Modefotografin Sarah Moon

Mystische Frauen und ein grüner Papagei

Absichtlich wählt Sarah Moon Bilder zur Veröffentlichung aus, die Kratzer oder unbelichtete Stellen haben. Das nimmt dem Betrachter die Möglichkeit, ein Motiv aufgrund seiner Machart zeitlich zuzuordnen. "Dos lassé", 1989  |  © Sarah Moon

Für eine Modeaufnahme braucht Sarah Moon viel Zeit: Hintergrund, Licht, Model und Kleid werden von ihr zu einer perfekten Einheit orchestriert. Dann wartet sie ab. Solange, bis in dieser künstlichen Szene etwas Zufälliges geschieht. Erst jetzt löst sie aus. Für ihre Landschaftsaufnahmen dagegen benötigt sie manchmal nur einen einzigen Schuss mit der Polaroidkamera, mit der sie bis heute am liebsten arbeitet. Die Hamburger Galerie Persiehl & Heine zeigt noch bis zum 15. Feburar 2012 unter dem Titel À propos… eine Auswahl ihrer Bilder von 1974 bis 2010.
 

Leser-Kommentare
  1. ...bitte mehr davon!

    Eine Leser-Empfehlung
  2. http://www.google.de/sear...

    Eine gewisse Vorliebe für Jugendstil-Anlehnung glaube ich zu entdecken. Wirklich abenteuerliche Fotografie, auch ein schöner Kontrapunkt zu den ganzen Designpictures die man sonst so zu sehen bekommt wo alles glatt und bis auf den letzten Pixel kontrolliert ist (Stadtansichten, Papageien im Flug..) Ein bisschen Fett und Altöl auf Bilder schadet nicht, wie man oben sieht... Aber es ist natürlich auch eine Masche, eine Methode und viel Technik, wie zu vermuten ist..das schreckt etwas ab.

  3. photography par excellence!

    • arteve
    • 27.11.2011 um 20:11 Uhr

    Ich finde diese Fotos sehr emotional und schön. Schade, dass ich diese Ausstellung verpasst habe bezw. keine Zeit. Schönen Gruss an die Fotografin von einer Kollegin. Gratulation

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