Essen Wam Kat, der Demo-KochSeite 3/3
In der Kombüse des Greenpeace-Schiffes "Rainbow Warrior" hat er das Kochen gelernt. In den 90er Jahren war er in Jugoslawien, um zu helfen, wo es geht. In einem Projekt in Berlin-Neukölln versuchte er, Grundschüler zu überzeugen, dass das Döner-Fleisch nicht vom Döner-Tier kommt. Und als eines Tages ein junger Demonstrant nach Hause kam und seinem Papa nicht von den Wasserwerfern und Hubschraubern erzählte, sondern davon, wie gut ihm das Essen geschmeckt hatte, da rief der Papa, Verleger von Beruf, den Demo-Koch an und fragte ihn, ob er seine Geschichten und Gerichte nicht aufschreiben wolle. "Starkoch der Friedensbewegung" wird Wam Kat in der Presse genannt, seitdem sein Buch erschienen ist.
Manche glauben, er hätte jetzt die Seiten gewechselt. Wam Kat lacht. "Solange ich frei meine Meinung äußern kann, setze ich mich mit jedem an einen Tisch." Manchmal, wenn Wam Kat auf Sommerfesten seiner Partei, der "Linken", kocht, dann schnippeln einige Linke die Wurst vom Currywurst-Stand in seine vegane Suppe. Und wenn Edeka Bio anbietet und das Bio nicht vom anderen Ende der Welt kommt, kauft Wam Kat auch mal bei Edeka ein. Er sei zwar ein Missionar, sagt er – aber kein Prinzipienreiter.
Hannover, Ballhofplatz. Die Kürbissuppe ist ausgelöffelt, die Show zu Ende. Ach ja, mit dem Einsatzleiter habe er noch einen Kaffee getrunken, damals in Heiligendamm. Eigentlich sei es den Polizisten verboten, mit den Demonstranten Kaffee zu trinken oder einen Teller Suppe anzunehmen – es könnte vergiftet sein. "Vergiftet", sagt Wam Kat und lacht. "Ich, die Suppe vergiften." Komische Idee.
- Datum 04.10.2010 - 17:31 Uhr
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- Quelle Tagesspiegel
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Die guten Menschen.
anderer Koch.
Endlich. Tiere essen ist moralischer Bankrott (Welternährung, Tierfabriken, Klima und Umwelt).
Danke Wam Kat.
für diesen schönen Kommentar.
Sie sprechen mir aus dem Herzen.
!
für diesen schönen Kommentar.
Sie sprechen mir aus dem Herzen.
!
Danke!
Deshalb lese ich Zeit-Online immer wieder gern.
Super Artikel, ein sehr interessanter Mensch.
Ich moechte dem noch hinzufuegen, dass vegan allein noch nicht gesund und gluecklich macht.
Es gibt durchaus vegane Lebensmittel, die trotzdem aufs Gemuet schlagen und z.B. Niedergeschlagenheit oder ein aufbrausendes Temperament foerdern.
Zwiebeln ist eins davon.
Wer Interesse hat, sollte sich mit der Yoga Nahrungslehre vertraut machen.
...dass die Vegan-Kocher, die nur regional und biologisch einkaufen, dann eine Dreckschleuder von "altem Mercedes" fahren, aber dies nur so als Kommentar am Rande...
von dem CO2 das man mit fleischloser und regional erzeugter Ernährung einspart kann man drei Dreckschleudern fahren.
Ein alter Wagen hat oft eine günstigere Energie-, also auch CO2- Bilanz. Die enorme menge, die bei der Herstellung anfällt, kann nämlich bereits als "abgeschrieben" betrachtet werden.
... ist unter diesen Umständen - völlig unideologisch - schlicht die vernünftigste Lösung, da man für niemanden etwas extra machen muss. Und kein Nicht-Vegetarier/-Veganer, der nicht total verbohrt ist, vergibt sich etwas, mal eine vegane Suppe zu essen, zudem der Preis auch noch selbst bestimmbar ist. Außerdem frage ich mich, was falsch daran sein soll, regionale, biologische Produkte, die andernfalls wahrscheinlich im Müll gelandet wären, sinnvoll zu verwenden...
von dem CO2 das man mit fleischloser und regional erzeugter Ernährung einspart kann man drei Dreckschleudern fahren.
Ein alter Wagen hat oft eine günstigere Energie-, also auch CO2- Bilanz. Die enorme menge, die bei der Herstellung anfällt, kann nämlich bereits als "abgeschrieben" betrachtet werden.
... ist unter diesen Umständen - völlig unideologisch - schlicht die vernünftigste Lösung, da man für niemanden etwas extra machen muss. Und kein Nicht-Vegetarier/-Veganer, der nicht total verbohrt ist, vergibt sich etwas, mal eine vegane Suppe zu essen, zudem der Preis auch noch selbst bestimmbar ist. Außerdem frage ich mich, was falsch daran sein soll, regionale, biologische Produkte, die andernfalls wahrscheinlich im Müll gelandet wären, sinnvoll zu verwenden...
von dem CO2 das man mit fleischloser und regional erzeugter Ernährung einspart kann man drei Dreckschleudern fahren.
Ein alter Wagen hat oft eine günstigere Energie-, also auch CO2- Bilanz. Die enorme menge, die bei der Herstellung anfällt, kann nämlich bereits als "abgeschrieben" betrachtet werden.
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