London Fashion Week

"Kauft keine Kleider mehr!"

© Gareth Cattermole/Getty Images

Trauer um den verstorbenen Alexander McQueen und Vivienne Westwoods Appell, sich dem Konsum zu verweigern: ein Überblick über die ersten Tage der Londoner Modewoche

Die Londoner Fashion Week begann in diesem Jahr mit einer Schweigeminute für Alexander McQueen. Der britische Designer hatte sich am 11. Februar erhängt. McQueen war einer der bekanntesten Vertreter der Londoner Modewoche, er war durch sie international bekannt geworden. Seine Schauen gehörten in den vergangenen Jahren stets zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

Mit düsteren Farben begannen dann auch die Schauen. Das Londoner Label PPQ präsentierte seine Herbst- und Winterkollektion vorwiegend in den Farben Schwarz und Gold. Hingucker der Modenschau der beiden Designer Percy Parker und Amy Molyneax waren High-Heels mit auffälligen schwarzen Lackschleifen.

Leser-Kommentare
  1. Na toll. Pel wohin das Auge schaut. Hautpsache Haut und Haare ermordeter Tiere mit sich herumtragen, die meist unmenschlich gehalten werden, der NAtur entrissen werden, lebendig gehäutet werden. Schade, dass sich die Frauen und Männer dieser Modewelt diesen fakten entziehen, sie ignorieren und einfach nur den hübschen Pelz sehen. Er gehört ihnen aber nicht, sie haben ihn sich mit gewalt erkauft. Ich kann nicht sagen wie sehr mich das plättet...es ist einfach unverständlich.

  2. "Etwas ratlos ließ Westwood die Besucher zurück mit ihrem paradoxen Appell, den 'Konsumismus' zu beenden. Die für ihren politischen Aktivismus bekannte Designerin wollte damit nach eigener Angabe etwas gegen den Klimawandel tun: 'Ich will den Leuten einfach sagen: Kauft keine Kleider mehr! Warum sollten wir das Geschenk des Lebens nicht bewahren, solange wir es noch haben?' Man fragt sich dann nur: Wozu hat sie dann dieses Kunstfellkostümchen entworfen?"

    Blöde Frage. Das ist doch ganz einfach: Sie weiß, dass sich eh keiner an ihren Appell hält; der Konsumismus ist in unserer Kultur viel zu tief verankert.

  3. Ich liebe Westwoods Entwürfe und auch die von Matthew Williamson vorgestellten Modelle zeigen einen Dialog zwischen Straße und originärer Idee des Modemachers - ein wunderbarer Ansatz.

    Tja, und zum Pelz. Ich finde ihn großartig, trage ihn seit Jahren gern und kann nur erwidern, dass ich in einer veganen Welt ohne Wurst und Burger, ohne Lederschuhe und Taschen sofort meine Pelze zu tragen und zu kaufen aufhören würde.

    Bis dahin sehe ich allerdings dazu keine Veranlassung.

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    • Talor
    • 01.03.2010 um 23:04 Uhr

    "Sollen erstmal die anderen machen, allein will ich auch nicht.."
    Mein Gott, dann trag halt künstlichen Pelz, wenn Du nicht ohne kannst.

    • Talor
    • 01.03.2010 um 23:04 Uhr

    "Sollen erstmal die anderen machen, allein will ich auch nicht.."
    Mein Gott, dann trag halt künstlichen Pelz, wenn Du nicht ohne kannst.

  4. McQueen hatte sich am 11. Februar erhängt, und nicht am 11. Januar.

    • Talor
    • 01.03.2010 um 23:04 Uhr

    "Sollen erstmal die anderen machen, allein will ich auch nicht.."
    Mein Gott, dann trag halt künstlichen Pelz, wenn Du nicht ohne kannst.

    Antwort auf "Westwood und die Mode"

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