Mode Die Blogger in der ersten ReiheSeite 2/2
Die meisten Blogger verdienen zwar mit ihrer Webseite selbst kein Geld, dafür aber durch Kollaborationen. Auch Dormoy: Seit zwei Jahren läuft ihr Blog über den Server der Zeitschrift L’Express. Im Januar wurde sie zur Modechefin der Online-Ausgabe ernannt.
Ihre Freiheit als Bloggerinnen hätten sie durch die Zusammenarbeit nicht verloren, sagen beide Frauen. Sie würden nach wie vor schreiben, was sie denken und kümmerten sich nicht um die Werbeanzeigen auf ihrer Seite. Ein Spagat dürfte es für Géraldine Dormoy dennoch sein, als Journalistin eines Magazins und autonome Bloggerin zu arbeiten. Denn auf den Unterschied besteht man in der Szene: "Ein Blog ist wie ein autobiografischer Roman, eine subjektive Erzählung" sagt Garance Doré. Von Journalisten erwarte man dagegen Objektivität. Dormoy scheint die Zweigleisigkeit bisher zu gelingen. Etwa 7000 Besucher am Tag halten ihr die Treue. Das könnte ihr vielleicht irgendwann auch einen Platz in der ersten Reihe einbringen.
- Datum 19.10.2009 - 09:59 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Und zwar die "Fug-Girls" von der Seite http://gofugyourself.cele...
Den Blog verfolge ich schon seit Jahren. Die zwei Schreiberinnen featuren zweimal jährlich die Fashion Week in NY für das New York Magazine. Sie haben über 100.000 Leser am Tag!
Anhand von diesem Blog kann man auch sehr gut erkennen wie sie den Sprung von kleinem Fun-Blog zu einem Blog mit verschiedenen Einnahmequellen geschafft haben. Sie haben außer Werbebanner auch noch ein Buch geschrieben und außerdem oben genannten Gig gelandet.
Die Aufmerksamkeit der Modefirmen ist pragmatischer Natur. Eingeladen werden vornehmlich Blogger deren Blog besonders hohe Userzahlen aufweist. Die Qualität spielt dabei eine untergeordnete Rolle und so sagt die Einladung rein gar nichts über die Wertschätzung oder die modejournalistische Kompetenz von Bloggern aus. Internationale Blogs in englischer Sprache sind aufgrund ihrer größeren Reichweite natürlich relevanter als dänische oder deutschsprachige Blogs. Als Modestudentin lese ich viele Blogs und halte Garance Dore oder Brian Boy für völlig überbewertet. Der Typ läut in Frauenkleidern rum, so what? Wirklich was zu sagen hat er nicht.
Mein persönlicher Lichtblick im Einheitsbrei der Blogs ist das
http://hype-magazine.com des deutschen Stylisten Sven Barthel, der nicht mit Insiderinformationen und unbequemen Wahrheiten geizt. Sozusagen die S-Klasse in der Blogsphäre.
Ber jeder Blog hat seine ganz eigene Zielgruppe, meine drei deutschen (!)Favoriten:
1) http://hype-magazine.com (für Fashion-Profis ein Must, und für Alle die wissen wollen warum die Modebranche so tickt wie sie tickt)
2) http://strawberrykittens-... (für Alle, die wissen wollen wie man sich auch mit wenig Geld stilvoll kleidet, Bloggerin Nadine aus Leipzig macht´s vor)
3) http://www.styleclicker.net (wenn schon Strretstyle, dann von Gunnar Hämmerle fotografiert, dem Auge schlechthin)
[Entfernt. Werbung ist im Forum der ZEIT nicht erwünscht. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
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