Fotografie : Mode aus dem Geheimarchiv – zeitlos schön

Der New Yorker Condé Nast Verlag hat seine Archive geöffnet. Was an herausragender Modefotografie zum Vorschein kam, zeigt eine Ausstellung in Berlin.

Mit der Modefotografie bekamen Mode, Weiblichkeit und Schönheit Anfang des vergangenen Jahrhunderts ein eigenes Medium, und kein Verleger gab ihm mehr Raum als der New Yorker Condé Nast in seinen Zeitschriften Vogue und Vanity Fair. Jetzt machte der Verlag erstmals seine Archive in London, Mailand, New York und Paris zugänglich. Das Ergebnis ist in der Ausstellung Zeitlos schön (bis 28. Oktober) im c/o Berlin versammelt: Arbeiten von Man Ray, Diane Arbus, Herb Ritts, Helmut Newton und Mario Testino – das Beste aus 100 Jahren Modefotografie.

Kommentare

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Und wo ist jetzt diese zeitlose Schönheit?

Auf drei Bildern werden Männer mißbraucht, damit Frauen ihren Körper zeigen können. Davon ein Bild sogar als Kombination von misandrischem Sexismus mit weissem Rassismus.

Einmal sieht man einen mäßig originellen Hutschmuck, einmal sitzen Frauen in der Wüste, auf dem letzten Bild sind gar nur künstliche Wesen aus Photoshop zu sehen...

Das einzige Bild mit künstlerischen Anspruch ist die Nummer 4: Wenigstens der Versuch, die weibliche Eitelkeit der Selbstdarstellung zu stilisieren und etwas in einen übergeordneten Kontext zu stellen.

Aber ansonsten...hmmm