Weil Mode in Paris praktisch Staatsangelegenheit ist, öffnen Institutionen wie das Grand Palais den Designern ihre Türen. Dort installierte Karl Lagerfeld für die Chanel-Sommerkollektion 2012 eine schneeweiße Unterwasserwelt mit meterhohen Muscheln und hohlen Seeigeln, aus denen die Models stiegen. Sarah Burton wählte für die Alexander-McQueen-Schau einen ausgedienten Schlachthof und Marc Jacobs ließ für die Louis-Vuitton-Präsentation ein Karussel bauen. Vielleicht eine Andeutung, dass es den Designer nach dieser Schau selbst weiterdreht – zu Dior?