Fotografie

Mode aus dem Geheimarchiv – zeitlos schön

Edward Steichen, "American Vogue", December 1923  |  © Condé Nast

Mit der Modefotografie bekamen Mode, Weiblichkeit und Schönheit Anfang des vergangenen Jahrhunderts ein eigenes Medium, und kein Verleger gab ihm mehr Raum als der New Yorker Condé Nast in seinen Zeitschriften Vogue und Vanity Fair. Jetzt machte der Verlag erstmals seine Archive in London, Mailand, New York und Paris zugänglich. Das Ergebnis ist in der Ausstellung Zeitlos schön (bis 28. Oktober) im c/o Berlin versammelt: Arbeiten von Man Ray, Diane Arbus, Herb Ritts, Helmut Newton und Mario Testino – das Beste aus 100 Jahren Modefotografie.

Leser-Kommentare
  1. einfach mal einen Menschen als Ablage benutzen - ach so, ist ja nur ein Schwarzer, und verschwindet eh im Hintergrund.
    "Souveränes Spiel" mit Kolonialrassismus?

  2. häßliche allegorien der arroganten westlichen welt

  3. great pictures!

  4. Auf drei Bildern werden Männer mißbraucht, damit Frauen ihren Körper zeigen können. Davon ein Bild sogar als Kombination von misandrischem Sexismus mit weissem Rassismus.

    Einmal sieht man einen mäßig originellen Hutschmuck, einmal sitzen Frauen in der Wüste, auf dem letzten Bild sind gar nur künstliche Wesen aus Photoshop zu sehen...

    Das einzige Bild mit künstlerischen Anspruch ist die Nummer 4: Wenigstens der Versuch, die weibliche Eitelkeit der Selbstdarstellung zu stilisieren und etwas in einen übergeordneten Kontext zu stellen.

    Aber ansonsten...hmmm

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ...see things as they are, we see things as we are.

    ...see things as they are, we see things as we are.

  5. Ich denke, man muß zum Thema "Was ist Kunst ?" hier keine Diskussion beginnen.
    Aber einige der Bilder empfinde ich als grßartig - insbesondere, wenn man sie im zeitlichen Kontext betrachtet.
    Meine Favoriten sind ganz eindeutig Foto 2 und Foto 6.

    Eine Leser-Empfehlung
  6. fotografiert von professionellen fotografen
    abgesehen von 3 bildern scheint das das thema zu sein
    aber wie so oft stöhren die teils grauenhaften textilkreationen
    wie beim großteil der modefotografie sehen die models ja nicht gut aus weil, sondern obwohl sie in den neuesten chichi gekleidet sind
    hübsch ist nat. das arbeitsfoto

    Eine Leser-Empfehlung
  7. ›Mode‹ scheint hierzulande nur in einer einzigen Form bekannt zu sein: als ›rotes Tuch‹. Eine Ausführung mit ›sieben Siegeln‹ scheint dabei besonders begehrt zu sein.

    Eine Leser-Empfehlung
  8. ...see things as they are, we see things as we are.

    2 Leser-Empfehlungen

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service