Die Exzentrischen: Mongrels in Common

Die beiden Designerinnen Livia Ximénez Carrillo (li.) und Christine Pluess, zusammen betreiben sie ihr Label "Mongrels in Common"
Aus diesem besonderen Material kreierten Mongrels in Common zum Beispiel ein "Kleines Schwarzes" oder klassisch geschnittene Hot-Pants. Die robuste, aber dennoch zarte Lachshaut verarbeiteten die beiden Designerinnen außerdem in Form von Gürteln und Handtaschen als Kontrast zu nudefarbenen, fließend fallenden Seidenkleidern. Blazer, Trenchcoats und Kleider verzierten sie mir leicht gerafften Schulterpartieren, mehrlagigen Krägen oder diagonal versetzten Rückenklappen.
Am zweiten Tag der Berlin Fashion Week bekamen die Besucher am Bebelplatz eine große Auswahl an deutscher Mode vorgeführt, die sich im internationalen Vergleich durchaus sehen lassen kann. Anja Gockel, Mongrels in Common und allen voran PerretSchaad führen damit die Tradition sachlicher, aber außergewöhnlicher Business-Bekleidung aus Deutschland fort.
Die neue Designergeneration sieht sich zwar in der Tradition von Jil Sander, Joop oder Boss, wagt aber mehr Individualismus. Dass neben dem Business-Look "Made in Germany" auch verrückte, verträumte und dennoch tragbare Kollektionen aus Deutschland kommen können, hatte der Nachwuchsdesigner Sam Frenzel bereits am Eröffnungstag der Fashion Week bewiesen.
- Datum 21.01.2010 - 17:04 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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