschön.
Die restlichen Wände gehörten allerdings noch gestrichen!
Vielleicht bin ich als Nicht-Architekturstudent ja einfach nur dumm, spiessig oder habe keine Ahnung von Geschmack (vermutlich alles zusammen...), aber das einzige an was ich bei Sichtbeton denke ist "Rohbau"...
Scheußlich, aber auch hier: wem's gefällt...
Anscheinend habe ich eine andere Fotostrecke angesehen als Sie!
Ich habe etwa 5 Bilder mit Apfel gesehen. Und allzu versteckt waren die Dinger auch nicht...
Aber das muss wohl so sein in der ZEIT. Vielleicht braucht die Redaktion auch gerade wieder neue Rechner.
Zum Haus: Sehr schöne Küche! Da wird drin gekocht, und nicht nur mit angegeben wenn Gäste kommen...
Für mein Geschmack ein wenig zu viel Holz, vor allem an den Wänden, aber wer's mag, bitteschön.
Die restlichen Wände gehörten allerdings noch gestrichen!
Vielleicht bin ich als Nicht-Architekturstudent ja einfach nur dumm, spiessig oder habe keine Ahnung von Geschmack (vermutlich alles zusammen...), aber das einzige an was ich bei Sichtbeton denke ist "Rohbau"...
Scheußlich, aber auch hier: wem's gefällt...
Hmm, schon wieder ein paar negative Stimmen zum Sichtbeton. Woher kommt eigentlich diese Angst vor dem Material? Bei Holzoberflächen akzeptieren wir ja auch, wenn diese unlackiert zum Einsatz kommen. Sogar die spezielle Ästhetik ist eigentlich eine recht ähnliche; raue, unstrukturierte Oberfläche, aber ohne künstliche Musterung; gedeckte, unauffällige Farben.
OK, bei Holzoberflächen haben wir uns über Millionen von Jahre an den Anblick gewöhnt, während Beton ein wenig künstlicher ist. Aber soweit ist Sichtbeton jetzt von einer natürlichen Felswand, wie sie im Gebirge vorkommt, eigentlich auch nicht entfernt. Da wäre jede andere Wandverkleidung unnatürlicher.
Holzfachwerke von Fachwerkhäusern wurden in der Vergangenheit ja auch öfter farbenfroh bemalt, dennoch machen wir uns jetzt nichts daraus, ein Fachwerk in Natur-Holz zu sehen, ohne dass der Eindruck von einem unfertigen Rohbau entsteht. Ich finde, ein wenig Selbstbewusstsein zum Aussehen der unverzierten Baumaterialien ist gar nicht so schlecht.
Solch ein Epochen-und Stilmix in einem Haus zu vereinen, verlangt eine lange und ausgiebige Beschäftigung mit der Materie. Das ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen.
Schon auf dem ersten Bild gefällt mir der maritime Einfluss mit den Segelbooten, dazu die intelligente Lösung mit der Bücherwand. Weiter sprach mich die große Glasfront im Wohnzimmer zum Garten an, was tolle Kombinationsmöglichkeiten im Sommer mit sich bringt, und einen näher an der Natur leben lässt. Die paar Flohmarkt-Fundstücke (Hocker,Esstisch,Bank) fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein, erscheinen würdevoll gealtert, in Kombination mit einem iMac oder Badeartikeln. Im ganzen Haus erscheinen warme Hölzer, japanisch angehaucht ist das Haus also auch. Die Treppenkonstruktion im Haus, an den Bäumen vorbei gefällt mir besonders gut, da man den Aufstieg in die Baumkronen assoziieren kann. Ein skandinavisches Sideboard in Verbindung mit Apple-Produkten macht sie zugänglicher, weicher und nicht so hart industriell, also auch ein positiver Aspekt. Auf jeden Fall ein Unterschied zu einem iMac auf einem Schreibtisch aus einem Flugzeugträger. Auch ist zwar Sichtbeton verwendet wurden, aber er wird nicht gezielt im Stil des Brutalismus eingesetzt, sondern er spiegelt einfach das Fundament des Hauses wieder. Letztlich kann man sagen, dass es ein schönes Hand-Made Haus geworden ist, mit einer Seele und Geschichte. Im Haus sind Persönlichkeiten vertreten, genau so wie die Besitzer. Unauffällig aber maßgebend.
Wie müsste ein Haus aussehen, das sie beeindruckt?
Das Schlaraffenland müssen sie schon selber aufbauen :)
Das Schlaraffenland müssen sie schon selber aufbauen :)
Das Schlaraffenland müssen sie schon selber aufbauen :)
Interessante Ausführungen! Ja, da stimmt wohl so einiges. Als jemand ohne DDR-Vergangenheit, der zudem auf dem Land großwurde und daher keine Assoziationen mit Bauruinen u.Ä. hat, ist das Gefühl da bei mir etwas anders, wenn auch Ihre Eindrücke rational durchaus nachvollziehbar sind.
Das mit den braunen Wasserspuren stimmt, eigentlich wirkt sowas heruntergekommen, aber gerade im vorliegenden Beispiel auch irgendwie interessant, meiner Meinung nach. Man schaue sich mal Bild 1 an, da entsteht durch die Spuren ein grau-braun-Mischmasch und ein gewisser Eindruck des "Alters", was meiner Meinung nach dazu führt, dass sich das Gebäude besser in die Vegetation einfügt als wenn es piekfein-nagelneu aussähe. Und die Inneneinrichtung in Bild 2 greift dieses grau-braun dann wieder pefekt auf (der Kamin, die Couch, der Boden, usw). Ich find's stimmig!
Nothing was standard, nothing could be bought somewhere. The toilet and the tiles were the only things that we were able to find at the market and liked. Everything else had to be custom made. ... heißt es bei Freunde von Freunden.
Ein schönes Haus, auch durch die Einbeziehung des Gartens, z.B. beim Treppenaufgang.
Der Anteil Sichtbeton ist durch das viele Holz erträglich. Beton ist kalt, ob Wand oder Boden, Holz ist warm, nicht nur optisch, sondern auch in der Berührung.
Schönes Bücherregal auf der Empore ...
Selbstverständlich. ;-)
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