Die AusleserEin Wein von homerischer Statur

Griechenland hat gewählt, unsere Weinkolumnisten auch: Im Klostergarten auf dem heiligen Berg Athos reift der Metochi Chromitsa, ein Roter mit dem Zeug zum Krisenmanager.

Das Kloster und die Weinberge von Metochi Chromitsa

Das Kloster und die Weinberge von Metochi Chromitsa

Die Grenze lag irgendwo da vorne, hinter all dem Gestrüpp und es war helllichter Tag. Fabian und ich hatten kein Visum, aber einen Fluchthelfer. Der kannte jeden Stein hier und wusste, dass die Wachen in diesem Abschnitt mittags lieber ein Nickerchen machen als unerlaubte Grenzgänger zu jagen. "Seht ihr, da vorne, den Steinwall? Das ist die Grenze. Wenn wir da rüber sind, kommt nach ein paar Metern ein Feldweg, dort wartet dann ein Jeep auf uns", flüsterte Jannis, unser Fluchthelfer.

Jannis Simeonidis hat lange in Erlangen gelebt und arbeitet seit vielen Jahren für das Weingut Tsantali in Thessaloniki. Er machte uns Mut, das konnte er. Die Angst saß mir in den Gliedern, das einsame Gefühl, ein Illegaler zu sein, der die Grenze passiert und seinen Helfern dann auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist. Zum Glück hatten wir jeder ein Y-Chromosom dabei, denn als Männer hatten wir hier weniger zu befürchten als Frauen. Ihnen ist der Zutritt zur Mönchsrepublik Athos seit Jahrhunderten verboten.

Anzeige

Seit über tausend Jahren ist dieser Teil der Halbinsel Chalkidiki ein heiliger Ort. Genauer gesagt, die östlichste ihrer drei Verlängerungen, die wie knochige Finger in die Ägäis hineinragen. Athos heißt diese Halbinsel, genau wie der namensgebende, zweitausend Meter hohe Berg. Die Mönchsrepublik ist autonomes Gebiet, der Verwaltung der dort ansässigen rund zwanzig orthodoxen Klöster unterstellt. 17 davon sind griechisch und je eines serbisch, bulgarisch und russisch. Und weil die Klöster die souveräne Verwaltungshoheit über ihr Gebiet ausüben, verwehren sie Frauen den Zutritt in die freie Mönchsrepublik. Nur rund 120 Visa werden pro Tag ausgestellt – an Männer –, maximal zehn Prozent davon entfallen auf Nicht-Orthodox-Gläubige. Und weil Fabian und ich keine Visa beantragt hatten, blieb uns nur die grüne Grenze. Und vom Dornengestrüpp zerkratzte Beine.

Die Autoren

Fabian und Cornelius Lange sind immer auf der Suche nach ultimativen Weinen. In der Kolumne "Die Ausleser" schreiben sie über Entdeckungen und Begegnungen in aller Welt, singen ebenso inbrünstig ein Loblied auf die Segnungen der Globalisierung wie sie die Qualität eines regionalen Weins aus der Literflasche beschwören. Mehr über die beiden Autoren erfahren Sie hier.

Die Weinempfehlungen im Überblick

Diese Weine haben "Die Ausleser" bisher besprochen:

Weingut Heiner Sauer: Silvaner 2011 in der Literflasche
6 Flaschen, 33 Euro
Die einfachen Dinge sind manchmal besonders kompliziert. Guten Literwein zu finden zum Beispiel – eine Paradedisziplin für Silvaner, der immerhin auf Platz drei der weißen Sorten Deutschlands rangiert. Im Bioweingut Heiner Sauer in der südlichen Pfalz pendelt er sich genau auf dem Mittelweg ein, als gut gemachter, klassischer Stoff. Und 2011 war ein perfektes Jahr für diese Sorte. Sauers Interpretation in der Literflasche wächst auf Lösslehmböden und ist ein herrlich fettes Teil, cremig, weich und mit sanfter Säure. Der eigentliche Hattrick aber ist, dass Heiner Sauer seinen Biowein in großen, klassischen Holzfässern reifen lässt. Das bekommt dem Wein sehr gut, schleift ihn, feilt ihn, macht ihn rund. Mit feinen Kräuternoten, reifen Apfelnoten und einem satten Mundgefühl streichelt er nur so am Zäpfchen vorbei. Und das mit rund 11 Prozent Alkohol. Sauers Silvaner ist garantiert nichts für Angeber und Weinwichtigtuer, sondern einfach nur für Menschen, die gern Wein trinken. Mit der Betonung auf trinken.

Johner Estate: Sauvignon Blanc Gladstone 2011
Ca. 5 Euro

Sauvignon Blanc, der in Kurzform einfach nur Sauvignon genannt wird, ist neben Pinot Noir (Spätburgunder) die Rebsorte Neuseelands und als Beitrag der Insel zur modernen Weinwelt nicht mehr wegzudenken. Ein guter, expressiver Sauvignon braucht zwei Lesedurchgänge: früh, um die Frische und Säure zu konservieren, und spät, um die reifen Aromen der Exotik einzufangen. Auf dem Weingut Johner entsteht so ein opulenter, ausladender, enorm dichter Weißwein, der vor Kraft kaum laufen kann. Dabei gibt die frische Fruchtsäure dem Wein die nötige Abwechslung. Frischer Ziegenkäse, Rote Beete, Le-Puy-Linsen, bestes Olivenöl und Estragon sind die kulinarischen Mitspieler dieser großartigen Rebsorte.

Bartolo Mascarello: Barolo 2005 DOCG
Ca. 65 Euro

Eine Weinlegende braucht viel Aufmerksamkeit, vor allem wenn es sich, wie in diesem Fall, um einen traditionellen Barolo handelt, der zu einhundert Prozent aus der Rebsorte Nebbiolo hergestellt wird. Die hat eine dünne Schale und somit wenig Farbstoffe, dafür aber eine imposante Menge an Gerbstoffen. Mascarellos 2005er Barolo aus dem letzten Lebensjahr des Kultwinzers lässt sich noch auftreiben. Aber aufgepasst! Einen halben Tag vorher dekantieren ist ein Muss, erst dann entwickeln sich die Aromen und bilden einen Gegenpol zu den enormen Tanninen. Ein Muss ist auch das richtige Essen. In Rotwein geschmorter Rinderbraten, Beinscheiben. Steinpilze oder Polentaschnitten mit geschmortem Radicchio-Gemüse und Olivenöl – Hauptsache, die Gerbstoffe können so richtig andocken. Der teurere 2007er von Bartolos Tochter Teresa ist wegen des Jahrgangs runder, voller und reifer, braucht aber auch Zeit und das passende Essen.

Privatkellerei Tsantali: Metochi Chromitsa 2007& Premium-Cuvée Mount Athos Abaton 2006
Ca. 12,50 Euro bzw. 18 Euro

Heiliger Bimbam, was für ein Wein! Die Hälfte steuert die alte autochthone Rebsorte Limnio bei, den Rest teilen sich Cabernet und Merlot – alle ökologisch erzeugt. Limnio ist schon in der Antike von Polidefkis, Homer und Aristoteles erwähnt worden und wächst seit langem rund ums Kloster. Die Sorte steuert herbe Kraft, Kräuteraromen und fruchtige Säure bei – das gibt dem Wein die nötige Statur. Die beiden internationalen Zutaten liefern wiederum fruchtige Cassis- und Pflaumenaromen. So beschreitet der Tsantali einen ganz eigenen Weg und zeigt, wie großartig Wein aus Griechenland sein kann: Herbe Frucht in der Nase, voller Kraft und dem Duft des Südens. Vital, ungezähmt und mit erdigem Grundton liefert der Chromitsa reichlich reife Früchte, Pfeffer, Lorbeer. Der Wein bleibt im Mund richtig schön aktiv und verabschiedet sich ganz langsam mit einem salzigen Finish.

Der Premium-Cuvée Mount Athos Abaton reift ebenfalls in der Klosterkellerei. Hier dominieren Cabernet und Merlot, Limnio macht nur 30 Prozent aus. Der 2006er Abaton reift zu hundert Prozent in neuen Barriques und ist daher weicher und offener als der Metochi Chromitsa. In der Nase ist Minze spürbar, reife, zum Teil getrocknete Früchte. Im Mund setzt der Abaton eine Oktave tiefer an, bietet eine schöne reife Süße im Aroma. Vanille und Holz sind spürbar und ein attraktiver, geschliffener Gerbstoff. Alles zusammen mündet in einem schokoladigen Finale.

Weingut am Stein Ludwig Knoll: Würzburger Stein Silvaner trocken 2011 & Würzburger Innere Leiste Scheurebe 2011
Ab Weingut ca. 9,50 Euro

Weingut August Kesseler: Lorcher Kapellenberg Riesling Kabinett trocken 2011
Ab Weingut ca. 15 Euro

Weingut Theo Minges: Pfalz Muskateller trocken 2011
Ab Weingut 7,80 Euro

Weingut Kruger-Rumpf: Münsterer Pittersberg Riesling trocken 2011
Ab Weingut ca. 12 Eur

Weingut Matthias Müller: Bopparder Hamm Ohlenberg Riesling Spätlese trocken 2011 & Bopparder Hamm Mandelstein Riesling Auslese 2011
Ab Weingut ca. 10 Euro bzw. 14 Euro 

Weingut Dr. Heinz Wagner: Saar Riesling trocken 2011 & Saarburger Kupp "Alte Reben" Riesling Spätlese trocken2011 & Saarburger Rausch "Josef Heinrich" Riesling Spätlese "feinherb"2011
Ab Weingut 8 Euro bzw. 14 Euro

Weingut Brüder Dr. Becker: Ludwigshöher Silvaner (Ortswein) trocken 2011
Ab Weingut ca. 10,50 Euro

Weingut Moric: Blaufränkisch "Reserve" 2009
Ca. 25 Euro

Der erste Schluck kommt so normal daher, dass es fast irritiert: kein Holz, kein Rumtopf, kein Rauch, einfach nur Frucht. Pur, geläutert, schlicht, schön, groß. So soll es sein, denn diese Frucht rekelt sich beinahe im Glas, ist saftig, lustvoll und macht Durst auf mehr. Der Winzer wirft dem Wein keine Holzknüppel zwischen die Beine, denn Morics Reserve läuft und läuft und läuft. Feine Kirschfrucht, kultivierte, runde Gerbstoffe, immer offen, elegant und zugänglich mit einer dezenten Portion Kakao am Ende. Ein moderner, ernsthafter Rotwein.

Weingut Trapl: Blaufränkisch Spitzerberg 2009
Ca. 33 Euro

Auch dieser Blaufränker hat vor allem Kirsche an Bord, aber auch Brombeere. Beides wird nur ganz zurückhaltend vom Holz flankiert, statt dass es die Frucht mundtot macht. Dafür hat der Spitzerberg eine feine Frische mit einem Hauch Citrus und eine Idee Minze auf Lager, die den Wein am Gaumen in angenehme Schwingungen versetzt. Das ist klasse gemacht, ein Rotwein, der die Zukunft einläutet.

Winzerkeller Neckenmarkt: Blaufränkisch Hochberg, Mittelburgenland DAC 2009
Ca. 8 Euro

Das hier ist eine Entdeckung von der Vievinum – so was läuft außer Konkurrenz. Ist er den Juroren zu "einfach"? Zu sehr Blaufränkisch? Wir wissen es nicht, raten aber trotzdem dazu. So muss Blaufränkisch sein: Voller Frucht, saftig, rund und voll. Dabei reif und mit fein geschliffenen Gerbstoffen. Hier haben die Genossen aus dem Burgenland ganze Arbeit geleistet.

Weingut Umathum: Zweigelt 2010
Ca. 10 Euro

Herrlich knackiger Bursche, voll und prall im Glas. Eine Frucht zum draufbeißen, reinbeißen, aussaugen. Saftig pralle Schwarzkirschen, feinkörnige Gerbstoffe und angenehm pfeffrig. Rundum rund und voll mit allem was ein perfekter Zweigelt so braucht. Holz zählt jedenfalls nicht dazu.

Bodega Atamisque: Pinot Noir "Catalpa" 2010
Ca. 11 Euro

Bodega Atamisque:Malbec "Catalpa" 2010
Ca. 11 Euro

Ohne Malbec wäre Argentinien nicht Argentinien. Die ursprünglich aus dem Bordeaux stammende Sorte wächst dort auf 24.000 Hektar Rebfläche. Bei Atamisque entsteht aus den Trauben ein kraftvolles Urgestein, das nach einem Mund voll reifer Beeren schmeckt, mit prägnanten aber runden Gerbstoffen. Ideal zum draußen trinken, denn dieser opulente Malbec kann sich auch gegen ein laues Lüftchen behaupten. Wird zu zwei Dritteln im Stahltank ausgebaut und stammt von Rebstöcken, die bis zu 80 Jahre alt sind.

Bodega Atamisque:Cabernet Sauvignon "Atamisque" 2008
Ca. 16 Euro

Herrlich knackiger Bursche, voll und prall im Glas. Eine Frucht zum Draufbeißen, Reinbeißen, Aussaugen. Saftig pralle Schwarzkirschen, feinkörnige Gerbstoffe und angenehm pfeffrig. Rundum rund und voll mit allem, was ein perfekter Zweigelt so braucht. Holz zählt jedenfalls nicht dazu.

ACDC Sauvignon Blanc: Hells Bells, Marlbourough, New Zealand
ca. 12 Euro

Metallisch-kühler Duft nach Salbei, frisch geschnittenem Gras und Holunderblüten. Reichlich grüne Paprika klingelt in der Nase. Im Mund versteckt sich die Frucht, läutet gar nicht laut, sondern klingt eher leise an. Keine Exotik oder Maracuja, dafür aber eine Spur salzig. Die Macher der Höllenglocken haben sich für den grünen, vegetabilen Stil des Sauvignon Blancs, für den die Weine aus Neuseeland berühmt sind, entschieden – und zeigen kein Fitzelchen Gerbstoffe. Eichenholzfrei schlägt der Hells Bells glockenrein am Gaumen. Kein großer Stoff, aber gute Standardware.

ACDC Shiraz: Back in Black, Barossa Valley, Australia
ca. 12 Euro

Zwei schwere Jungs, Angus und Malcom Young bedienen bei AC/DC die Gitarren. Beim Wein der Brüder ist eher Volksmusik angesagt: Im Duft reife Himbeeren, hochreife Pflaumen, Trockenobst und eine Prise schwarzer Pfeffer – alles, was ein Schlager heute so braucht. Im Mund machen sich dann Nelke, Piment, eine Spur Teerpflaster, Zimt und wieder vollreife Himbeeren bemerkbar, neben einem Hauch grasiger Noten. Runde Gerbstoffe ohne Ecken und Kanten oder jegliche Disharmonien machen den Back in Black zu einem Everybody's Darling. Der Florian Silbereisen unter den Shiraz.

Champagne Bérèche et Fils: Reflet d’ Antan
Ca. 69 Euro

Feine goldene Farbe, extrem zurückhaltende Perlage. Im Mund sahniges Mousseux mit appetitlicher Säure, feinem Apfelaroma und einem Anflug von Anis, frischem Tabak und geröstetem Sesam. Statt frischer Frucht wird dieser kräftige Champagner durch intensive, anhaltende Kräuternoten, Malzaromen und einer mineralischen Kreide-Spur über die Zunge gelenkt. Ein sehr nachhaltiges Geschmackserlebnis, das die Tür in eine neue Champagner-Dimension eleganter Reife und Intensität aufstößt. Ideal auch zum Essen: Atlantikfisch mit Noilly-Prat, geräucherter Forelle, Hahn mit Creme-Frâiche-Sauce oder Pilz-Risottos.

Champagne H. Billiot: Cuvée Laetitia
Ca. 60 Euro

Dunkles Strohgelb, seidiger Auftritt, sehr sahniges Mousseux. Entwickelt sich ruhig im Mund. Getrocknete Rosenblätter, gebratener Apfel und Orangenschalen klingen in der Nase an mit einer Spur Safran. Der Wein hat auch feine Krallen, mit denen er sich am Gaumen bemerkbar macht und ihn dadurch zum Essen prädestinieren. Langes Finale mit überraschend lebendigem Nachklang. Ein großer Champagner.

Sektkellerei Bardong: Erbacher Honigberg 2007, Riesling Sekt, Rheingau b.A. brut
Ca. 15 Euro

Frischer Rieslingduft im Glas, mit feiner Perlage. Im Mund zündet der Honigberg nach fünf Jahren Hefelager eine goldene Brilliantrakete: Apfel- und reifer Birnenduft machen Druck am Gaumen, der Sekt hat einen wunderbar nachhaltigen Schaum und verbindet viel saftige Frische und ausgependelte Reife. So herrlich kann perlender Riesling sein: fordernd, opulent und elegant.

Alle Folgen der Weinkolumne finden Sie hier

"Los macht schon, schnell!", trieb uns Jannis an, "da lang!" Endlich tauchte der Waldweg auf, mit dem grauen Jeep, der auf uns wartete.

Am Lenkrad saß Indiana Jones und hielt uns seine große Pranke hin. Kein einziger Lichtstrahl drang durch die verspiegelten Gläser seiner Sonnenbrille, auf dem Gesicht unter dem speckigen Lederhut spross ein Fünftagebart. "Das ist George", sagte Jannis, "George Salpigidis, er ist der Chef-Agronom und für die Weinberge auf Athos zuständig." Der Ledernacken verzog keine Miene und fuhr los.

Auf holprigem Waldweg schraubte er sich den ganzen Berg hinauf bis wir schließlich auf freiem Feld endeten. Und dann erhob sich vor mir das Kloster Metochi Chromitsa wie eine Erscheinung. Fabian stand da mit offenem Mund und staunte über die herrliche Anlage mit den blauen Zwiebeltürmchen, die direkt aus Tausendundeinernacht zu stammen schien – heute ist sie Teil des Unesco-Weltkulturerbes der Mönchsrepublik Athos. Vor Metochi Chromitsa lag ein großer Gemüsegarten, darin werkelte ein altes Mönchlein im schwarzen Ornat, tief gebeugt und mit einem halbmeterlangem Bart pikierte es in aller Ruhe Sprösslinge. "Kalimera!" rief Jannis ihm von weitem zu, doch das Mönchlein würdigte uns keines Blickes. Ende des neunzehnten Jahrhunderts war Chromitsa noch ein großer landwirtschaftlicher Betrieb mit verschiedenen Höfen, weitläufigen Gärten, Olivenhainen und Weinbergen. Von hier aus wurde auch das russische Hauptkloster Agios Panteleimon an der Küste mit landwirtschaftlichen Produkten beliefert, kranke Mönche wurden hier auf dem Berg gepflegt.

Leserkommentare
  1. [...]

    1. Metochi Chromitsa ist kein Kloster, sondern eine Skiti des Russenklosters Pantelaimon. Wie die 20 Klöster des Athos heissen, ist leicht in Wikipedia nachzulesen. Dort ist sogar Metochion Chromitsa als Skiti aufgeführt.
    2. Metochion bedeutet Dependance (Kirche) oder Landwirtschaftsbetrieb eines Klosters.
    3. Alle diese Fakten sind richtig auf der home page der Kellerei Tsantali aufgeführt.
    4. Die Gefahr, ohne Diamonitirion (offizielle Zutrittsgenehmigung) nahe der grünen Grenze entdeckt zu werden, ist sehr gering. Es ist nur eine Frechheit, so die Mönchsrepublik zu betreten. Besonders bedauerlich ist, dass dies auch noch in Begleitung eines Mitarbeiters der Firma Tsantali passierte, die auf ihrer eigenen home page die Möglichkeit eines Weinbergbesuches anbietet, aber ausdrücklich darauf hinweist, dass dazu eine offizielle Genehmigung eingeholt werden muss.

    Gekürzt. Bitte formulieren Sie Ihre Kritik in einem respektvollen Umgangston. Danke. Di Redaktion/sh

    2 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Zitat:....die Reife der Trauben, ihre tief verankerte Fruchtigkeit, den Zauber von samtweich-polierten Gerbstoffen. Und hatte den Extrakt des heiligen Bergs auf der Zunge.
    +++++
    [...]

    .
    Der Wein ist wirklich gut, hat aber wohl eine etwas bessere Beschreibung verdient, als diese Karl May/India Jones Phantasien des Autors.
    .
    Schade um den guten Tropfen der dort (aus Gastfreundschaft, gegen einen kleinen "Händedruck oder das Versprechen:Wir besprechen diesen Wein in der Zeit....) ausgeschenkt worden ist.
    .
    Grummelnde Gruesse
    Sikasuu
    .
    Ps. Der trotz freiem Eintritt fast immer selbst eine Karte kauft um den aufdringlichen "PressBEarbeitern" zu entgehen.
    .
    Pps. Das Tourist Office in Saloniki schafft es auf eine nette Bitte innerhalb von 24Std ein Visum für Athos zu beschaffen.
    Ein Besuch beim Pressesprecher des Konsulats 5 Gehminuten davon entfernt.....

    Zitat:....die Reife der Trauben, ihre tief verankerte Fruchtigkeit, den Zauber von samtweich-polierten Gerbstoffen. Und hatte den Extrakt des heiligen Bergs auf der Zunge.
    +++++
    [...]

    .
    Der Wein ist wirklich gut, hat aber wohl eine etwas bessere Beschreibung verdient, als diese Karl May/India Jones Phantasien des Autors.
    .
    Schade um den guten Tropfen der dort (aus Gastfreundschaft, gegen einen kleinen "Händedruck oder das Versprechen:Wir besprechen diesen Wein in der Zeit....) ausgeschenkt worden ist.
    .
    Grummelnde Gruesse
    Sikasuu
    .
    Ps. Der trotz freiem Eintritt fast immer selbst eine Karte kauft um den aufdringlichen "PressBEarbeitern" zu entgehen.
    .
    Pps. Das Tourist Office in Saloniki schafft es auf eine nette Bitte innerhalb von 24Std ein Visum für Athos zu beschaffen.
    Ein Besuch beim Pressesprecher des Konsulats 5 Gehminuten davon entfernt.....

  2. Zitat:....die Reife der Trauben, ihre tief verankerte Fruchtigkeit, den Zauber von samtweich-polierten Gerbstoffen. Und hatte den Extrakt des heiligen Bergs auf der Zunge.
    +++++
    [...]

    .
    Der Wein ist wirklich gut, hat aber wohl eine etwas bessere Beschreibung verdient, als diese Karl May/India Jones Phantasien des Autors.
    .
    Schade um den guten Tropfen der dort (aus Gastfreundschaft, gegen einen kleinen "Händedruck oder das Versprechen:Wir besprechen diesen Wein in der Zeit....) ausgeschenkt worden ist.
    .
    Grummelnde Gruesse
    Sikasuu
    .
    Ps. Der trotz freiem Eintritt fast immer selbst eine Karte kauft um den aufdringlichen "PressBEarbeitern" zu entgehen.
    .
    Pps. Das Tourist Office in Saloniki schafft es auf eine nette Bitte innerhalb von 24Std ein Visum für Athos zu beschaffen.
    Ein Besuch beim Pressesprecher des Konsulats 5 Gehminuten davon entfernt.....

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Liebe/r Sikasuu,

    leider haben Sie scheinbar die prominent platzierte Infobox auf der ersten Artikelseite übersehen, die ausführlich den Geschmack und die Qualität der erwähnten Weine bespricht.

    Ihre voreilige Unterstellung zur Arbeitsweise der beiden Autoren dürfte damit ebenfalls entkräftigt sein.

    MfG, Maria Exner

    Redaktion

    Liebe/r Sikasuu,

    leider haben Sie scheinbar die prominent platzierte Infobox auf der ersten Artikelseite übersehen, die ausführlich den Geschmack und die Qualität der erwähnten Weine bespricht.

    Ihre voreilige Unterstellung zur Arbeitsweise der beiden Autoren dürfte damit ebenfalls entkräftigt sein.

    MfG, Maria Exner

  3. Redaktion

    Liebe/r Sikasuu,

    leider haben Sie scheinbar die prominent platzierte Infobox auf der ersten Artikelseite übersehen, die ausführlich den Geschmack und die Qualität der erwähnten Weine bespricht.

    Ihre voreilige Unterstellung zur Arbeitsweise der beiden Autoren dürfte damit ebenfalls entkräftigt sein.

    MfG, Maria Exner

    Antwort auf "Ungezogener Kollege!"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Entfernt. Wir möchten Sie bitten, auf unsachliche Kritik und Vorwürfe zu verzichten. Danke. Die Redaktion/sh

    Entfernt. Wir möchten Sie bitten, auf unsachliche Kritik und Vorwürfe zu verzichten. Danke. Die Redaktion/sh

  4. Entfernt. Wir möchten Sie bitten, auf unsachliche Kritik und Vorwürfe zu verzichten. Danke. Die Redaktion/sh

    Antwort auf "Weinbesprechung"
    • caro-v
    • 16.05.2012 um 12:11 Uhr
    5. Athos

    Abgesehen davon, dass ich mich uneingeschränkt meinen Vorrednern anschließe, dass das illegale Vorgehen der Journalisten inakzeptabel ist, möchte ich noch folgendes hinzufügen: Die Überschrift passt zu dem Rest! Sie schreiben "ein Roter mit dem Zeug zum Krisenmanager." Was hat ein Wein aus der unabhängigen Republik Athos mit dem Krisenmanagment zu tun. Vielleicht wäre es gut, wenn sich die Journalisten etwas mit der Besteuerung der griechischen Kirche und der Republik Athos im Besonderen beschäftigen würden ! Ich erinnere nur an den Skandal "Vatopedio" Politiker und Kirche sind insbesondere in Griechenland immer eine "gute" Mischung.

  5. Freier Autor
    • Lange2
    • 16.05.2012 um 15:38 Uhr

    Liebe Weinfreunde!
    Als Autoren freuen wir uns natürlich über jede Form der Reaktion auf unsere Berichte. Und ohne Frage ist der Besuch der Weinberge auf dem herrlichen Berg Athos in jeder Hinsicht ein großartiges Erlebnis - ebenso wie der Wein übrigens. Das dort aktive Weingut trägt viel dazu bei, diese über tausend Jahre alte Weinkultur zu erhalten und fortzuführen. Zudem gibt es wirklich leichter zu bewirtschaftende Plätze in Thessalien als ausgerechnet dieser Ort - insofern ist das Engagement des Erzeugers, der viel Geld auch für den Erhalt der Bausubstanz investiert, wirklich erstaunlich. Und die Leser dürfen sicher sein, dass hier trotz aller schriftstellerischer Phantasie auch alles unternommen wird, wenn es um die Vorschriften für das Betreten des Berg Athos' geht. Daher versichern wir an dieser Stelle: Wir sind beide wirklich Männer und hatten garantiert keinen Bikini an.

  6. Ich finds klasse mit so einer tollen wortwahl und beschreibung mal einen wein zu besprechen, die sprache ist so blumig, wa werden ja fast blumen im kopf geplanzt und in den synapsen verankert und mann will diesen wein unbedingt mal kosten, die beschreibung hebt sich meiner meinung mal extrem positiv ab von anderen weinbesprechungen...und eins ist ja auch klar, der geschmack ist immer eine persoenliche sache, sollte man nach kauf enttaeuschtt sein, kann man das nicht den autoren vorwerfen, den bei den Beiden hat es offensichtlich genau gepasst.
    Danke ich hatte echt spass beim lesen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Beziehungsweise

    Die vielen Modelle der Liebe

    Familie ist da, wo Kinder sind. Und Partnerschaft dort, wo aus Liebe Verlässlichkeit wird. Die Serie "Beziehungsweisen" porträtiert das Leben jenseits der Normalfamilie.

    • Nachgesalzen Blog Teaser

      Nachgesalzen

      Die Meisterköche Karl-Josef Fuchs, Jürgen Koch und Christian Mittermeier verraten ihre Tipps und Tricks

      • Urban Gardening Themenseite

        Holt das Grün in die Städte!

        Warum Dachgärten gut für das Stadtklima sind und Firmengärten helfen, Stress abzubauen, lesen Sie in unserer Themenwoche "Urban Gardening".

        • Heiter bis glücklich

          Oft sind es die einfachen Dinge, die uns heiter bis glücklich stimmen. Im "Heiter bis glücklich"-Blog stellt die ZEITmagazin-Redaktion täglich ihre Entdeckungen vor.

          Service