Männermodeschauen : Immerhin gab's neue Turnschuhe

Zentauren, Geschäftsmänner, Dandys, Seebären: Auf den Modeschauen in Mailand, London und Paris zeigte jede Marke Mode für einen anderen Stereotyp Mann. Von Jina Khayyer

Das neue Lieblingswort der Luxusmode heißt: Nachhaltigkeit. Übersetzt bedeutet es, dass die Modehäuser lieber keine Experimente wagen, sondern bei dem Look bleiben, der den Geldbeutel eines bestimmten Männertyps anspricht. So werden allerdings Klischees zum ästhetischen Profil. Lässig und adrett: Burberry Prorsum. Irgendwie intellektuell-kreativ: Prada. Ambitionen zeigten nur die wenigsten Designer, darunter Raf Simons, der den furchtlosen Männern von Morgen immerhin neue Turnschuhe anzieht.

Kommentare

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Mode?

Sehen wir's doch mal ganz entspannt: Sogenannte "Kreative" toben sich aus, schicken junge Menschen über den Laufsteg und hoffen, dass sich ausreichend potente KäuferInnen finden und das Portefeuille füllen. Und noch eines: Ich bin mir sehr sicher, dass o.a. "Künstler", ähnlich den irischen Bankern, sich in den oberen Etagen über die Leute lustig machen und lästern, die für diese gruselige Kleidungsstücke vermutlich eine Menge Geld abdrücken.
Also was soll's. Vielleicht ist es gar das Geld der Banker oder deren LebensabschnittsgefährtInnen!