Zutaten: Kürbissamen. Zucchinisamen. Melonensamen. Kokosfasern. Komposterde. Wasser. So viele Joghurtbecher oder ähnliches wie Samen. Schildchen.

Das gibt’s: Kürbissetzlinge. Zucchinisetzlinge. Melonensetzlinge.

Dauer: Abhängig von der Menge an Samen, die man setzen möchte. Da Kürbisse, Zucchini und Melonen etwa gleich lange keimen, kann man sie leicht gleichzeitig aussäen. Und dann später eben auch zeitgleich die Setzlinge einpflanzen. Entweder man hat vom letzten Kürbis oder der letzten Melone die Samen aufgehoben und selbst getrocknet oder setzt auf Samen aus aller Welt und alte Sorten, wie die Prinzessinnengärtner. Sie beziehen ihr seltenes Saatgut etwa vom Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen .

Die Vorbereitung: Die Erde sollte möglichst locker, nährstoffarm und steril sein. Die Prinzessinnengärtner verwenden aufgequollene Kokosfasererde und Komposterde zu gleichen Teilen. Wer größere Mengen ansetzt, kann wie hier im Garten Multizellplatten verwenden, ansonsten tun’s auch Joghurtbecher mit einem kleinen Loch im Boden, damit das Wasser ablaufen kann. Dann die Schildchen beschriften – am besten mit dem Samen-Namen und dem aktuellen Datum – und in die entsprechenden Töpfe stecken.

Der Pflanz-Akt: Fürs Einpflanzen zeigen Matthias und Maxi zwei Varianten: Entweder kleine Löcher bohren, in jedes einen Samen legen, dann mit Erde zuschütten. Oder aber den Samen überall mittig auf die Erde legen, dann mit einem kleinen Stöckchen in die Erde drücken. Die Daumenregel: Die Samen doppelt so tief in die Erde setzen, wie sie dick sind. Angießen – fertig. Nach etwa drei Wochen sind die Setzlinge groß genug fürs Umpflanzen ins Beet. 

Wer den Prinzessinnengarten unterstützen möchte, kann dort eine Beetpatenschaft übernehmen .