Fashion Week Berlin : Tage des strukturierten Optimismus

In Berlin wurde in dieser Modewoche die Farbe Gelb gefeiert, das T-Shirt zum Unterkleid erklärt und die Religion wiederentdeckt. Ein Überblick über die Sommerkollektionen

"Es ist ein steiniger Weg," sagt Hien Le. Zu gern hätte man etwas anderes gehört von einem talentierten deutschen Modemacher wie ihm, der die Berliner Schauenwoche mit seiner Kollektion eröffnet hatte. Aber Le spricht aus, was für die ganze lokale Szene gilt: Ein Geschäft aus der Passion zu machen, bleibt schwierig. Zum Glück fiel es nie leichter, die Mode, die in Berlin gezeigt wurde, zu bejahen. Michael Sontag, Augustin Teboul, Vladimir Karaleev oder Schumacher – sie alle bewiesen Liebe zum Detail und ließen Struktur und Farbe raus zum Spielen.

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Wann gibt’s mal wieder schöne Kleider?

Seit Jahren werden Frauen entweder in Säcke oder Schläuche gehüllt, welche an Magermodels bestimmt reizvoll aussehen. Bei Frauen mit weiblicher Figur, als mit natürlichen Rundungen, einfach nur nach Müllsack oder Presswurst. Es wäre schön, wenn sich das Bild einer weiblichen Figur mal wieder mehr an den 50er Jahren orientieren würde. Damals waren Frauen wie Marylin etc . gefragt. Die würde ja heute kein Designer mehr ausstaffieren, weil zu moppelig. Aber Frauen haben nun mal Rundungen und die können schön verpackt werden. Also bitte liebe Designer, schaut euch mal wieder den weiblichen Körper an und entwerft mal wieder Mode, die nicht nur Hungerhaken stehen!