Berlin Fashion Week Ran an den Mann!
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Vorhut einer neuen Generation von Männermodemachern

UdK-Professor Schneider sieht in Zigerli und Goetze die Vorhut einer neuen Generation von Männermodemachern. Er beobachtet unter seinen Studenten ein stetig wachsendes Interesse an der Herrenmode und prophezeit, dass man von Absolventen wie Zigerli oder Mads Dinesen, der im kommenden Juli sein Debüt gibt, noch hören wird. Sie alle haben Spaß daran, das Männliche am Mann zu betonen – und damit sind eher Humor und Spieltrieb als Machtattitüden gemeint. Gleichzeitig stehen sie für einen betriebswirtschaftlichen Pragmatismus.

Männerrock von Givenchy für den Herbst 2012

Männerrock von Givenchy für den Herbst 2012

Das bestätigt auch Designer Hien Le. Er will Mode nicht nur machen, sondern auch verkaufen. Sein reduzierter Stil eignet sich dafür gut. Im Winter sieht Le den Mann in hellen Farben wie Mint und Apricot und einfachem Strickpullovern. Manches davon kannte man schon. "Tragbarkeit ist mir sehr wichtig. Für mich ist es nicht sinnvoll, jede Saison etwas komplett Neues zu machen", sagt Le.

Einzig Nicole Roscher vom Label Von Bardonitz spielte für den Herbst mit den Möglichkeiten von Unisex und Cross-Dressing. Ihre zarten Modelle trugen schwarze, übergroße Mäntel, transparente Häkel- und Seidenkleider, taillierte Bundfaltenhosen aus Wolle und auf dem Kopf schwarze Bischofsmützen. Ob ein Einzelteil für Mann oder Frau bestimmt ist, darüber denke sie erst nach, wenn die Formen in den Schnitt gehen, sagt Roscher. Wer in dieser Woche einen Blick nach Paris warf, wo die großen Häuser gerade ihre Männerkollektionen präsentieren, konnte sehen, dass auch Riccardo Tisci von Givenchy Röcke nicht für reine Frauengarderobe hält. Es kann also nicht schaden, wenn die Jungen sich bei aller Notwendigkeit zum Verkauf ein wenig von dem rebellischen Mut und der Offenheit bewahren, mit der die Männermode in Berlin begann.
 

 
Leser-Kommentare
  1. Welcher Mann soll denn so durch die Gegend laufen ?
    Das ist typischer Westwood -Stil

    Gibt es auch wirkliche Männermode?

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  2. und sogar klassische Fetzen. So, so...

    na dann; lassen wir uns mal überraschen... und Hurra,
    die Täschchen kommen wieder...

    Wetering

  3. naja
    grau in grau wie in den stino-langeweile 90ern
    abgesehen von dem durchsichtigen teil sieht das alles nach dem üblichen 2ich brauch ne freundin/mutti/frau die mir mal ordentliche klamotten aussucht(aber es nicht tut um nicht das interresse anderer zu wecken)"kaufhaus-einheitsramsch aus

    • Zack34
    • 21.01.2012 um 18:20 Uhr
  4. ...ein Beitrag, auf den wir Männer schon seit Jahren gewartet haben!! Na, und die ZEIT hat ihn!!!

    Grosse Klasse!

    DANKE!

  5. Wir wollen mal nicht so sein...;-)
    Ein bis zwei Teile der präsentierten Mode wäre vielleicht sogar tragbar - wenn nicht immer diese gruseligen Modells wären !!!
    Kann man da nicht mal Männer auf den Laufsteg schicken anstelle von Püppchen ???!!!???

  6. sozialhilfeempfangenen Berliner, hat Herr Wowereit persönlich den Flughafen Tempelhof geschlossen. Die Ambitionen waren ganz klar.

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    Das ist auch nicht wahr - DAS ist Quatsch, Herr Werner.

    Das ist auch nicht wahr - DAS ist Quatsch, Herr Werner.

    • essilu
    • 22.01.2012 um 2:08 Uhr

    ...noch das Laufen lernen.
    Die Roeckl-Präsentation war meiner Meinung nach die schönste von allen.

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