"Mad Men" Serienstars als Barbies

Die US-Serie "Mad Men" hat mit ihrem Sechziger-Jahre-Glamour schon einige Modedesigner inspiriert. Nun baut Barbie die Protagonisten als Puppen nach.

Die Barbie-Charaktere von links nach rechts: der kreative Kopf der Werbeagetur Sterling Cooper, Don Draper, die Chefsekretärin Joan Holloway, Agenturchef Roger Sterling und Drapers Frau Betty

Die Barbie-Charaktere von links nach rechts: der kreative Kopf der Werbeagetur Sterling Cooper, Don Draper, die Chefsekretärin Joan Holloway, Agenturchef Roger Sterling und Drapers Frau Betty

Wenn man sich die Frühjahrsmodenschauen in Mailand, Paris und New York anschaute, sah man plötzlich überall die Sixties: Tweedkostüme, ausgestellte Röcke, Pastell- und Erdfarben. Als hätte man die Kleider aus dem Kostümfundus von Mad Men geklaut. Natürlich kann man eine Serie nicht maßgeblich für aktuelle Trends verantwortlich machen. Aber es ist dennoch frappierend, wie ähnlich sich die Looks auf der Leinwand und den Laufstegen sind. Auch eine Rückkehr weiblicher Kurven in der Modewelt ist in dieser Saison zu beobachten – eine Hommage an die aufregende rothaarige Mad-Men-Chefsekretärin Joan Holloway?

Die amerikanische Serie über das Arbeiten und die Ausschweifungen einer New Yorker Werbeagentur in den Sechziger Jahren bildet den Zeitgeist dieser Dekade akribisch genau ab. Vom Faltenwurf der Kostüme bis zu den Manschettenknöpfen der Anzüge ist jedes Detail perfekt – und wunderschön anzusehen. Wenn Serien einen Oscar für die Ausstattung bekämen, dann hätten die Macher von Mad Men sicher schon die Regale mit den goldenen Statuetten voll stehen.

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Eine ganz spezielle Ehrung haben die Produzenten nun aber durch die Firma Mattel erhalten: vier Hauptdarsteller wird es künftig als Barbiepuppen geben. Wie die New York Times berichtet, sollen der kreative Kopf der Werbeagentur, Donald Draper, seine Frau Betty, der Agenturchef Roger Sterling, und die Chefsekretärin Joan Holloway ab Juli erhältlich sein. 

Mad Men ist nicht die erste Barbie-Linie, die eine Serie zum Vorbild hat. Aber die glamouröseste. Im Gegensatz dazu wirken die Vampir-Barbies von Twilight und die Akte-X-Püppchen ziemlich blass.

Einen Unterschied gibt es jedoch zum Serien-Vorbild, in dem geradezu exzessiv geraucht und getrunken wird: Die Puppen werden politisch korrekt ohne Zigaretten, Aschenbecher, Martini-Gläser oder Cocktail-Mixer geliefert. Schade eigentlich.

 
Leser-Kommentare
  1. ... dass Joan Holloway so dünn ist. Wirklich innovativ wäre es gewesen, wenn die Firma MATTEL sich hier mal zu einer neuen Figur entschlossen hätte. Die sexiest Women of Mad Men bietet DIE Gelegenheit auch weiblichere Kurven im Barbie Programm aufzunehmen!

    (Zigaretten und Aschenbescher hätte ich mir als Kind einfach dazu gebastelt ;-) Wenn auch Kinder vielleicht gar nicht die Zielgruppe sind.)

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