Zum Tod von Alexander McQueen

Der düstere Mann der Mode

 |  © Pascal Le Segretain/Getty Images

Man nannte ihn den "Hooligan der englischen Mode", doch Alexander McQueen war weit mehr als ein enfant terrible. Mit seinem kompromisslosen, radikalen Stil revolutionierte er die Modewelt und beeinflusste eine ganze Generation von Designern. Mit 16 begann der Sohn eines Londoner Taxifahrers eine Schneiderlehre in der exklusiven Savile Row. Er erzählte später gerne, er habe für Prince Charles Anzüge geschneidert und die Säume heimlich mit obszönen Sprüchen versehen. Sein Image als "Bad Boy" der Modeszene pflegte er erfolgreich. Seine erste Kollektion, die Abschlussarbeit am renommierten St. Martins College in London, widmete er dem brutalsten Killer der englischen Geschichte: Jack the Ripper. Seine Bewunderer liebten seine kantigen, rauhen Kollektionen, aber auch seinen Sinn für Romantik und Märchenhaftes, der seine Arbeit genau so bestimmte.

Am 11. Februar wurde Alexander McQueen tot in seinem Haus in London gefunden. Alle Anzeichen deuten auf einen Selbstmord hin. Er starb im Alter von 40 Jahren.