Mode in Dhaka : In Bangladesch trägt niemand H&M

Zur Modewelt gehört Bangladesch nur als Produktionsland für Massenware. Dabei haben die Frauen im Land einen ganz eigenen Stil. Evi Lemberger hat sie fotografiert.

Knapp 3,6 Millionen Menschen arbeiten in den Textilfabriken Bangladeschs, etwa 87 Prozent davon sind Frauen. Auch in der Hauptstadt Dhaka wird Kleidung für Europa und die USA gefertigt – unter teilweise lebensgefährlichen Bedingungen. Die Fotografin Evi Lemberger hat, fasziniert von den Farben, Mustern und Stoffen, den Blick auf die einheimische Kleidungskultur gerichtet. "Die Frauen bleiben – im Gegensatz zu vielen Männern – den traditionellen südasiatischen Kleidern treu", sagt Lemberger. Wir zeigen ihre Bilder der Alltagsmode in Dhaka.


 

Kommentare

20 Kommentare Seite 1 von 4 Kommentieren

Anerkennung vs. Selbstverwirklichung

"Vielleicht ist es gerade deshalb so schön, auf H&M zurückzugreifen. Weil es anerkannt ist."

Und ich finde es schade, dass es mehr um Anerkennung als um Selbstverwirklichung geht. Das Problem bei H&M ist, dass alle das gleiche tragen. Das ist fast schon uniform.

Werde künftig mehr afrikanische Stoffe und Farben tragen.