Designer Dawid Tomaszewski Die Seele des KleidesSeite 2/2

Bis zu 15 Meter Seide stecken in einem einzigen Kleid aus Tomaszewskis Kollektion
Trotzdem besinnt er sich gerne auf alte Werte. "In den goldenen Zwanziger Jahren hat man Glamour sehr geschätzt. Das fehlt mir heute." Wahrscheinlich beobachtet er deshalb so gerne die älteren Damen in Charlottenburg, wenn sie im Kostüm zum Einkaufen gehen. "Ich hoffe, dass sich Frauen durch meine Mode noch eleganter fühlen. Das liegt an meiner Mutter. Sie war immer schick gekleidet", erzählt er stolz.
Doch wie passt dazu ein Buch wie That Extra Half an Inch? Der Stilratgeber von Victoria Beckham steht plakativ in einem der Regale in Tomaszewskis Atelier. "Ich muss sagen, ich mag sie einfach", sagt er.
Tomaszewski denkt nicht dogmatisch, für ihn ist der individuelle Geschmack entscheidend, sonst nichts: "Die Zeit, als man etwas gekauft hat, was Millionen andere Leute auch tragen, ist vorbei." Lange habe man in der Mode auf Fast Fashion, die Schnelllebigkeit, gesetzt. Nun werde die Handarbeit zurückkehren, glaubt Tomaszewski. Beinahe ausgestorbene Berufe des Schneider- und Nähhandwerkes hätten so eine Chance, wiederbelebt zu werden. Für den Herbst 2011 plant der Designer zum Beispiel selbstgehäkelte Pullover.
Niemals würde Tomaszewski ein Kleid aus vier Teilen entwerfen, diese auf die Schnelle zusammennähen, mit etwas Futter, einem Etikett und einem Reißverschluss. "Es muss etwas Besonderes sein. Natürlich dauert das ein bisschen länger", sagt er mit Nachdruck. "Aber erst so bekommt ein Kleid Seele."
- Datum 03.09.2010 - 08:03 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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ich liebe es, was zum Teil mit den Stoffen möglich ist und wie dabei gearbeitet wird. Es sind Ideen und Träume, die zu tragbaren Skulpturen werden.
Sie haben aber mit Kleidung im alltäglichen Sinne nur wenig zu tun.
Handarbeit finde ich persönlich ebenfalls gut, solange diese nicht von Kindern der dritten Welt durchgeführt wird und es eine angemessene Entgeltung verspricht.
Hätte der Designer ein Institut gegründet um diese alte Tradition wieder zu beleben oder am Leben zu erhalten, dann wäre ich beeindruckt gewesen. Doch das was er macht ist kurzsichtig und würde auf jeden beliebigen Modedesigner passen.
Von daher... gähn!
Apropos, es gab nie eine Zeit in der jemand etwas gekauft hat, was alle anderen auch trugen. Höchstens versehntlich und sah man jemanden mit dem gleichen Hemd, dann fühlte man sich unbehaglich.
So ein Schmarrn was Tomaszewski erzählt, oder dass mit dem individuellen Geschmack. Lieben Sie etwa nicht die gleiche Frau wie ich?
Lieber Designer, der individuelle Geschmack ist in uns tief verwurzelt.
bedeutet, Massenware für Menschen aller Einkommensgruppen zu verkaufen und diese begeistert in den Städten zu sehen, wie sie millionenfach produzierte Teile tragen. Die Individualität ist heutzutage eine Illusion, die von den H&Ms dieser Welt gut vermarktet wird, ohne dass sie statt findet.
Und so trägt Frau Bandshirts vom Kleiderriesen, ohne je ein Konzert besucht zu haben und fühlt sich verwegen wie 2 Millionen andere auch, die das gleiche Hemdchen erworben haben. Super!
Ich freue mich, dass es seit einigen Jahren wieder mehr Menschen gibt, die Kleidung für sich suchen, die einmalig ist, denn alles andere ist Massenware für die Masse, die sich damit individuell fühlen will.
bedeutet, Massenware für Menschen aller Einkommensgruppen zu verkaufen und diese begeistert in den Städten zu sehen, wie sie millionenfach produzierte Teile tragen. Die Individualität ist heutzutage eine Illusion, die von den H&Ms dieser Welt gut vermarktet wird, ohne dass sie statt findet.
Und so trägt Frau Bandshirts vom Kleiderriesen, ohne je ein Konzert besucht zu haben und fühlt sich verwegen wie 2 Millionen andere auch, die das gleiche Hemdchen erworben haben. Super!
Ich freue mich, dass es seit einigen Jahren wieder mehr Menschen gibt, die Kleidung für sich suchen, die einmalig ist, denn alles andere ist Massenware für die Masse, die sich damit individuell fühlen will.
bedeutet, Massenware für Menschen aller Einkommensgruppen zu verkaufen und diese begeistert in den Städten zu sehen, wie sie millionenfach produzierte Teile tragen. Die Individualität ist heutzutage eine Illusion, die von den H&Ms dieser Welt gut vermarktet wird, ohne dass sie statt findet.
Und so trägt Frau Bandshirts vom Kleiderriesen, ohne je ein Konzert besucht zu haben und fühlt sich verwegen wie 2 Millionen andere auch, die das gleiche Hemdchen erworben haben. Super!
Ich freue mich, dass es seit einigen Jahren wieder mehr Menschen gibt, die Kleidung für sich suchen, die einmalig ist, denn alles andere ist Massenware für die Masse, die sich damit individuell fühlen will.
Als könnte man sich seine Individualität durch ein massenproduziertes Kleidungsstück nehmen lassen...
The Crowd (in unison): Yes! We're all individuals!
Brian: You're all different!
The Crowd (in unison): Yes, we are all different!
Man in Crowd: I'm not.
Another Man: Shhh!
Dass Menschen Individuen sind, ist richtig. Allerdings ist das vom modischen Gesichtspunkt vielfach nicht sichtbar. Und da wir uns im Bereich "Mode" der ZEIT aufhalten, ging es wohl um die Frage der modischen Individualität, die von vielen Menschen weder gelebt noch angestrebt wird.
The Crowd (in unison): Yes! We're all individuals!
Brian: You're all different!
The Crowd (in unison): Yes, we are all different!
Man in Crowd: I'm not.
Another Man: Shhh!
Dass Menschen Individuen sind, ist richtig. Allerdings ist das vom modischen Gesichtspunkt vielfach nicht sichtbar. Und da wir uns im Bereich "Mode" der ZEIT aufhalten, ging es wohl um die Frage der modischen Individualität, die von vielen Menschen weder gelebt noch angestrebt wird.
Wenn eine Frau gut aussieht, ist es egal, was sie anhat, am besten natürlich gar nichts. Sonst schaut sie aber auch in dreckigen Lumpen schick aus.
The Crowd (in unison): Yes! We're all individuals!
Brian: You're all different!
The Crowd (in unison): Yes, we are all different!
Man in Crowd: I'm not.
Another Man: Shhh!
Dass Menschen Individuen sind, ist richtig. Allerdings ist das vom modischen Gesichtspunkt vielfach nicht sichtbar. Und da wir uns im Bereich "Mode" der ZEIT aufhalten, ging es wohl um die Frage der modischen Individualität, die von vielen Menschen weder gelebt noch angestrebt wird.
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