Gewissensbisse Ist jeder Honig bio?

In der Serie "Gewissensbisse" erläutert Theresa Bäuerlein Grundfragen des Essens. In der neuen Folge: Worauf muss ich beim Honigkauf achten?

Regional, Import, sortenrein oder gemischt, ökologisch erzeugt oder konventionell – beim Thema Honig ist die Auswahl riesig

Regional, Import, sortenrein oder gemischt, ökologisch erzeugt oder konventionell – beim Thema Honig ist die Auswahl riesig

Kann ich einfach guten Gewissens irgendeinen Honig kaufen? Oder gibt es etwas, worauf ich achten sollte?
Am besten kaufen Sie heimischen Honig. Wenn Sie den nicht kriegen, ist auch einer aus fairem Handel eine gute Wahl.

Bei kaum einem Lebensmittel ist die Auswahl so groß wie bei Honig. Das betrifft nicht nur Konsistenz und Aromen – von dunklem, flüssigem Tannen- bis zu hellem, streichfesten Kleehonig –, sondern auch die verwirrende Bandbreite an moralischen Fragen, die der Kauf aufwerfen kann. Es gibt sehr teuren und sehr billigen Honig, fair gehandelten, regionalen, deutschen, Import-Honig – und das alles sortenrein oder gemischt, ökologisch erzeugt oder konventionell. Das Honig-Dilemma ist noch komplizierter als die Kaffeefrage.

Und es ist durchaus relevant, denn keine Nation der Welt liebt Honig so sehr wie die Deutschen. Wie der Honig-Verband berichtet, verbraucht der Deutsche im Durchschnitt 1,3 Kilo pro Jahr. Und weil die deutschen Bienen diesen Bedarf bei Weitem nicht decken, kommt 80 Prozent unseres Honigs aus dem Ausland. "Sehr viel Honig bekommen wir aus Süd- und Zentralamerika, aber auch aus Europa", gibt etwa Langnese an, der Marktführer in Deutschland.

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Theresa Bäuerlein
Theresa Bäuerlein

1980 in Bonn geboren. Studium der Journalistik an der Deutschen Journalistenschule und der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 2003 ist Theresa Bäuerlein Autorin, vor allem für Neon, Essen & Trinken und die Süddeutsche Zeitung. Sie wohnt in Tel Aviv und Jaibling, Bayern.

Bio-Honig ist ein schwieriger Begriff, weil Bienen sich nicht hundertprozentig kontrollieren lassen. Um echten Bio-Honig herzustellen, müsste ein Imker theoretisch dafür sorgen, dass seine Bienen nur Pflanzen anfliegen, die weder mit Pestiziden noch mit Gentechnik behandelt worden sind. Das kann natürlich kein Imker hundertprozentig garantieren. Die Rechtsvorschriften des ökologischen Landbaus sind bei Bio-Honig deshalb vor allem darauf ausgerichtet, welche Mittel gegen Bienenkrankheiten der Öko-Imker verwenden darf, aus welchen Materialien die Bienenkästen bestehen müssen und mit welchen Mitteln der Honig desinfiziert werden kann.

Untersuchungen haben ergeben, dass in Honig mittlerweile sehr häufig gentechnisch veränderte Pollen gefunden werden. Unbelastet waren bei einem Test der Zeitschrift Ökotest nur der Honig von deutschen Imkern, aus Südosteuropa und aus dem fairen Handel. Für deutsche Sorten spricht zudem, dass dieTransportwege kürzer sind, was sich wiederum in der CO2-Bilanz niederschlägt. Die aber, wie bei allen Lebensmitteln, nur dann wirklich besser ausfällt, wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad einkauft, beziehungsweise beim Einkaufen mit dem Auto möglichst viele Gläser auf einmal mitnimmt.

Für fair gehandelten Honig spricht, dass der größte Teil des Import-Honigs aus Entwicklungsländern kommt. Für Honig gibt es, im Gegensatz zu Kaffee, keinen festen Weltmarktpreis, weil er nicht an der Börse gehandelt wird. Deshalb gibt es hier im internationalen Handel enorme Preisdifferenzen. Ob das Glas 99 Cent oder 12 Euro kostet, sagt nichts darüber aus, wie viel der Imker, der das Produkt erzeugt hat, von dieser Summe zu sehen bekommt. Ein gutes Label ist Fairtrade – das wird vom Bundesverband Verbraucherinitiative empfohlen. Nur bei fair gehandeltem Honig kann man sicher sein, dass der Preis des süßen Aufstrichs die Kosten des Produzenten deckt. Der faire Honig-Handel hat zudem den Anspruch, erwirtschaftete Gewinne in lokale Infrastrukturen und Projekte zu investieren.

Übrigens: Die Bezeichnung kaltgeschleudert ist Quatsch. Sie soll wohl an kaltgepresstes Olivenöl erinnern, hat aber keine Bedeutung. Warmgeschleuderten Honig gibt es nicht.

 
Leser-Kommentare
  1. Honig aus welchem Laden auch immer meide ich so gut es geht.
    Ich habe einen Imker meines Vertrauens.
    Der hat gesunde Bienen.
    Der stellt das komplette Equipment selbst her.
    Keine Billigkästen aus dem billigen Ausland.
    Und er hält alles blitzsauber.
    Sein Honig schmeckt so gut, dass kein Produkt aus Ladenregalen mithalten kann.
    Er kennt die Arbeitsweisen sehr vieler Imker und hat vor vielen Kollegen jede Achtung verloren.
    Sein Honig schmeckt nicht nur sehr gut, sondern ist auch sehr gesund. Ja - der ist geradezu ein Heilmittel.
    So kommt es, dass seine Adresse niemals in der Zeitung erscheinen muss, weil seine Kunden von Mund zu Mund Werbung machen. Und das sehr verhalten, weil jede Imkerei mit Qualität ihre Kapazitätsgrenzen hat.
    Ein guter Imker ist stolz auf seine Bienen und auf seine Arbeit. Und er ist ein Freund, der Dir immer in alle Herstellungsprozesse Einsicht gewährt.
    Ich kenne seine Frau, seine Kinder, seinen Hund, seine Bienen, seine Waben und seine Kästen.
    Mit dem Wachs aus seinen Waben habe ich ein allergisches Asthma wegbekommen und mit seinem Honig Verletzungen geheilt (kauen). Ich habe mit seinem Honig (vermischt mit Schaffett) erfolgreich eine Trigeminusallergie behandelt, die mich zwei Jahre lange gequält hat (meine Ärzte und das Krankenhaus haben total versagt und meiner Krankenkasse ein Vermögen gekostet).
    Mein Rat:
    Suche einen Imker Deines Vertrauens. Wenn Du den nicht findest, iss keinen Honig.
    Und schmiere niemals Honig aus dem Laden auf Wunden :-)

    Eine Leser-Empfehlung
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    "Er kennt die Arbeitsweisen sehr vieler Imker und hat vor vielen Kollegen jede Achtung verloren."

    Wie kann ich denn einen Imker meines Vertrauens finden, wenn selbst dein toller Imker sagt, dass es nur sehr wenige gute Imker gibt? Woher kann ich wissen, ob ein Imker gut ist oder nicht?

    Und nicht jeder hat diese Möglichkeit.

    Ich denke, dafür ist der Artikel gedacht, dass man sich im Laden eher zu helfen weiß und sieht, worauf man achten sollte - eben um heimische Imker stark zu machen. Das hat auch nichts mit übermäßigem Patriotismus zu tun, wie in einem anderen Kommentar erwähnt, sondern soll einheimische, regionale Imker stärker gegenüber Importprodukten machen.

    "Er kennt die Arbeitsweisen sehr vieler Imker und hat vor vielen Kollegen jede Achtung verloren."

    Wie kann ich denn einen Imker meines Vertrauens finden, wenn selbst dein toller Imker sagt, dass es nur sehr wenige gute Imker gibt? Woher kann ich wissen, ob ein Imker gut ist oder nicht?

    Und nicht jeder hat diese Möglichkeit.

    Ich denke, dafür ist der Artikel gedacht, dass man sich im Laden eher zu helfen weiß und sieht, worauf man achten sollte - eben um heimische Imker stark zu machen. Das hat auch nichts mit übermäßigem Patriotismus zu tun, wie in einem anderen Kommentar erwähnt, sondern soll einheimische, regionale Imker stärker gegenüber Importprodukten machen.

  2. Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe auch genau so einen Vertrauens-Imker, der sogar Gele Royale abgibt.

    Ich rate allen, die im Supermarkt Honig kaufen, auf die Herkunft zu achten. Man sollte nur Honig aus Deutschland oder aus EU-Ländern nehmen.

    Bei 99% der Marken (incl. Langnese) ist die Herkunft "EU- und Nicht-EU-Länder". Dann kommt der Großteil häufig aus China. Dies ist das größte Honigexportland! Und wie es dort mit bio aussieht, ist ja bekannt.

    Hilf dir selbst! Kauf europäischen Honig):

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    Sie schreiben:
    "Dann kommt der Großteil häufig aus China. Dies ist das größte Honigexportland! Und wie es dort mit bio aussieht, ist ja bekannt."

    Ne, ist nicht bekannt. Schreiben Sie doch mal was kurz dazu.

    Wir wundern uns natürlich auch immer, warum so viele Alnatura Produkte im Bioregal aus China kommen.
    Wir kaufen es nicht, weil BIO für uns regional bezogen bedeutet. Wobei wir regional schon sehr großzügig auslegen.

    Ebenso wie "Tischnachbar" würde es auch mich interssieren "wie es in China mit bio aussieht", Wenn es so "bekannt ist" wie Sie behaupten dürfte es Ihnen ja nicht schwer fallen ein oder zwei Quellen anzugeben.

    Ich will hier bestimmt nicht chinesischen Honig verteidigen. Wir brauchen die Imker in Deutschland ganz dringend und diese sind wiederum auf den Verkauf ihres Honigs angewiesen. Und wer es "Bio" möchte, kann ja auch entsprechenden deutschen Honig kaufen. Imker, die einem Anbauverband angehören (Bioland, demeter etc.) sind auch verpflichtet die Standorte ihrer Völker sorgfältig auszuwählen.

    Wer aber mit Rundumschlägen wie "Und wie es dort mit bio aussieht, ist ja bekannt." argumentiert, sollte gute Belege haben.

    Ein Lebensmittel wissentlich als "Bio" zu verkaufen, das nicht den gesetzlichen Anforderungen dafür genügt, erfüllt den Straftatbestand des Betrugs. Also: Entweder Belege anführen oder weniger massiv argumentieren.

    Sie schreiben:
    "Dann kommt der Großteil häufig aus China. Dies ist das größte Honigexportland! Und wie es dort mit bio aussieht, ist ja bekannt."

    Ne, ist nicht bekannt. Schreiben Sie doch mal was kurz dazu.

    Wir wundern uns natürlich auch immer, warum so viele Alnatura Produkte im Bioregal aus China kommen.
    Wir kaufen es nicht, weil BIO für uns regional bezogen bedeutet. Wobei wir regional schon sehr großzügig auslegen.

    Ebenso wie "Tischnachbar" würde es auch mich interssieren "wie es in China mit bio aussieht", Wenn es so "bekannt ist" wie Sie behaupten dürfte es Ihnen ja nicht schwer fallen ein oder zwei Quellen anzugeben.

    Ich will hier bestimmt nicht chinesischen Honig verteidigen. Wir brauchen die Imker in Deutschland ganz dringend und diese sind wiederum auf den Verkauf ihres Honigs angewiesen. Und wer es "Bio" möchte, kann ja auch entsprechenden deutschen Honig kaufen. Imker, die einem Anbauverband angehören (Bioland, demeter etc.) sind auch verpflichtet die Standorte ihrer Völker sorgfältig auszuwählen.

    Wer aber mit Rundumschlägen wie "Und wie es dort mit bio aussieht, ist ja bekannt." argumentiert, sollte gute Belege haben.

    Ein Lebensmittel wissentlich als "Bio" zu verkaufen, das nicht den gesetzlichen Anforderungen dafür genügt, erfüllt den Straftatbestand des Betrugs. Also: Entweder Belege anführen oder weniger massiv argumentieren.

  3. Honig mit verbotenem Antibiotikum beschlagnahmt

    Nicht aus China, nicht aus Südamerika, sondern in Hamburg-Tonndorf.

    "Hamburg - Mehr als 1.000 Kilo Honig mit einem für Bienen verbotenen Tier-Antibiotikum hat die Hamburger Polizei beschlagnahmt. Die Beamten zogen die gesamte Ernte eines Imkers aus dem Verkehr.

    In Tonndorf im Bezirk Wandsbek hat ein Imker seine Völker intensiv mit einem für Bienen nicht zugelassenen sulfonamidhaltigen Tierarzneimittel behandelt. Der im Institut für Hygiene und Umwelt untersuchte Honig des Imkers wies hohe Konzentrationen des Antibiotikums auf. Die betroffenen Produkte dürfen nach Angaben des Instituts nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

    Das Verbraucherschutzamt Wandsbek sucht aktuell nach Imkern, die möglicherweise kontaminierte Bienenvölker gekauft haben. "Honigproben von bereits ermittelten Imkern waren bisher zwar deutlich geringer belastet, aber immer noch zu beanstanden", berichtete eine Sprecherin des Instituts." 23.7.2010

    http://www.agrarheute.com...

    Die Nachricht hatte uns im Sommer so geschockt, daß wir erst einmal unseren Honigkonsum eingeschränkt haben.
    Das hätten wir bei Honig nie gedacht !

    Eine Leser-Empfehlung
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    Anitbiotika sind sicherlich schädlicher für den Menschen als die meisten "gentechn. veränderten Pollen", allein schon wegen den Resistenzen, die Antibiotika ja herbeiführen und die einen selbst schwer treffen können, wenn man mal an entsprechenden Erregern erkrankt.

    Deutscher Honig ist offenbar auch nicht immer das Non- plus- Ultra. Ich selbst habe auch mal russischen Honig gegessen und DER hat dreimal besser als deutscher Honig gechmeckt, selbst wenn da jetzt diese bösen "gentechn. veränderten Pollen" drin gewesen sein sollten.

    Es ist wohl auch eher Wunschdenken und Lobbyismus, wenn deutschem Honig per se höchste Qualität bescheinigt wird, nur weil er "deutsch" ist. In einem Land wie unserem, in dem es mittlerweile auch nur noch um schnelle Profite geht, kann man die Landwirte etc. bestimmt nicht mehr alle über einen Kamm scheren und kollektiv heilig sprechen. Auch nicht die Bio- Landwirte!

    Aber Hauptsache, es sind keine Gene drin, ja ja!

    Ich habe nichts gegen deutsche Produkte! Aber wie im obigen Artikel Stimmung gegen ausländischen Honig gemacht wird mit Verweis auf irgendwelche Pollen; diese Masche ist mir einfach zuwider!

    Anitbiotika sind sicherlich schädlicher für den Menschen als die meisten "gentechn. veränderten Pollen", allein schon wegen den Resistenzen, die Antibiotika ja herbeiführen und die einen selbst schwer treffen können, wenn man mal an entsprechenden Erregern erkrankt.

    Deutscher Honig ist offenbar auch nicht immer das Non- plus- Ultra. Ich selbst habe auch mal russischen Honig gegessen und DER hat dreimal besser als deutscher Honig gechmeckt, selbst wenn da jetzt diese bösen "gentechn. veränderten Pollen" drin gewesen sein sollten.

    Es ist wohl auch eher Wunschdenken und Lobbyismus, wenn deutschem Honig per se höchste Qualität bescheinigt wird, nur weil er "deutsch" ist. In einem Land wie unserem, in dem es mittlerweile auch nur noch um schnelle Profite geht, kann man die Landwirte etc. bestimmt nicht mehr alle über einen Kamm scheren und kollektiv heilig sprechen. Auch nicht die Bio- Landwirte!

    Aber Hauptsache, es sind keine Gene drin, ja ja!

    Ich habe nichts gegen deutsche Produkte! Aber wie im obigen Artikel Stimmung gegen ausländischen Honig gemacht wird mit Verweis auf irgendwelche Pollen; diese Masche ist mir einfach zuwider!

  4. "Untersuchungen haben ergeben, dass in Honig mittlerweile sehr häufig gentechnisch veränderte Pollen gefunden werden. Unbelastet waren[...]"

    Aha, da wird mal wieder wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass "gentechn. veränderte Pollen" den Honig "belasten", was ja dem Leser suggerieren soll, dass das sehr gesundheitsschädlich ist. Einen Beweis bleibt die ZEIT aber schuldig. Das ist mal wieder typisch deutsch: kaum einer weiß, was "gentechn. verändert" überhaupt meint (der Klassiker: "Iiiih, da sind Gene drin!"), aber selbst in der seriösen (?) Presse wird ohne Belege oder wenigstens Indizien eben diese ablehnende Haltung unterfüttert.

  5. Anitbiotika sind sicherlich schädlicher für den Menschen als die meisten "gentechn. veränderten Pollen", allein schon wegen den Resistenzen, die Antibiotika ja herbeiführen und die einen selbst schwer treffen können, wenn man mal an entsprechenden Erregern erkrankt.

    Deutscher Honig ist offenbar auch nicht immer das Non- plus- Ultra. Ich selbst habe auch mal russischen Honig gegessen und DER hat dreimal besser als deutscher Honig gechmeckt, selbst wenn da jetzt diese bösen "gentechn. veränderten Pollen" drin gewesen sein sollten.

    Es ist wohl auch eher Wunschdenken und Lobbyismus, wenn deutschem Honig per se höchste Qualität bescheinigt wird, nur weil er "deutsch" ist. In einem Land wie unserem, in dem es mittlerweile auch nur noch um schnelle Profite geht, kann man die Landwirte etc. bestimmt nicht mehr alle über einen Kamm scheren und kollektiv heilig sprechen. Auch nicht die Bio- Landwirte!

    Aber Hauptsache, es sind keine Gene drin, ja ja!

    Ich habe nichts gegen deutsche Produkte! Aber wie im obigen Artikel Stimmung gegen ausländischen Honig gemacht wird mit Verweis auf irgendwelche Pollen; diese Masche ist mir einfach zuwider!

  6. Noch ein lesenswerter Artikel zu der Honigqualität von Bienen in der Großstadt.
    Erschien hier übrigens in der ZEIT.

    "Honig mit Stadtaroma

    Forscher wollen klären, warum es Bienenvölkern in Ballungsräumen besonders gut geht."

    Lustigerweise von der ZEIT abgelegt unter Beton-Honig? siehe Link !

    http://www.zeit.de/2010/2...

  7. "Für deutschen Honig spricht zudem, dass sein Transportweg kürzer ist, was sich wiederum in der CO2-Bilanz niederschlägt."

    Wenn, wie im Artikel beschrieben, die deutschen Bienen den Bedarf an Honig nicht decken können, muss man davon ausgehen, dass ohnehin der gesamte deutsche Honig von Deutschen gekauft wird. Für die CO2 Bilzanz dürfte es daher keine Rolle spielen, ob Hinz oder Kunz den deutschen Honig kauft, da er irgendwann sowiso alle ist.

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    Koalafish hat recht: Es ist völlig gleichgültig, wer den 20-Prozent-Anteil von in Deutschland erzeugtem Honig kauft.
    Würden alle plötzlich nur noch heimischen Honig verlangen, würde vor allem dessen Preis steigen, auf die CO2-Bilanz hat das keine Auswirkungen.

    Erst wenn der höhere Preis von den Kunden dauerhaft akzeptiert würde, könnten die deutschen Honigproduzenten überlegen, ihre Produktion zu steigern. Aber selbst dann kann das erhöhte Preisniveau auch auf importierten Honig durchschlagen. In der Folge kann es für ausländische Produzenten lukrativer werden ihren Honig nach Deutschland zu exportieren, als vor Ort zu verkaufen.

    Fazit: Bei einem Produkt, dass zu 80% importiert wird, kann man durch Verbraucherverhalten an der CO2-Bilanz rein gar nichts ändern. Das gute daran: Man ist völlig frei, rein nach Geschmack zu entscheiden.

    Koalafish hat recht: Es ist völlig gleichgültig, wer den 20-Prozent-Anteil von in Deutschland erzeugtem Honig kauft.
    Würden alle plötzlich nur noch heimischen Honig verlangen, würde vor allem dessen Preis steigen, auf die CO2-Bilanz hat das keine Auswirkungen.

    Erst wenn der höhere Preis von den Kunden dauerhaft akzeptiert würde, könnten die deutschen Honigproduzenten überlegen, ihre Produktion zu steigern. Aber selbst dann kann das erhöhte Preisniveau auch auf importierten Honig durchschlagen. In der Folge kann es für ausländische Produzenten lukrativer werden ihren Honig nach Deutschland zu exportieren, als vor Ort zu verkaufen.

    Fazit: Bei einem Produkt, dass zu 80% importiert wird, kann man durch Verbraucherverhalten an der CO2-Bilanz rein gar nichts ändern. Das gute daran: Man ist völlig frei, rein nach Geschmack zu entscheiden.

  8. Ich rate dringend davon ab, überhaupt Honig auf Wunden zu schmieren. Zwar wurde die prinzipielle Wirkung auf den Heilungsverlauf wissenschaftlich belegt, aber bei naturbleassenem Honig besteht immer die Chance, dass sich darin Sporen und Bakterien verbergen. Zumindest würde ich das nie ohne Absprache mit Arzt oder Apotheker tun und auch nur bei problematischen Wunden raten.

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    Wer ein gutes Immunsystem hat, kann sich den "süßen Aufstrich" unbesorgt Gott weiß wohin schmieren, selbst in die tiefsten Wunden.

    Auch als naturbelassenes Haargel soll er sich hervorragend eignen.

    Aber bitte möglichst unbedingt mit dem Fahrrad einkaufen fahren. Am besten einfach zu Fuß gehen*. Das fördert (1.) das Immunsystem. So sparen wir aber auch (2.) jeden Tag anständig CO2, um dann (3.) irgendwann einmal guten Gewissens in den Urlaub fliegen zu können.

    *Obwohl, wenn ich's recht bedenke: Körperliche Aktivität erhöht die Atemfrequenz. Wenn das mal nicht auch schlecht für die CO2-Bilamz ist?

    Honig ist ein altbewährtes Hausmittel und hat sich schon x - tausendfach bewährt. Er ist nur in Vergessenheit geraten. Durch sein hygroskopische Wirkung reinigt er Wunden und ist besonders in Gegenden wo keine ärztliche Versorgung möglich ist - eine echte Schnellhilfe. Durch seine antibakterielle Wirkung verhindert er in vielen Fällen eine Infektion.

    Wer ein gutes Immunsystem hat, kann sich den "süßen Aufstrich" unbesorgt Gott weiß wohin schmieren, selbst in die tiefsten Wunden.

    Auch als naturbelassenes Haargel soll er sich hervorragend eignen.

    Aber bitte möglichst unbedingt mit dem Fahrrad einkaufen fahren. Am besten einfach zu Fuß gehen*. Das fördert (1.) das Immunsystem. So sparen wir aber auch (2.) jeden Tag anständig CO2, um dann (3.) irgendwann einmal guten Gewissens in den Urlaub fliegen zu können.

    *Obwohl, wenn ich's recht bedenke: Körperliche Aktivität erhöht die Atemfrequenz. Wenn das mal nicht auch schlecht für die CO2-Bilamz ist?

    Honig ist ein altbewährtes Hausmittel und hat sich schon x - tausendfach bewährt. Er ist nur in Vergessenheit geraten. Durch sein hygroskopische Wirkung reinigt er Wunden und ist besonders in Gegenden wo keine ärztliche Versorgung möglich ist - eine echte Schnellhilfe. Durch seine antibakterielle Wirkung verhindert er in vielen Fällen eine Infektion.

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