Trägt man das jetzt so? Weiße Weihnachten
Wenn es schon nicht schneit, dürfen zumindest die Jeans weiß sein. Unsere Modekolumnistin Antje Wewer über einen Sommer-Klassiker, der jetzt auch im Winter getragen wird.

"She’s that sort of girl who wears white jeans." Damit ist gemeint: Diese Frau will auffallen!
Weiße Jeans waren der Spargel der Mode, sie wurden immer nur saisonweise getragen. Es galt als ungeschriebenes Mode-Gesetz, dass mit dem Sommer auch das weiße Beinkleid im Schrank verschwand.
Die ersten weißen Levi’s kamen in den Sechzigern als "Slim Fit" auf den Markt. Aus gewebtem Wollstoff, eher sandfarben als perlweiß. Gunter Sachs und Brigitte Bardot führten das Modell an der Côte d’Azur spazieren. Seither stehen diese Jeans für Sommerfrische.
Der Saisonszwang ist in diesem Winter aufgehoben. Frauen tragen warme Ugg Boots, dicke Schals, schokobraune Samtblazer und schwarze Daunenjacken zu ihren weißen Jeans. Eine Freundin von mir erschien zu einer Nikolausparty "all in white". Sie bekam nicht nur den Spitznamen "Schneeflocke", sondern auch ziemlich viel Aufmerksamkeit.
Im Gegensatz zur Blue Jeans ist ihre helle Variante immer ein Hingucker. Nicht umsonst sagt man in England: "She’s that sort of girl who wears white jeans." Gemeint ist damit nicht nur, dass eine Frau Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, sondern auch, dass sie äußerst gepflegt ist.
In den Achtzigern tauchten die weißen Jeans dann wieder für eine Weile als Beinkleid der Edelpopper auf und ähnlich wie bei Schulterpolstern, Wendepullis und Karottenschnitten hätte niemand ihr Revival für möglich gehalten.
Wer klug ist, lässt die Finger von zu schmal geschnittenen Modellen. Weißer Denim ist meist dünner und gibt daher auch gnadenlos alles preis. Lange Unterhosen oder Strumpfhosen an eisigen Wintertagen kann man vergessen.
- Datum 12.12.2009 - 09:26 Uhr
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- Serie Trägt man das jetzt so?
- Quelle ZEIT ONLINE
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meine favoriten sind immer noch die weißen tennissocken mit dem roten und dem blauen kringel!
Schändlicher als Verstöße gegen "ungeschriebene Mode-Gesetze" ist definitiv die Anglisierung des Namens der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot in "Bridget..", gerade für eine Stil-Kolumne! Sie zwingen diese Frau erst mal zu sterben und sich tausend Mal im Grab zu drehen! Wie stillos von Ihnen!
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Mir gefallen weiße Damenjeans!
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Das Glücksgefühl, das eine Frau hat, wenn beim Anblick ihrer Figur in weißen Jeans der Mund eines Herrn offen stehen bleibt, kompensiert restlos den Ärger mit häufigerer Wäsche!
Sie haben natürlich vollkommen recht. Wir entschuldigen den Fehler.
Guten Morgen von der anderen Seite des Atlantiks,
Ich bin doch hier auf der Webseite der Zeit, oder? Da dürfen wir doch etwas Sprachkompetenz erwarten, oder etwa nicht?
Wie Sie sicher wissen, können wir Leser vielleicht Ihren Fehler entschuldigen aber Sie nicht ihren eigenen (denn das wäre anmaßend). Oder anders formuliert: Sie können für Ihren Fehler um Entschuldigung bitten aber sich nicht selbst die Entschuldigung erteilen.
Als von der anderen Seite des Atlantiks Schreibender sollte Ihnen der Begriff "Grammar Nazi" geläufig sein.
Es stimmt halt einfach.
Als von der anderen Seite des Atlantiks Schreibender sollte Ihnen der Begriff "Grammar Nazi" geläufig sein.
Es stimmt halt einfach.
Als von der anderen Seite des Atlantiks Schreibender sollte Ihnen der Begriff "Grammar Nazi" geläufig sein.
Wenn man auf der anderen Seite des Atlantiks lebt, entwickelt man oft eine puristische Einstellung zur deutschen Sprache (und vermeidet Anglizismen wie der Teufel das Weihwasser, aber das ist eine andere Geschichte). Von der ZEIT erwarte ich mehr Sprachkompetenz als hier präsentiert. Die Entschuldigung war schlichtweg falsch!
Wenn man auf der anderen Seite des Atlantiks lebt, entwickelt man oft eine puristische Einstellung zur deutschen Sprache (und vermeidet Anglizismen wie der Teufel das Weihwasser, aber das ist eine andere Geschichte). Von der ZEIT erwarte ich mehr Sprachkompetenz als hier präsentiert. Die Entschuldigung war schlichtweg falsch!
Auf der Liste der no goes steht für mich die weisse Jeans im Winter getragen ganz weit vorne. Etwa gleich auf mit dem "Düsseldorfer" White Collar Hemd (tiefblau mit weissem Kragen) und den Tennissocken zu Sandalen und kurzen Hosen. Man sieht die weissen Jeans vor allem auch in Düsseldorf immer wieder - sogar im tiefen Winter. Weisse Jeans (oder Hosen) sind Sommerhosen - einfach, weil Reinweiss eine Sommerfarbe ist. Alles andere ist schlechter Geschmack.
also bei den herrschaften, die sich beruflich damit befassen, wärs schon ganz nett, wenn sie die grammatik und rechtschreibung in der sprache, in der sie ihren beruf ausüben, auch beherrschen.
das ist allerdings nur meine persönliche meinung, ich weiß nicht, welche einstellungskriterien bei der ZEIT üblich sind.
Es stimmt halt einfach.
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