Nur Jil Sander mag die Gegenwart
Italien verwaltet ein kunsthistorisches und ästhetisches Erbe, das zweifellos die heutige Mode bereichert. Aber mussten es am Wahltag wirklich mittelalterliche Motive sein, aus einer Zeit, als Italien von der Demokratie noch Jahrhunderte entfernt war? Dolce & Gabbana feierten die Vergangenheit mit aufwändigen Paillettenmosaiken und ließen mit Fünfziger-Jahre-Tweed-Kostümen keinen Zweifel daran, dass das 21. Jahrhundert sie wenig angeht. Armani holte die Topfhüte der Zwanziger zurück. Da wirkten die Nieten-Halsbänder von Versace fast schon gegenwärtig.
- Datum 26.02.2013 - 11:25 Uhr
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… kann mal jemand ihren laufenden Knochengerüsten was zu essen geben? Bitte! 15 Kilo mehr oder so, damit aus den Hungerhaken Frauen werden! Denn diese Kleiderständer sehen nicht schön, sondern krank aus.
Respekt vor der "großen Dame".
Frau Jil Sander ist nicht zu kopieren und hält Ihrer klaren Linienführung die Treue.
Schlicht,edel und ausgesuchte Materialien.
Toll !
Wetering
Auch Jil Sander zitiert vergangene Jahrzehnte, und das nicht zu knapp. Besonders die 50er und 60er Jahre heben es ihr in dieser Saison angetan. Von Liebe zur Zukunft kann da wohl keine Rede sein.
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