Uhren : Plastik-Gurke am Handgelenk

Design-Unfall oder Kultobjekt? Sie war bunt, billig und eine Provokation: Vor 30 Jahren kam die Swatch-Uhr heraus. Eine Galerie unmöglicher, aber auch zeitloser Modelle.

Als Nicolas Hayek am 1. März 1983 die erste Swatch präsentierte, löste sie Empörung bei den konservativen Schweizer Uhrmachern aus: Provokativ billig sah die knallbunte Plastikuhr zwischen all den goldenen und silbernen Schmuckstücken im Schaufenster aus. Dazu kostete das neue Modell nur 50 Franken und änderte damit die gesellschaftliche Bedeutung der Uhr: Aus dem Statussymbol wurde ein Modeobjekt, das der Träger je nach Jahreszeit und Stimmung austauschen konnte. Bis heute hat diese Idee immer neue Sammlerstücke und Design-Unfälle hervorgebracht.

Kommentare

9 Kommentare Seite 1 von 3 Kommentieren

Plastik, Kautschuk und Silikon sind "In"

während Leder und Metall sich den Kuchen mit den oben genannten "In" Kandidaten teilen müssen.
Armbanduhren die ein Kunststoffgehäuse haben mögen ja gut sein aber so richtig anfreunden kann ich mich damit nicht obwohl sie genauso gut sind wie die Modemarken-Uhren.

Für kleines Geld eine gute Armbanduhr mit einem Qualitätsuhrwerk.