Auffallen, bitte!
Das Modeblog "Stil in Berlin" stellt außergewöhnlich gekleidete Menschen vor – in Berlin und anderen Städten. ZEIT ONLINE präsentiert jede Woche fünf dieser Porträts.
Stilinberlin war eines der ersten Straßenmode-Blogs in Deutschland. Heute ist es immer noch eines der bekanntesten und stilprägendsten seiner Art. Seit 2006 stellt die Kunstgeschichtsstudentin Mary Scherpe dort Menschen auf den Straßen der Hauptstadt vor, die außergewöhnlich gekleidet sind. Inzwischen konzentriert sich ihr Blog nicht mehr nur auf Berlin, sondern beobachtet auch Trends in anderen Mode-Metropolen, wie Kopenhagen, London oder Toronto.
Der Stilinberlin-Fotograf Dario Natale präsentiert auf ZEIT ONLINE jede Woche fünf Menschen mit besonderem Geschmack. Er beweist mit seinen Bildern, dass Straßenmode zu einer eigenen Kunstform avanciert ist.
- Datum 14.10.2009 - 11:15 Uhr
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Wie immer ist "Stil" wohl nichts als eine Geschmacksfrage. Auf mich machen viele der Bilder den Eindruck, dass Ziel der Disziplin ist, längst bekannte (und oft als durchaus "modisch" empfundene) Bekleidungsstücke so zu kombinieren, dass der Träger damit möglichst komplett aus dem Rahmen fällt. Ja, in meinen Augen überbieten sich die Personen förmlich in der Untragbarkeit ihrer Kleidung.
Das wiederrum weckt in mir die Frage nach den Ursachen. Wieso wird dies zum Leitmotiv? Eine Art "machen wir das beste draus", ein Aufstand also gegen die vorherrschende Modewelt; eine Modemüdigkeit? Oder doch eher einfach "Punk", anders sein wollen, in einer Welt, da jeder eh schon anders ist, und in der Pop oft alternativer ist (bzw. zu sein scheint) als alle Nonkonformisten zusammen?
Bei mir werden es wohl morgen wieder Poloshirt und Jeans...
Pernille, 15, Studentin aus Kopenhagen.
Interessant, mit 15 kann man als Dänin schon studieren?
Vollkommen ueberfluessig
Der Blog interessiert schon.
Ich finde ihn ganz witzig. Bitte nicht absetzen!
Weitere Anregungen sind zu finden auch in dem Zeitbeitrag „Vorhang auf im Cabaret“ : Marc Jacobs frei nach dem Motto „Die ganze Welt ist eine Bühne“.
Die meisten der Vorgestellten befinden sich in der Berufsausbildung und /oder sind in kreativen Bereichen tätig. Eine Entwicklungs-/Altersphase, in der Experimente und Individualität angesagt sind. (Vergleiche Joschka Fischers Turnschuhzeit mit seinem späteren Auftreten!)
Wobei ich nun eigentlich nicht genau weiß, wie der Begriff "Straßenmode" definiert wird in dem Satz: ..."dass Straßenmode zu einer eigenen Kunstform avanciert ist."
Selten so fade Leute gesehen, wo haben die Stil? Sie sehen aus wie unreifes Obst mit Schafsgesicht, das noch gar keine Ahnung von sich selbst hat. Stil ist auch etwas Inneres, hat etwas mit einer entwickelten Persönlichkeit zu tun, kann ich hier nicht erkennen. Es handelt sich um das ziemlich übliche Herumprobieren Jugendlicher. Viel interessanter wären erwachsene Menschen mit ausgeprägtem Stil. Vermutlich stellen die sich nicht so schnell und gern vor eine Kamera. Dann muss man so einen Flaumbart-Blog halt nicht machen.
Schaut mal in München oder Antwerpen. Oder Wien.
Wahnsinn, Japanerinnen haben ja einen extrem starken Bartwuchs! Und diese Waden!
Ja, Wahnsinn!
Ja, Wahnsinn!
Ja, Wahnsinn!
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