Zutaten: Leere Milch- oder Saftkartons, ein kleines scharfes Messer, Kieselsteine oder Scherben, Erde, Kräuterstecklinge wie Minze, Calendula, Salbei.

Das gibt’s: Töpfe oder Kleinbeete, die ressourcenschonend sind. Man muss ja nicht immer gleich einen neuen Blumenkasten oder einen neuen Plastiktopf kaufen.

Dauer: Pro Tetrapak etwa fünf bis zehn Minuten. Hängt von der Übung ab.

Die Vorbereitung: Den leeren Saftkarton oder die leere Milchpackung gründlich ausspülen. Dann längs auf einen unempfindlichen Tisch legen und auf der Seite, die nach oben zeigt, ein großes Rechteck ausschneiden. Dabei ringsum etwa zwei, drei Zentimeter Rand stehen lassen, sonst wird das Ganze instabil. Dann umdrehen und auf der Unterseite etwa acht kleine Löcher ausschneiden: So läuft das Wasser später besser ab.

Die Füllung: Zuerst eine Schicht Kieselsteine oder kleinere Scherben einfüllen, bis der Boden bedeckt ist. Dann Erde einfüllen. Und dann die kleinen Stecklinge oder die kleinen Pflanzen einsetzen und gut andrücken. Dabei die Wurzeln nicht verdrehen, sie sollten möglichst alle nach unten zeigen. Eventuell ein wenig kürzen, damit sie sich zur Seite ausbreiten können. Hier ist es Calendula, deren Blüten man im Prinzessinnengarten etwa für Salate verwendet. Es geht aber mit allen anderen Kräutern auch, egal ob Minze oder Salbei. Und klar, wie immer: Angießen nicht vergessen! Wenn die Kräuter etwa 15 Zentimeter hoch sind, können sie ins Beet umgepflanzt werden.

Die Alternative: Den Tetrapak nicht längs aufschneiden, sondern in der Mitte kappen. Dann haben die Pflanzen mehr Platz nach unten.

Wer den Prinzessinnengarten unterstützen möchte, kann dort eine Beetpatenschaft übernehmen.