Männermodeschauen

Immerhin gab's neue Turnschuhe

London: "Seefahrer auf Abwegen" war das Thema der Alexander-McQueen-Kollektion für den kommenden Sommer. Christopher Kane, einer der interessantesten jungen Designer in London, lässt in seinen Entwürfen dagegen das Digitale zu Wort kommen. Pringle zeigt sportlich-elegantes, Jonathan Saunders tolle Muster aus dem Digitaldrucker. Und Christopher Bailey arbeitet weiter an der Verjüngung des Traditionshauses Burberry, um die nächste Generation Geschäftsmann zu verführen. (im Uhrzeigersinn)

London: "Seefahrer auf Abwegen" war das Thema der Alexander-McQueen-Kollektion für den kommenden Sommer. Christopher Kane, einer der interessantesten jungen Designer in London, lässt in seinen Entwürfen dagegen das Digitale zu Wort kommen. Pringle zeigt sportlich-elegantes, Jonathan Saunders tolle Muster aus dem Digitaldrucker. Und Christopher Bailey arbeitet weiter an der Verjüngung des Traditionshauses Burberry, um die nächste Generation Geschäftsmann zu verführen. (im Uhrzeigersinn)  |  © Gareth Cattermole/Imaxtree; Imaxtree; Alessandro Lucioni/Imaxtree; Andrew Cowie/AFP/Getty Images

Das neue Lieblingswort der Luxusmode heißt: Nachhaltigkeit. Übersetzt bedeutet es, dass die Modehäuser lieber keine Experimente wagen, sondern bei dem Look bleiben, der den Geldbeutel eines bestimmten Männertyps anspricht. So werden allerdings Klischees zum ästhetischen Profil. Lässig und adrett: Burberry Prorsum. Irgendwie intellektuell-kreativ: Prada. Ambitionen zeigten nur die wenigsten Designer, darunter Raf Simons, der den furchtlosen Männern von Morgen immerhin neue Turnschuhe anzieht.