Leserartikel

Vegetarismus Das Leid der Tiere

Tierschutz ist zu einem weit verbreiteten Trend geworden, beobachtet Leser Leon Weber. Der Verzicht auf das Schlachten von Tieren sollte ebenfalls zu einem werden.

Vegetarisches Hundefutter ist ein Verkaufsschlager, ein Buch über vegetarische Ernährung wird als Theaterstück inszeniert und der Hamburger Senat strebt ein Verbot vieler Tierarten im Zirkus an. Das alte Descartsche Paradigma, nach dem Tiere so gefühllos wie Maschinen sind, hat offensichtlich ausgedient. Das schafft Platz für eine neue Wertschätzung des Tieres.

Wenn wir erst einmal damit beginnen, Tiere auf dieselbe Stufe zu stellen wie den Menschen, dann können wir nicht auf halber Strecke innehalten. Wenn wir akzeptiert haben, dass es nicht vertretbar ist, Tiere leiden zu lassen, dann ist auch die Entscheidung längst getroffen, ob wir tierische Produkte konsumieren sollen.

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Für uns ist es selbstverständlich, dass wir Leid vermeiden wollen. Wir können davon ausgehen, dass auch Tiere ein Interesse daran haben, Leid zu vermeiden. Es ist dann nicht mehr vertretbar, Ferkel ohne Narkose zu kastrieren, damit sie Jahre später auf dem Speisetisch liegen. Es gibt keine guten Gründe, das Interesse des Menschen höher zu bewerten als das des Schweins, um die Tötung des Tieres zu rechtfertigen.

Die Forderung nach einem Fleischverzicht wird immer noch als Bevormundung empfunden. Es solle jedem selbst überlassen sein, wie er sich ernähre. Wer da Fleischverzicht fordert, wird schnell als "Öko-Faschist" abgestempelt. Aber das Argument der Bevormundung ist nicht gültig. Denn genauso, wie es mir nicht frei steht, einem Mitmenschen Schmerzen zuzufügen und damit seinem Interesse zu widersprechen, genauso wenig darf ich zu meinem Genuss das Überlebensinteresse der Nutztiere ignorieren.

 
Leser-Kommentare
  1. Oh oh, das gibt wieder eine böse und langwierige Diskussion.

    Ich bin selbst Vegetarier und ich würde auch Fleisch essen. Das tue ich aber nicht, da die Haltung einfach widerlich ist und kein normaler Mensch so etwas akzeptieren kann. Wer einmal in einem Mastbetrieb war und danach noch herzhaft in seine Wurst beißen kann, ist meiner Meinung nach nicht empathiefähig. Ich bin schon sehr lange Vegetarier und denke, dass vor allem an der Haltung was geändert werden muss. Danach muss man den krassen Fleischkonsum wie er heute besteht senken, nicht nur den Tieren zu Liebe!

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    • PigDog
    • 26.09.2011 um 20:27 Uhr

    ...was die Senkung des Fleischkonsum bzw. die Art der "Erzeugung" eben dises Fleisches betrifft.

    Niemand muss aber deswegen Vegetarier werden.
    Es genügt, sich auf ordentlich "erzeugtes" Fleisch zu beschränken, schon alleine aus fiinanziellen Gründen reduziert sich dadurch der Konsum quasi von alleine.

    Was ausserdem sehr gerne vergessen oder aktiv verdrängt wird: Auch bei Gemüse gibt es das Problem der "Massenproduktion"
    Die eigene Erfahrung bzw. Beobachtung im Bekanntenkreis bestätigt, dass die wenigsten Vegetarier sich Gedanken über die Herkunft Ihres Gemüses machen, man ist ja Vegetarier und hat damit sozusagen schon bewiesen dass man sich bewusst ernährt...

    Wieso wundert sich der Autor darüber.

    Alleine der Beitrag 1 zeigt, welch geistes Kind Veganer / Vegetarier sind.

    Sie entscheiden über gut und böse, über den Wert oder Unwert eine Handlung.

    Wo ist der Unterschied zum Faschismus?

    • PigDog
    • 26.09.2011 um 20:27 Uhr

    ...was die Senkung des Fleischkonsum bzw. die Art der "Erzeugung" eben dises Fleisches betrifft.

    Niemand muss aber deswegen Vegetarier werden.
    Es genügt, sich auf ordentlich "erzeugtes" Fleisch zu beschränken, schon alleine aus fiinanziellen Gründen reduziert sich dadurch der Konsum quasi von alleine.

    Was ausserdem sehr gerne vergessen oder aktiv verdrängt wird: Auch bei Gemüse gibt es das Problem der "Massenproduktion"
    Die eigene Erfahrung bzw. Beobachtung im Bekanntenkreis bestätigt, dass die wenigsten Vegetarier sich Gedanken über die Herkunft Ihres Gemüses machen, man ist ja Vegetarier und hat damit sozusagen schon bewiesen dass man sich bewusst ernährt...

    Wieso wundert sich der Autor darüber.

    Alleine der Beitrag 1 zeigt, welch geistes Kind Veganer / Vegetarier sind.

    Sie entscheiden über gut und böse, über den Wert oder Unwert eine Handlung.

    Wo ist der Unterschied zum Faschismus?

  2. Ich bin dabei, öffnen wir den Grundrechtekatalog des Grundgesetzes endlich auch für Tiere, Recht auf körperliche Unversehrtheit, Religions-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit.

    Und Aufsichtsräte sollten künftig zumindest zu einem Drittel mit "hohen Tieren" besetzt werden.

    Aber was machen wir mit Tieren die einfach Tiere essen, z.B. mit Vögeln, die Insekten fangen, um damit ihre Jungen zu ernähren? Oder mit Löwen die wehrlose Gazellen killen? Und was ist mit Aasgeiern, die die Totenruhe stören?

    Da sind noch viele Fragen offen.

    Im Ernst: Echter Tierschutz in der Massentierhaltung (keine Legebatterien etc.), da bin ich sofort dabei.

    Aber staatlich verordnetes Veganertum? Ich sage ja zum Schnitzel.

    Bitte bemühen Sie sich um mehr Sachlichkeit. Danke. Die Redaktion/sc

    22 Leser-Empfehlungen
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    Die Satire haben Sie doch gerade selbst geliefert, durch unmäßige Überspitzung und Veralberung von Menschen, die sich (im Gegensatz zu Ihnen) Gedanken um andere Lebewesen machen. Das soll nicht niedlich klingen und auch nicht nach Hippieheilewelt. Es geht hier um splitterfasernackte Fakten.

    Zum einen macht es die industriell-maschinelle Tötung von Tieren ungemein bequem für uns Konsumenten, denn wir haben mit den Wesen selbst nichts mehr zu tun — wir finden sie abgepackt und in unkenntlichen Teilen im Tiefkühlregal wieder. Je gepresster, umso besser, denn dann ist die empathische Distanz zum Tier noch größer.

    Zum anderen liegt es auf der Hand, dass Tiere (ebenso wie der Mensch) empfindungsfähige Wesen sind — der Mensch selbst ist ein Tier. Ebenso wie ein Mensch kann ein Tier Schmerzen, Angst, etc. empfinden. Der Wahnwitz liegt, wie im Artikel richtig bemerkt, in der Annahme sie seien gefühlslose Objekte wie Steine, die man gelassen zur Ware deklarieren kann.

    Man muss deswegen nicht zum Vegetarier/Veganer werden, aber man sollte doch Respekt zum Thema zeigen. Gefordert wurde eine "menschlichere" Behandlung von Tieren (d.i. ein respektvollerer, bewussterer Umgang) und keine "vermenschlichende" (Tiere sollen gleiche Rechte und Pflichten wie Menschen bekommen), wie Sie es überspitzt und als witzig empfindend deklarieren.

    Ihr "geiler" Beitrag zeugt von ebenso wenig Einfühlungsvermögen wie Ihr Mangel an kritischer Argumentationsfähigkeit. Das wollte ich mal loswerden.

    Sie haben den Sinn des Begriffs Tierrechte nicht verstanden: Es geht keinem Tierrechler darum, einem Hamster das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag einzuräumen. Es geht darum, jedem fühlenden Lebewesen (und das sind fast alle Tiere) die Wahrung seiner Interessen nicht zu beschneiden. Fast jedes Tier hat das Interesse, seiner Natur entsprechend zu leben und nicht gehalten und geschlachtet zu werden. Nur darum geht es Tierrechtlern.
    Wir wollen ja auch Männern nicht das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einräumen, oder?

    Ich habe mich im Biostudium auch eingehend mit Bioethik beschäftig. Singer hat das Thema wirklich gut auf den Punkt gebracht. Ich bin jetzt seit fast 20 Jahren Vegetarier (ich wurde es mit 15) und seit fast 10 Jahren Veganer. Leder kommt mir selbstverständlich auch nicht ins Haus. Ich habe es keine einzige Sekunde bereut und esse sogar abwechslungsreicher als früher. Und da ich quasi gezwungen bin, jeden Tag zu kochen, habe ich das so ganz nebenbei auch ziemlich gut gelernt - zumindest sind meine omnivoren Gäste stets begeistert.

    Und ganz nebenbei schone ich mit meiner Ernährung das Klima, leiste einen Beitrag gegen den Hunger in der Dritten Welt und tue auch noch was Gutes für meine Gesundheit.

    Ich versuche zwar nicht, zu missionieren, da das eh nicht funktioniert, aber wenn ich zu bestimmen hätte, wäre Fleisch verboten. Es ist eben KEINE Frage der persönlichen Freiheit, anderen Leid und Tod zuzufügen.

    • Derika
    • 04.10.2011 um 12:55 Uhr

    Dass auch Pflanzen leben, atmen, sich ernähren, fortpflanzen, sie reden nur nicht, zumindest nicht hörbar. Und Vegetarier und Veganer akzeptieren ja für ihre Ernährung durchaus deren beengte Züchtung und Abschlachtung.

    Die Satire haben Sie doch gerade selbst geliefert, durch unmäßige Überspitzung und Veralberung von Menschen, die sich (im Gegensatz zu Ihnen) Gedanken um andere Lebewesen machen. Das soll nicht niedlich klingen und auch nicht nach Hippieheilewelt. Es geht hier um splitterfasernackte Fakten.

    Zum einen macht es die industriell-maschinelle Tötung von Tieren ungemein bequem für uns Konsumenten, denn wir haben mit den Wesen selbst nichts mehr zu tun — wir finden sie abgepackt und in unkenntlichen Teilen im Tiefkühlregal wieder. Je gepresster, umso besser, denn dann ist die empathische Distanz zum Tier noch größer.

    Zum anderen liegt es auf der Hand, dass Tiere (ebenso wie der Mensch) empfindungsfähige Wesen sind — der Mensch selbst ist ein Tier. Ebenso wie ein Mensch kann ein Tier Schmerzen, Angst, etc. empfinden. Der Wahnwitz liegt, wie im Artikel richtig bemerkt, in der Annahme sie seien gefühlslose Objekte wie Steine, die man gelassen zur Ware deklarieren kann.

    Man muss deswegen nicht zum Vegetarier/Veganer werden, aber man sollte doch Respekt zum Thema zeigen. Gefordert wurde eine "menschlichere" Behandlung von Tieren (d.i. ein respektvollerer, bewussterer Umgang) und keine "vermenschlichende" (Tiere sollen gleiche Rechte und Pflichten wie Menschen bekommen), wie Sie es überspitzt und als witzig empfindend deklarieren.

    Ihr "geiler" Beitrag zeugt von ebenso wenig Einfühlungsvermögen wie Ihr Mangel an kritischer Argumentationsfähigkeit. Das wollte ich mal loswerden.

    Sie haben den Sinn des Begriffs Tierrechte nicht verstanden: Es geht keinem Tierrechler darum, einem Hamster das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag einzuräumen. Es geht darum, jedem fühlenden Lebewesen (und das sind fast alle Tiere) die Wahrung seiner Interessen nicht zu beschneiden. Fast jedes Tier hat das Interesse, seiner Natur entsprechend zu leben und nicht gehalten und geschlachtet zu werden. Nur darum geht es Tierrechtlern.
    Wir wollen ja auch Männern nicht das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einräumen, oder?

    Ich habe mich im Biostudium auch eingehend mit Bioethik beschäftig. Singer hat das Thema wirklich gut auf den Punkt gebracht. Ich bin jetzt seit fast 20 Jahren Vegetarier (ich wurde es mit 15) und seit fast 10 Jahren Veganer. Leder kommt mir selbstverständlich auch nicht ins Haus. Ich habe es keine einzige Sekunde bereut und esse sogar abwechslungsreicher als früher. Und da ich quasi gezwungen bin, jeden Tag zu kochen, habe ich das so ganz nebenbei auch ziemlich gut gelernt - zumindest sind meine omnivoren Gäste stets begeistert.

    Und ganz nebenbei schone ich mit meiner Ernährung das Klima, leiste einen Beitrag gegen den Hunger in der Dritten Welt und tue auch noch was Gutes für meine Gesundheit.

    Ich versuche zwar nicht, zu missionieren, da das eh nicht funktioniert, aber wenn ich zu bestimmen hätte, wäre Fleisch verboten. Es ist eben KEINE Frage der persönlichen Freiheit, anderen Leid und Tod zuzufügen.

    • Derika
    • 04.10.2011 um 12:55 Uhr

    Dass auch Pflanzen leben, atmen, sich ernähren, fortpflanzen, sie reden nur nicht, zumindest nicht hörbar. Und Vegetarier und Veganer akzeptieren ja für ihre Ernährung durchaus deren beengte Züchtung und Abschlachtung.

  3. Behaupten wenigsten die Evolutionsbiologen.
    .
    Massentierhaltung einschränken,Ferntransporte von Vieh verbieten.... alles kein Thema, aber wir sollten es doch jedem selbst überlassen wen und was er isst!
    .
    Ich streichele manchmal mein Kalbs-Schitzel, kraule auch einmal dem Kotlett hinter den Ohren, die springen auf der Wiese rumm....
    .
    und dann esse ich sie auf.
    .
    Das Spiel nennt sich Nahrungskette.
    .
    Ich glaube bestimmt, es gäbe massiven Aufstand bei den "Würmern" wenn sie uns nicht mehr essen dürften.

    15 Leser-Empfehlungen
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    Und den Zwischenschritt ? Übernehmen Sie den auch ?

    Die wenigsten, selbst wenn sie könnten, würden das wohl übernehmen... und das finde ich feige!

    Wenn Sie mit der Evolution argumentieren, vergessen Sie, dass etwas Zeit vergangen ist, seitdem wir Tiere mit Keulen erschlagen haben, um die nächsten Tage zu überleben. Das - und Fleischkonsum allgemein - ist heute keine gesundheitliche Notwendigkeit mehr. Aber das ist nicht alles.

    In der Entwicklung des Menschen bildeten sich Ethik und Moral heraus. Mit gutem Recht versteht sich der Mensch heute als moralisches Wesen - eines der wenigen im Universum, das auf Basis von ethischen Werten zwischen richtig und falsch unterscheidet. Seien es die Zehn Gebote in der Bibel oder Artikel 1 des Grundgesetzes - es gibt viele Beispiele für unser elaboriertes Moralverständnis.

    Aber dann kommen wir daher als seien wir halbseitig blind: "Naja, für Tiere gilt das aber nicht." - Sicher fände sich dafür ein fadenscheinige Argumentation, die zeigt, dass Tiere faktisch etwas anderes seien als Menschen und eine andere Behandlung daher gerechtfertigt sei. Der tatsächliche Grund ist ein anderer: Mit den Tieren können wir`s ja machen, die wehren sich nicht.

    Kurz im Geschichtsbuch geblättert: Der "Schwarze Mann" galt lange Zeit als "Untermensch". Klingelt da was? Einem "Untermenschen" kann man doch keine Rechte zugestehen! Das ist doch ein niederes Wesen!

    Aber die haben sich irgendwann gewehrt. Tiere können das nicht und brauchen umso mehr Verteidigung aus unseren Reihen. Wir können unseren Status als moralischen Wesen nicht mit Fleisch zwischen den Zähnen proklamieren!

    Und den Zwischenschritt ? Übernehmen Sie den auch ?

    Die wenigsten, selbst wenn sie könnten, würden das wohl übernehmen... und das finde ich feige!

    Wenn Sie mit der Evolution argumentieren, vergessen Sie, dass etwas Zeit vergangen ist, seitdem wir Tiere mit Keulen erschlagen haben, um die nächsten Tage zu überleben. Das - und Fleischkonsum allgemein - ist heute keine gesundheitliche Notwendigkeit mehr. Aber das ist nicht alles.

    In der Entwicklung des Menschen bildeten sich Ethik und Moral heraus. Mit gutem Recht versteht sich der Mensch heute als moralisches Wesen - eines der wenigen im Universum, das auf Basis von ethischen Werten zwischen richtig und falsch unterscheidet. Seien es die Zehn Gebote in der Bibel oder Artikel 1 des Grundgesetzes - es gibt viele Beispiele für unser elaboriertes Moralverständnis.

    Aber dann kommen wir daher als seien wir halbseitig blind: "Naja, für Tiere gilt das aber nicht." - Sicher fände sich dafür ein fadenscheinige Argumentation, die zeigt, dass Tiere faktisch etwas anderes seien als Menschen und eine andere Behandlung daher gerechtfertigt sei. Der tatsächliche Grund ist ein anderer: Mit den Tieren können wir`s ja machen, die wehren sich nicht.

    Kurz im Geschichtsbuch geblättert: Der "Schwarze Mann" galt lange Zeit als "Untermensch". Klingelt da was? Einem "Untermenschen" kann man doch keine Rechte zugestehen! Das ist doch ein niederes Wesen!

    Aber die haben sich irgendwann gewehrt. Tiere können das nicht und brauchen umso mehr Verteidigung aus unseren Reihen. Wir können unseren Status als moralischen Wesen nicht mit Fleisch zwischen den Zähnen proklamieren!

  4. ...ist ziemlich schwach. Die Entwicklung sollte es auch ermöglicht haben, das Gehirn zu benutzen und Leid bei Massentierhaltung zu erkennen. Natürlich muss es jedem selbst überlassen sein was er isst, aber bei Hackfleisch für 50 cent das Kilo kann es nicht "fair" zu gehen.

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    Massentierhaltung, Hühnerknast, Schweinekaserne..... alles kein Thema. Tiere kann man/Frau auch "human" halten. Ohne Schinderei, ohne Qual und Stress. Dagegen ist eine Menge zu sagen UND zu tun.
    .
    Aus "humanen" Denken, aus Selbstschutz, der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung ist für die Spezies "Homo Sapiens Sapiens" selbsmörderisch und auch weil artgerecht gehaltene Tier besser schmecken :-) Ist so!
    .
    Ich kenn genügend Landwirte die lieber Gestern als Morgen auf diese Art von Tierzucht umsteigen würden. Von Quantität auf Qualität. Wenn sie für diese Arbeit den passenden Preis bekommen könnten.
    .
    Verg. Argentinien. Fläche ohne Ende, zu füttern zu teuer, Rinderherden die frei und artgerecht leben.
    .
    Der einzige Eingriff des Menschen dabei ist aufzupassen, das sich die Herde nicht verläuft, nicht krank wird und dann das schlachten und essen.

    Massentierhaltung, Hühnerknast, Schweinekaserne..... alles kein Thema. Tiere kann man/Frau auch "human" halten. Ohne Schinderei, ohne Qual und Stress. Dagegen ist eine Menge zu sagen UND zu tun.
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    Aus "humanen" Denken, aus Selbstschutz, der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung ist für die Spezies "Homo Sapiens Sapiens" selbsmörderisch und auch weil artgerecht gehaltene Tier besser schmecken :-) Ist so!
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    Ich kenn genügend Landwirte die lieber Gestern als Morgen auf diese Art von Tierzucht umsteigen würden. Von Quantität auf Qualität. Wenn sie für diese Arbeit den passenden Preis bekommen könnten.
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    Verg. Argentinien. Fläche ohne Ende, zu füttern zu teuer, Rinderherden die frei und artgerecht leben.
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    Der einzige Eingriff des Menschen dabei ist aufzupassen, das sich die Herde nicht verläuft, nicht krank wird und dann das schlachten und essen.

  5. Und den Zwischenschritt ? Übernehmen Sie den auch ?

    Die wenigsten, selbst wenn sie könnten, würden das wohl übernehmen... und das finde ich feige!

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    ... nach EU-Verordnung Hauschlachtung... usw. Aber dabei helfen, weiterverarbeiten ab Schwein 1/2 bzw. Rind 1/4 incl. Wurst machen.
    .
    Ich behaupte den Tieren geht es richtig gut. Offenstall, Wiese, Wald, nur moderate Beifütterung, mit "Familienanschluss" :-))...
    und irgendwann werden sie gegessen. Wie die Katze die Maus, der Wolf das kleine suesse Reh, die Amsel den Wurm, den drolligen Käfer..... der Mensch das Huhn,das Schaf, das Schwein oder das Rind.
    .
    Wenn wir Pflanzenfresser werden sollten, wären wir biologisch Anders gebaut und würden tierisches Eiweiss wohl nicht vertragen.
    .
    Nichts gegen Veganer, Vegetarier.... jeder soll nach seiner Fasson selig werden, aber bitte keine "Ideologisierung" dieses Themas.
    .
    Gruss
    Sikasuu
    .
    Ps. Es gibt eine Menge Leute, die gehen davon aus, das auch Pflanzen Lebewesen mit rudimentären oder mehr.. Bewusstsein sind....
    .
    Schön, kann man glauben, aber es ist uns leider heute als Menschen (Mischkostfresser) nicht möglich von Photosythese zu leben.

    ... nach EU-Verordnung Hauschlachtung... usw. Aber dabei helfen, weiterverarbeiten ab Schwein 1/2 bzw. Rind 1/4 incl. Wurst machen.
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    Ich behaupte den Tieren geht es richtig gut. Offenstall, Wiese, Wald, nur moderate Beifütterung, mit "Familienanschluss" :-))...
    und irgendwann werden sie gegessen. Wie die Katze die Maus, der Wolf das kleine suesse Reh, die Amsel den Wurm, den drolligen Käfer..... der Mensch das Huhn,das Schaf, das Schwein oder das Rind.
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    Wenn wir Pflanzenfresser werden sollten, wären wir biologisch Anders gebaut und würden tierisches Eiweiss wohl nicht vertragen.
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    Nichts gegen Veganer, Vegetarier.... jeder soll nach seiner Fasson selig werden, aber bitte keine "Ideologisierung" dieses Themas.
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    Gruss
    Sikasuu
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    Ps. Es gibt eine Menge Leute, die gehen davon aus, das auch Pflanzen Lebewesen mit rudimentären oder mehr.. Bewusstsein sind....
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    Schön, kann man glauben, aber es ist uns leider heute als Menschen (Mischkostfresser) nicht möglich von Photosythese zu leben.

  6. ... nach EU-Verordnung Hauschlachtung... usw. Aber dabei helfen, weiterverarbeiten ab Schwein 1/2 bzw. Rind 1/4 incl. Wurst machen.
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    Ich behaupte den Tieren geht es richtig gut. Offenstall, Wiese, Wald, nur moderate Beifütterung, mit "Familienanschluss" :-))...
    und irgendwann werden sie gegessen. Wie die Katze die Maus, der Wolf das kleine suesse Reh, die Amsel den Wurm, den drolligen Käfer..... der Mensch das Huhn,das Schaf, das Schwein oder das Rind.
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    Wenn wir Pflanzenfresser werden sollten, wären wir biologisch Anders gebaut und würden tierisches Eiweiss wohl nicht vertragen.
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    Nichts gegen Veganer, Vegetarier.... jeder soll nach seiner Fasson selig werden, aber bitte keine "Ideologisierung" dieses Themas.
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    Gruss
    Sikasuu
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    Ps. Es gibt eine Menge Leute, die gehen davon aus, das auch Pflanzen Lebewesen mit rudimentären oder mehr.. Bewusstsein sind....
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    Schön, kann man glauben, aber es ist uns leider heute als Menschen (Mischkostfresser) nicht möglich von Photosythese zu leben.

    12 Leser-Empfehlungen
    Antwort auf "Schlachten"
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    Es geht nicht um eine Ideologie, sondern um den ganz normalen Anspruch, dass jemand, der selbst für sich ganz das Recht in Anspruch nicht, dass ihm nicht willkürlich und in hohem Maße Leid zugefügt wird, dieses im Gegenzug auch anderen zugesteht.

    Ein Tier, das ein schönes, artgerechtes Leben lebt und dann einen schnellen Tod stirbt (es gibt Bauern, die ihre Kühe vom Jäger erschießen lassen, sodass diese nicht mitbekommen, was ihnen geschieht), kann sich glücklich schätzen.

    Aber wo wird das schon so praktiziert? Ich kenne keinen Fleischesser, der konsequent darauf achtet, woher sein Schnitzel kommt. Den Spruch "was du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem anderen zu" beherrschen sie alle bestens, vor allem wenn es um Ungerechtigkeiten ihnen gegenüber geht, wenn es aber an die Umsetzung geht, werden alle möglichen Ausreden erfunden, um zur Erhaltung der eigenen Bequemlichkeit keine Integrität zeigen zu müssen. Noch netter wird's, wenn sie sich als Tierfreunde bezeichnen.

    [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf pauschale Darstellungen. Danke. Die Redaktion/wg

    • maja m
    • 03.10.2011 um 18:54 Uhr

    bitte eine woche lang rohes fleisch fressen und dann noch einmal schreiben: "Wenn wir Pflanzenfresser werden sollten, wären wir biologisch Anders gebaut und würden tierisches Eiweiss wohl nicht vertragen."
    wohl bekomms.

    aber ne menge eiweiss muss ja nicht unbedingt im gehirn ankommen, sagen evolutionsbiologen, sonst hätten löwen den löwenanteil am kapitalismus erfunden, nech?

    Es geht nicht um eine Ideologie, sondern um den ganz normalen Anspruch, dass jemand, der selbst für sich ganz das Recht in Anspruch nicht, dass ihm nicht willkürlich und in hohem Maße Leid zugefügt wird, dieses im Gegenzug auch anderen zugesteht.

    Ein Tier, das ein schönes, artgerechtes Leben lebt und dann einen schnellen Tod stirbt (es gibt Bauern, die ihre Kühe vom Jäger erschießen lassen, sodass diese nicht mitbekommen, was ihnen geschieht), kann sich glücklich schätzen.

    Aber wo wird das schon so praktiziert? Ich kenne keinen Fleischesser, der konsequent darauf achtet, woher sein Schnitzel kommt. Den Spruch "was du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem anderen zu" beherrschen sie alle bestens, vor allem wenn es um Ungerechtigkeiten ihnen gegenüber geht, wenn es aber an die Umsetzung geht, werden alle möglichen Ausreden erfunden, um zur Erhaltung der eigenen Bequemlichkeit keine Integrität zeigen zu müssen. Noch netter wird's, wenn sie sich als Tierfreunde bezeichnen.

    [...]

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf pauschale Darstellungen. Danke. Die Redaktion/wg

    • maja m
    • 03.10.2011 um 18:54 Uhr

    bitte eine woche lang rohes fleisch fressen und dann noch einmal schreiben: "Wenn wir Pflanzenfresser werden sollten, wären wir biologisch Anders gebaut und würden tierisches Eiweiss wohl nicht vertragen."
    wohl bekomms.

    aber ne menge eiweiss muss ja nicht unbedingt im gehirn ankommen, sagen evolutionsbiologen, sonst hätten löwen den löwenanteil am kapitalismus erfunden, nech?

  7. Wenn es darum geht, dass das im industriellen Maßstab hergestellte Fleisch sicher nichts ist, was man kaufen sollte, dann gebe ich dem Autor recht.

    Jedes Mal, wenn ich dienstlich längere Strecken zurücklegen muss, überhole ich mehrere Tiertransporte, mittels derer Rinder und Schweine tausende Kilometer quer durch Europa gekarrt werden, nbur weil Schlachten eben sonstwo billiger ist.

    Über die Verhältnisse in der Massentierzucht braucht man gar nicht erst zu diskutieren, die sind indiskutabel.

    Wenn man aber bewusst nur Produkte aus der Region kauft, dann sieht das anders aus. Wenn man weiß, dass das Fleisch von Tieren stammt, die lokal aufgezogen wurden, am Hof direkt oder in einer nahegelegenen Metzgerei geschlachtet wurden, dann ist das etwas anderes.

    Ich kenne z. B. die Hühner, die ich (tot und gerupft) kaufe, zumindest flüchtig (im wahrsten Sinne des Wortes). Ich habe auch schon selbst eines geschlachtet. Ich habe damit als Biologe kein Problem.

    Solches Fleisch ist naturgemäß teurer, als z. B. das Schnitzel von REWE o.ä. Es ist aber auch qualitativ überhaupt nicht mit der Massenware vergleichbar. Und weil es teurer ist, isst man natürlich nicht so viel davon - was nebenbei bemerkt - auch aus Sicht der Gesundheit besser so ist.

    Grundsätzlich habe ich nichts gegen Tierrechte. Sie sollten einen Anspruch darauf haben, zu ihren Lebzeiten artgerecht und anständig behandelt zu werden. Sie sollten auch das Recht haben, möglichst leidensfrei ins Jenseits befördert zu werden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Da stimme ich ihnen eindeutig überein. Leider werden auch Tiere in der Region überwiegend nicht artgerecht gehalten. Das ist das Problem, deswegen bin ich Vegetarier und da es sich auch nicht ändern wird, bleibe ich es. Tiere essen ist kein Problem, aber die Haltung ist widerlich.

    Da stimme ich ihnen eindeutig überein. Leider werden auch Tiere in der Region überwiegend nicht artgerecht gehalten. Das ist das Problem, deswegen bin ich Vegetarier und da es sich auch nicht ändern wird, bleibe ich es. Tiere essen ist kein Problem, aber die Haltung ist widerlich.

  8. Da stimme ich ihnen eindeutig überein. Leider werden auch Tiere in der Region überwiegend nicht artgerecht gehalten. Das ist das Problem, deswegen bin ich Vegetarier und da es sich auch nicht ändern wird, bleibe ich es. Tiere essen ist kein Problem, aber die Haltung ist widerlich.

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    In Niedersachsen könnte es schwierig sein, einen anständigen Geflügelhof zu finden, weil dort die Großproduzenten konzentriert sind.

    Ich kenne aber einen Kleinbetrieb ganz bei mir in der Nähe, der ist OK. Eigenartigerweise gibt es in einem französischen Supermarkt ganz in der Nähe von mir Rindfleisch von Rindern aus der Region, die auch in regionalen Schlachthöfen verarbeitet wurden.

    Die werden maximal 30 Kilometer per Transport verfrachtet und verbringen ein ausgesprochen naturnahes Leben auf endlosen Weiden. Kann man sich bei Spaziergängen ansehen.

    In dem Supermarkt hängen Informationstafeln, anhand derer man recherchieren kann, woher das Fleisch kommt. Vorbildlich. Kostet aber halt das Doppelte wie der Fleischimport aus Argentinien oder das Massenprodukt aus Europa.

    In Niedersachsen könnte es schwierig sein, einen anständigen Geflügelhof zu finden, weil dort die Großproduzenten konzentriert sind.

    Ich kenne aber einen Kleinbetrieb ganz bei mir in der Nähe, der ist OK. Eigenartigerweise gibt es in einem französischen Supermarkt ganz in der Nähe von mir Rindfleisch von Rindern aus der Region, die auch in regionalen Schlachthöfen verarbeitet wurden.

    Die werden maximal 30 Kilometer per Transport verfrachtet und verbringen ein ausgesprochen naturnahes Leben auf endlosen Weiden. Kann man sich bei Spaziergängen ansehen.

    In dem Supermarkt hängen Informationstafeln, anhand derer man recherchieren kann, woher das Fleisch kommt. Vorbildlich. Kostet aber halt das Doppelte wie der Fleischimport aus Argentinien oder das Massenprodukt aus Europa.

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