GewissensbisseWas soll ich kaufen: Biofleisch von Aldi oder das Schnitzel vom Metzger?

Bio oder Fair Trade? Handwerk oder Siegel? In der neuen Serie "Gewissensbisse" erläutert Theresa Bäuerlein Grundfragen des Essens. In der ersten Folge: Soll man Biofleisch bei Aldi oder das Schnitzel vom Metzger kaufen? von 

Frisches Rindfleisch liegt in der Fleischtheke eines Bio-Supermarktes in Frankfurt am Main

Frisches Rindfleisch liegt in der Fleischtheke eines Bio-Supermarktes in Frankfurt am Main  |  © Frank Rumpenhorst/dpa

Was soll ich kaufen: Biofleisch von Aldi oder das Schnitzel vom Metzger?
Das Schnitzel vom Metzger.

Aus drei Gründen: Sie unterstützen damit ein Handwerk, das unter Druck steht. Seit Anfang dieses Jahres noch mehr, da Metzger ihr Fleisch nur noch mit EU-Zulassung verkaufen dürfen. Es gibt immer weniger kleine Metzger, die handwerklich arbeiten. Und das ist nicht nur aus nostalgischen Gründen schade. Wenn ihr Metzger seinen Job gut macht, hat er mehr zu bieten, als ein Discounter es jemals könnte.

Das heißt erstens: Er kennt sein Produkt. Er kann Ihnen den Unterschied zwischen Gulasch vom Kamm und von der Hüfte erklären. Es gibt bei ihm nicht nur 08/15-Würste und -Steaks, sondern auch Spezialitäten, Suppenknochen, Innereien. Mindestens ebenso wichtig: Er schlachtet selbst oder kann zumindest sagen, wo sein Fleisch herkommt, und wie die Tiere behandelt wurden. Drittens schließlich besteht eine gute Chance, dass er mit Produzenten aus seiner Umgebung zusammen arbeitet. Den Tieren werden damit lange, qualvolle Transporte, eines der größten Probleme in der Fleischproduktion, erspart. Wenn Sie dann noch zu Fuß zum Metzger gehen, fällt die CO2-Bilanz ihres Schnitzels noch geringer aus – und das ist gut für’s Klima. Biosalami und Bioschnitzel von Aldi tragen das staatliche Biosiegel.

Theresa Bäuerlein
Theresa Bäuerlein

1980 in Bonn geboren. Studium der Journalistik an der Deutschen Journalistenschule und der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 2003 ist Theresa Bäuerlein Autorin, vor allem für Neon, Essen & Trinken und die Süddeutsche Zeitung. Sie wohnt in Tel Aviv und Jaibling, Bayern.

Man kann also davon ausgehen, dass die Wurst von einem Tier kommt, das etwas mehr Platz zum Leben hatte als ein Standardschwein. Zudem bekommen gesunde Tiere keine Medikamente und Hormone und fressen ökologisches Futter. Im Vergleich zu den Kriterien von Bioverbänden wie Demeter und Bioland sind die staatlichen Biosiegelansprüche aber vergleichsweise niedrig – so sind beispielsweise mehr Tiere pro Fläche erlaubt und bei der Verarbeitung Zusatzstoffe zugelassen. Außerdem können Tieren Hörner entfernt, Schnabelspitzen und Schwänze gestutzt werden. Ob Biofleisch wirklich gesünder ist als konventionelle Ware, ist eine Frage, die noch längst nicht wissenschaftlich geklärt werden konnte.

Zudem bedeutet "bio" nicht automatisch auch, dass die Produktions- und Verkaufsbedingungen fair sind. Aldis Biofleischsortiment etwa wird von einem der größten Fleischanbieter Europas, der B. & C. Tönnies Fleischwerk GmbH, bestückt. Groß heißt nicht unbedingt schlecht – nur hat Tönnies einen zweifelhaften Ruf. Das Unternehmen geriet in den letzten Jahren mehrfach in die Schlagzeilen, insbesondere wegen Dumpinglöhnen.

Auf der anderen Seite gibt es durchaus konventionelle Produzenten, die nach hohen Standards arbeiten. Die unter anderem vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und dem Deutschen Tierschutzbund gegründete Marke "Neuland" ist ein gutes Beispiel.

Allein ein kleines Ladengeschäft und das Schild "eigene Schlachtung" sind heute leider keine Garantie mehr für ein gutes Produkt. Viele Metzger verkaufen neben eigenen Würsten auch industrielle Massenware. Wenn Sie nicht sicher sind, wie sehr sie ihrem Fleischer vertrauen können: "Der Feinschmecker" hat eine Liste mit den 400 besten Metzgern Deutschlands herausgegeben. Besser noch: Reden Sie mit Ihrem Metzger. Verlassen Sie sich dabei ruhig ihrem Bauchgefühl. Es klingt schon fast wie ein Klischee, ist aber eine einfache Wahrheit: Fleischkauf ist Vertrauenssache.

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Leserkommentare
    • mamor
    • 14. Oktober 2010 10:30 Uhr

    Der informiere Leser wird wissen, dass in Deutschland jährlich 500.000 Schweine am lebendigen Leib gebrüht werden und 250.000 Rinder noch lebend am Hacken hängen und bei VOLLEM Bewusstsein geteilt werden.
    Das nennt man Fehlschlachtung!
    Unterstützt durch die EU-Verordnung, die nur noch ein Massenschlachten erlaubt, kleine Landmetzger haben da keine Chancen mehr.
    Und da macht "Bio"-Fleisch keinen Unterschied.
    Nicht zu vergessen die Kaninchen-Mast und die Geflügelhöfe.

    Aber, es geht auch ohne Fleisch, das ist die Alternative zum Massenmord. Fleischlos konsumierende Menschen haben weniger Zivilisationserkrankungen, müssen sich vor der Schöpfung weniger rechtfertigen und leben meist bewusster.

    Und es ist so einfach!

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    denn wie wir alle wissen, ist der Aufstieg der Menschheit einzig dem fantastischen Energiegehalt von Tofuwürstschen und Sojasprossen entsprungen. Es hatte überhaupt nichts mit dem zunehmenden Verzehr von Fleisch zu tun, der mit der Entdeckung des Feuers einherging und unser Gehirn hat abnormal wachsen lassen. Denn wer muss schon Waffen erfinden, wenn er den Säbelzahntiger auch mit einer Grünkernfrikadelle in die Flucht schlagen kann - der domestiziert seine Geschmacksnerven nämlich nicht.

    Also mal ohne Ironie: blabla Grünzeug blabla Gewissen blabla Tierschutz.
    Wir sind die gefährlichste Rasse des Planeten, weil wir Fleisch gegessen haben. Ohne das Zeug würden wir, falls noch existent, immernoch mit Stöckschen in Ameisenhügeln bohren und uns den unbehaarten Hintern in einer Höhle abfrieren.

    Aber verzichtet ruhig alle auf Fleisch, dann kann ich mir demnächst wieder ein schönes, blutiges Rindersteak vom Bauern um die Ecke leisten.

    - Mahlzeit -

    "... müssen sich vor der Schöpfung weniger rechtfertigen und leben meist bewusster." - Geben Sie mir dafür bitte eine Erklärung? - Muß ich mich vor der Schöpfung rechtfertigen, wenn ich Fleisch esse, aber nicht, wenn ich Pflanzen esse? Das Idividualleben einer Karotte endet doch auch, wenn ich sie esse! - Wenn ich Wasser trinke, Luft einatme, enden alle Individualleben im Wasser und in der Luft. Habe ich mich dafür bei der Schöpfung, die dies doch vorsah, zu rechtfertigen? Soll ich also weder essen, noch trinken, noch atmen? - Und wieso sollen kunstgedüngte, genveränderte Pflanzen gesundheitlich besser sein und zu mehr Bewußtheit führen? - Das verstehe ich nicht.

    Klar!-Jeder kann essen was er mag.Es ist auch jedem erlaubt, ohne nachzudenken, alles zu essen was er mag.Niemand braucht sich dafür zu rechtfertigen, das er ohne nachzudenken alles essen kann was er mag.Jedoch---nichts ist langweiliger als das tägliche Stück Fleisch---.ich kann das Fleisch zwar verschieden zubereiten.Das wars aber auch.Vielfältiger und humaner ist es allerdings auf Tierleichen als Nahrung zu verzichten.Wo ich letztendlich Teile eines toten Tieres zum Verzehr kaufe ist dem getöteten Tier egal.Seit über 30Jahren tue ich es mir nicht mehr an tote Tiere zu essen.Und mir geht es hervorragend.Und wenn es ums Essen geht:Ich bin Genießer.

    fanatische Vegetarier wie sie sowas von satt...es ist ein fürchterliches Verhalten, immer allen anderen vorschreiben zu wollen, wie sie jetzt gerade zu leben haben.

    • ribera
    • 14. Oktober 2010 21:41 Uhr

    Ich bin Teil der Schöpfung.
    Mit allen positiven und negativen Eigenschaften.

    Und irgendwie erinnert mich der nette Nachsatz:
    "Und es ist so einfach!"
    an ein Basta.

    Mamor, dessen Äußerungen ich vollumfänglich zustimme, trifft den sprichwörtlichen Nagel natürlich auf den Kopf.

    Nix Fleisch - Nix Gewissensbisse

    Besser leben kann in der Tat recht einfach sein.

  1. es wird taeglich schlimmer, die menschen auf dem land haben es mitunter leichter an fleisch zu kommen welches von tieren aus "artgerechter" haltung stammt.
    Wenn dann aber jahr fuer jahr der gesetzgeber verbote oder regeln erlaesst die es dem tierhalter schwerer machen wundert es kaum das viele tiere so gut wie nie den freien himmel sehen koennen.
    So passiert aus dem elterlichen betrieb- jahrzehntelang hatten die tiere einen riesengrossen auslauf (obstwiese)- bedingt durch einen neuen erlass vor einigen jahren werden die tiere nun ausschliesslich im stall gehalten.
    Angeblich um zu verhindern das sie sich mit krankheiten anderer tiere anstecken...
    Uebrigens ging es unseren tieren vorher durchgehend besser.
    soviel zum thema

    • gini
    • 14. Oktober 2010 11:06 Uhr

    Ich frage mich, was das Wort "Gewissensbisse" im Titel zu suchen hat. Als ob die Menschen die leidtragenden wären.

    Jedes einzelne Tier das sterben muss, damit Menschen Fleisch essen können, leidet! Auch ein Metzger kann ein Tier nicht schmerzfrei schlachten.

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    [...]
    Der Mensch ist ein Fleischfresser PUNKT!
    Möchte mal sehen wie die Vegetarier und Konsorten vor ein paar Hundert Jahren überlebt hätten.Da gab es noch kein warmes kuscheliges Büro wo man sich die ganze zeit ohne Energieverbrauch rum drücken konnte!Da war schwere Feldarbeit angesagt ohne die Möglichkeit sich gleich wieder auf zuwärmen!! Vegetarier und Veganer sind lediglich eine Zivilisationserscheinung und haben mit der Natur des Menschen fast nichts gemein!

    Meine Ansicht!

    Bitte bleiben Sie bei einer respektvollen Wortwahl. Danke. Die Redaktion/km

    ...wenn ich so etwas lese...

    Ja kommt, wir halten uns an den Händen, singen ein fröhlich Liedlein und tanzen im Kreis.

    Wenn es darum geht, den Fleischkonsum zu reduzieren, auf artgerechte Haltung zu achten und und und, bin ich voll auf Ihrer Seite...aber diese ständige "Fleisch essen ist Mord"-Fraktion geht mir so was von auf die .... .

    Warum gehen Sie nicht auch in den Fald oder aufs Feld und erzählem den Fuchs dass er keine Kaninchen mehr jagen darf? Oder der Wildkatze? ODer Bären? Oder dem Wolf? Dort geht es noch heftiger zu. Aber das ist ja Natur. Unsere Vorfahren haben noch ganz anders gejagt.

    Sicherlich ist die Massentierhaltung zu verachten. Auch bekomme ich einen Wutanfall wenn ein Rach in seiner neuen Ausbildungsserie vom Respekt vor dem Tier und dem Fleisch spricht, das man es nicht als selbstverständlich ansehen soll, und 10 Minuten später wird in der Sendung ein lebender Hummer ins kochende Wasser geworfen. DAS sind Dinge die nicht sein müssen.

    Aber ich lasse mich trotzdem nicht beleidigen, nur weil ich einmal die Woche ein Stück Bio-Fleich esse.

    Auch wenn es Ihr Weltbild zerstören mag: Aber "heile heile Welt" funktioniert nicht...

    Seltsam ist auch, dass in dem Bericht mit keinem Wort Bio-Metzgerreien erwähnt werden.

    Zudem meine Erfahrung mit Bio-Fleisch: Wesentlich mehr Geschmack, bei wesentlich weniger Wasserausfluss beim braten...

    In einer Zivilisation läuft so einiges nicht "naturgemäß", weil der Mensch in der lage ist seinen Verstand zu benutzen, nicht wie ein Tier, das seinen Instinkten völlig ausgeliefert ist. Sie morden doch zb auch nicht weils Ihnen gerade dazu ist? Wie SIe sehen ist also die Frage ob Natur oder "schon immer" völlig irrelevant - die Entscheidung was wir essen haben wir selbst in der Hand.

    • Puka
    • 27. Oktober 2010 14:09 Uhr

    Man hört solche Einwände aus der Fraktion des aufkommenden Vegetarismus ja inzwischen sehr oft - ich persönlich, bin der Auffassung, dass die Ursache für eine Haltung wie die, die sie zeigen, in der zunehmenden Entfremdung von Mensch und Natur und damit von Mensch und Tod zu suchen ist. WIr grenzen den Tod so stark aus, dass wir das Sterben an sich schon nicht mehr ertragen können, hinzu kommt, dass uns jeglicher Bezug zur Tierwelt fehlt, so dass wir sie immer stärker als vermenschlicht wahrnehmen - das gilt vor allem auch für die Personen, welche sich Tiere als Ersatz für Sozialkontakte halten.
    Müssen Menschen die ihren Forderungen beipflichten bedenken, dass es ohne Tod auch kein Leben gibt. Das heißt, ohne eine Nutzung von Tieren als Fleischlieferant wird es diese Tiere schlicht nicht mehr geben. Wenn man das LEben im allgemeinen als wertlos betrachtet, könnte man sicherlich eine Forderung nach Einstellung der Nutztierhaltung fordern, dies jedoch deshalb zu tun, weil man Leben an dessen Ende der Tod steht als grausame Quälerei betrachtet, halte ich für wenig durchdacht. Alles übrige sind haltungsfragen.

    • hareck
    • 14. Oktober 2010 11:09 Uhr

    wieviel Futter so ein Tier braucht, um eine gleichwertige Menge an Fleisch aufzubauen, und durch welchen Schaden dies erkauft wird, ist der hiesige massenhafte Fleischkonsum sowieso bald Geschichte. Auf die eine oder die andere Weise.

    Der Metzger wird dann eine ausgestorbene Berufsgruppe sein, und Kinder in ein paar Jahrzehnten werden über die Barbarei vergangener Zeiten staunen.

    • achimvr
    • 14. Oktober 2010 11:12 Uhr

    http://albert-schweitzer-...
    Der durchschnittliche Bundesbürger isst rund 150 Tiere pro Jahr. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ruft dazu auf, diese Zahl drastisch zu senken.

    Bioprodukte vermindern zwar die Quälerei bei der Aufzucht aber:
    Egal ob Bio oder Normal, Mord bleibt Mord, Fleisch ist Mord!
    http://albert-schweitzer-...

    Gerade heutzutage kann man einfach auf Fleisch verzichten da es bei uns Produkte gibt die fleischlos sind aber wie Fleisch schmecken.
    Wer zu faul ist sollte Fleisch wenigstens reduzieren und nur noch ein Mal pro Woche Fleisch essen.

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    Und wenn ich eine Karotte bei lebendigem Leib esse, ist das nicht auch Mord?

    Wie soll das denn gehen? Ich bin ein leidenschaftlicher Fleischesser, tue dies allerdings an höchstens zwei Tagen pro Woche. Dia jeweilige Menge würde ich auf maximal 200 gr pro Mahlzeit taxieren. Wenn ich jeden Tag 200 gr Fleisch esse, sind das pro Jahr 73 kg. Selbst wenn der "Durchschnittsdeutsche" jeden Tag 400 gr äße, käme er auf knapp 150 kg Fleisch pro Jahr. Welche Tiere meinen Sie denn mit den 150 pro Jahr? 150 Masttauben?
    Da hat Ihnen wohl der missionarische Eifer einen kleinen rechnerischen Streich gespielt, wie? Oder liegt das an Ihrer wenig ausgewogenen Verpflegung?

    • lyriost
    • 14. Oktober 2010 11:44 Uhr

    "150 Tiere pro Jahr"? Auch wenn ich die Schlachthauskultur furchtbar finde, so muß ich doch feststellen, daß "150 Tiere pro Jahr", die der Durchschnittsbundesbürger angeblich ißt, ganz bestimmt keine seriöse Zahl ist, es sei denn, man rechnet die versehentlich verschluckten Fliegen mit dazu.

    ich sag das nicht gerne, aber Mord setzt einen niederen Beweggrund vorraus. Ich bin aber weder neidisch auf die schnuckelige Unterkunft der Kuh, noch auf ihren heißen Bullen - außer mit nem leckeren Sößschen.

    Also beim nächsten Mal bitte Totschlag benutzen oder solch abwegigen Populismus gleich ganz stecken lassen.

    • Hickey
    • 14. Oktober 2010 12:42 Uhr

    Ich bin da einer ganz anderen Meinung.

    Das Problem am Fleischkonsum ist nicht das Fleisch an sich, auch nicht die Herstellung.

    Das Problem ist die Masse der Menschen, denn dieser Planet kann auf natürliche Weise, keine 6 Milliarden Menschen ernähren.

    Will man der Natur wirklich helfen, führt, solange keine besseren Technologien zur Verfügung stehen, kein Weg an einer Geburtenbegrenzung vorbei.

    In einen VW Käfer versucht man auch nicht 100 Menschen zu stopfen um dann festzustellen das der Motor nicht die Kraft hat diese fortzubewegen.

    @archimvre schreibt: „Der durchschnittliche Bundesbürger isst rund 150 Tiere pro Jahr.“

    Du kannst Leute kennen!!! Sind das 150 Wachteln pro Jahr oder mampft da jemand aller zwei Tage ein Rindvieh auf?! Ich glaub das schafft nicht einmal der Löwe!

    • clubby
    • 14. Oktober 2010 17:49 Uhr

    Die lassen Sie sicher alle leben oder?

    Tiere zu töten, um sich zu ernähren ist natürlich und in der Natur so vorgesehen. Der Grizzly bei Ihrem nächsen Kanadabesuch wird dies vielleicht ganz ähnlich sehen, wobei er Sie dann aber nicht essen wird... immerhin...

    Wie rannten Jahrtausende vor den Viechern weg, jetzt rennen sie vor uns weg... so ist das nun mal. Der Stärkere gewinnt eben. Mord als Tötungsabsicht ist ergo OK.

    Was die NATUR aber NICHT vorgesehen hat, ist Tiere zu quälen oder nur zum Spaß zu töten (was uns wieder zum Dilemme mit den Mücken un Fliegen birngt...). Das sollte rigoros verforlgt werden. Könne dadurch die Mengen an Fleisch nicht produziert werden, muß eben der Preis in die Höhe, was wiederum den Konsum ganz automatisch einschränkt.

    Was widereum, das ist der andere gültige Aspekt, auch viel gesünder ist. Fleisch essen also OK, abe nicht jeden Tag.

    Ja, die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sieht Geflügel genauso als Tier wie Rind und Schwein! Schon echt abwegig.
    Und obs nun Mord ist oder nicht, die getöteten Tiere wurden zum Großteil erbärmlich gehalten um dann einen unschönen Tod für lüsterne Fleischfresser vor flimmernden Fernsehern zu sterben. Man kann sich alles schön reden, aber bitte erst informieren und nachdenken.

  2. Und wenn ich eine Karotte bei lebendigem Leib esse, ist das nicht auch Mord?

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    • achimvr
    • 14. Oktober 2010 11:29 Uhr

    Macht es denn überlebenstechnisch Sinn für eine Karotte Gefühle zu haben, Schmerz zu empfinden? Sie kann doch nicht weglaufen.

    Übrigens braucht es 10 kg Pflanzen um 1 kg Fleisch zu erzeugen. Da haben Sie ihr "Argument" wohl nicht zu Ende bedacht?!

    [...]

    Entfernt. Bitte formulieren Sie Ihre Meinung sachlich. Danke. Die Redaktion/er

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  • Serie Gewissensbisse
  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte Aldi | Oder | Essen | Mensa | Tier | Frankfurt am Main
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