Mit Tattoos, Tolstoi und Tuschkasten
In die Wohnung einer ehemaligen Möbeldesignstudentin schaut man gern. Gloria Noto, sizilianischer Abstammung, aufgewachsen in Detroit, hat nicht nur einen Blick für schöne Dinge, sie arbeitet in ihrer Wahlheimat Los Angeles auch als Fotomodell. Außerdem ist sie Chefredakteurin des exklusiven Work Magazine, in dem sie junge, aufstrebende Künstler aller Disziplinen vorstellt. Grund genug für das Wohndesignblog Freunde von Freunden, uns Gloria vorzustellen. Was diese sich zum Beispiel bei ihren Handtattoos gedacht hat, lesen Sie hier im Interview.
- Datum 27.03.2013 - 11:16 Uhr
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Wer ungerahmte Fotos und Bilder direkt neben einem Gasherd aufhängt, der ist defintiv keine Köchin!
Die weiße Sitzecke sieht sehr gemütlich aus und der schiefe Baum vor der Haus ist einfach nur ulkig.
Sie hat Ahnung von Möbeln? Wenn sie welche hätte, wäre es ja schön gewesen die mal zu zeigen. Stattdessen Holzplatte mit Böcken, eine Palme ohne Hintergrund (vermutlich nicht in der Wohnung), ein bisschen Sperrmüll und Ikea, etliche Bilder von ihr, Farbkasten, und viel PlimPlim. Toll!
ist doch dieses Androgyne - ich komme nicht auf den Namen - aus dieser Combo welche sich nach einer japanischen Pension benannt hat und mittlerweile mit sonnenbank verknautschten jaulenden Narzisten in Fernsehformaten ebnsolchen Garnituren herumgammelt und andere "Kunst" beurteilt. Kann mich aber auch irren, da sich die Dekomöbel m. E. sehr ähneln!
... wirklich Kafee (oder sowas) aus Schraubgläsern?? Oder trägt sie das Glas als Talisman durch die Wohnung, hat ja jeder andere Hobbys. Ansonsten ziemlich langweilig. Nur das mit dem Glas lässt mir keine Ruhe... Móžne njeje!!
Wenn ich mich so durch die Wohnung von Frau Noto klicke denke ich mir, verdammt bin ich gewöhnlich. Selten hat mich diese Einsicht jedoch so berühigt wie bei dieser Aneinanderreihung trostloser Fotos.
Das einzige was bleibt ist der Kaffee aus dem Marmeladenglas. Wenn mich demnächst wieder einmal jemand in meiner schnöden Bude besuchen sollte, weiß ich schon wie ich ihm den Kaffee servieren werde... bin gespannt was sie/er davon hält! Ich glaube das wird mein Durchbruch... stiltechnisch, versteht sich.
Der Kaffee im Marmeladenglas ist wohl eine Referenz an Obdachlose in den USA. Zumindest ist mir oft aufgefallen, daß die Schraubgläser als Trinkgefäß mit sich herumtragen.
Kann man natürlich machen, es gibt ja auch keinen Grund, warum man nicht aus so einem Glas trinken sollte. Andererseits hinterläßt es schon einen leicht merkwürdigen Geschmack, wenn offensichtlich Privilegierte (und wer ist das nicht im Vergleich zu Obdachlosen?) Codes von Unterprivilegierten und diskriminierten Randgruppen übernehmen....
Der Kaffee im Marmeladenglas ist wohl eine Referenz an Obdachlose in den USA. Zumindest ist mir oft aufgefallen, daß die Schraubgläser als Trinkgefäß mit sich herumtragen.
Kann man natürlich machen, es gibt ja auch keinen Grund, warum man nicht aus so einem Glas trinken sollte. Andererseits hinterläßt es schon einen leicht merkwürdigen Geschmack, wenn offensichtlich Privilegierte (und wer ist das nicht im Vergleich zu Obdachlosen?) Codes von Unterprivilegierten und diskriminierten Randgruppen übernehmen....
Der Kaffee im Marmeladenglas ist wohl eine Referenz an Obdachlose in den USA. Zumindest ist mir oft aufgefallen, daß die Schraubgläser als Trinkgefäß mit sich herumtragen.
Kann man natürlich machen, es gibt ja auch keinen Grund, warum man nicht aus so einem Glas trinken sollte. Andererseits hinterläßt es schon einen leicht merkwürdigen Geschmack, wenn offensichtlich Privilegierte (und wer ist das nicht im Vergleich zu Obdachlosen?) Codes von Unterprivilegierten und diskriminierten Randgruppen übernehmen....
In der dargestellten Frau erkenne ich eine rebellische, engagierte, intelligente, außergewöhnliche und modische Person. Die Wohnung, kombiniert mit Vintage-Möbeln, modernen Alltagsfotografien und außergewöhnlichen Pieces (Kaffe im Schraubglas), lässt auf eine unabhängige Lebensweise deuten, fast schon schlampig, trotzdem aufgeräumt und puristisch. Eigentlich eine perfekte Kulisse für Fotografien von Terry Richardson!
Diese Synonyme fallen mir dazu ein: diskriminierend, aufzeigend, verherrlichend, missbrauchend, schwarzer Humor, peinlich,provokativ, gegenüber den Randgruppen der USA. Schon wieder mit den Fotografien von Terry Richardson vergleichbar. Genauso aufklärend und schockierend, aber es wird ja Kunst genannt. Wurde sie von Mr.Richardson eigentlich schon einmal fotografiert bzw. potraitiert ?
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