Internet-Partnerbörsen Jeder zweite hofft auf die Liebe im Netz
Die Hälfte aller deutschen Singles glaubt, den Traum-Partner online finden zu können. Schneller als im realen Leben geht die Suche im Netz aber nicht, ergibt eine aktuelle Studie
© seifenbläschen / photocase.com

Liebe macht blind? Nicht ganz, denn drei von vieren zweifeln die Ehrlichkeit von Menschen in virtuellen Partnerbörsen an
Die Akzeptanz von Partnerbörsen im Internet nimmt zu. Jeder zweite deutsche Single glaubt inzwischen, seinen idealen Partner online finden zu können. Das geht aus einer repräsentativen Studie von Infratest dimap hervor, die von der Internetvermittlung partner.de in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden alleinstehende Frauen und Männer zwischen 35 und 60 Jahren, die momentan auf Partnersuche sind.
Schneller als im Nachtleben, im Büro oder auf dem Sportplatz scheint die Suche nach dem Traumpartner im Netz allerdings auch nicht zu gehen: Im Schnitt stellten sich die Befragten auf eine mindestens 19-monatige Suche ein, um den oder die Richtige zu finden. Drei von vier deutschen Singles bezweifeln zudem die Ehrlichkeit von Menschen, die sich in Internet-Partnerbörsen betätigen.
Die Erhebung zeigte weiter, dass Frauen mehr auf den Bildungsstand ihres Partners achten als Männer. Besonders wichtig ist fast allen Befragten die Sicherheit ihrer Daten. Pro Monat sind mehr als 7,5 Millionen Deutsche in verschiedenen Singlebörsen-Angeboten aktiv.
- Datum 11.03.2010 - 08:51 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 19
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der trick ist, sich dort umzuschauen wo man sich selber am meisten aufhält.
da ist jeder raum möglich. eine bar, eine bücherei, ein schwimmbad, die altstadt oder auch das internet.
huch, ist das einfach.
Ich denke leider, dass es nicht so einfach ist, einen passenden Partner zu finden. Jeder ist irgendwo unterwegs und dennoch gibt es viele, viele Single. Auch ich bin in einer online Singlebörse angemeldet gewesen... und ich habe einen Mann "nach meinem Geschmack" gefunden. Wir haben uns toll verstanden, so lange wir über den Bildschirm kommunizierten. Der Zugang zueinander war wunderbar... aber diese "Tiefe" ließ sich nicht ins wahre Leben übertragen. Und damit meine ich allein erst einmal mein eigenes Verhalten. Es war mir viel leichter mich zu öffnen, als der Mensch mir nicht gegenüber saß. ich fühlte mich vollkommen aufgehoben, sicher und bei mir selbst. Denn da war er mir nicht so "bedrohlich". Es war wunderschön, aber die Landung war hart. Festzustellen, dass alles nur gespielt war, rief große Ernüchterung hervor.
Generell würde ich sagen, dass man sich über den medialen Weg auf einer anderen Weise kennenlernt. Von innen nach außen... mit weniger Oberflächlichkeiten. Aber dafür müsste die beiderseitige Absicht kongruent sein. Leichter macht es mir diese Erfahrung nicht, aber ich weiß nun, dass ich das Leben nüchtern und ohne Schnörkel betrachten muss!
Ich denke leider, dass es nicht so einfach ist, einen passenden Partner zu finden. Jeder ist irgendwo unterwegs und dennoch gibt es viele, viele Single. Auch ich bin in einer online Singlebörse angemeldet gewesen... und ich habe einen Mann "nach meinem Geschmack" gefunden. Wir haben uns toll verstanden, so lange wir über den Bildschirm kommunizierten. Der Zugang zueinander war wunderbar... aber diese "Tiefe" ließ sich nicht ins wahre Leben übertragen. Und damit meine ich allein erst einmal mein eigenes Verhalten. Es war mir viel leichter mich zu öffnen, als der Mensch mir nicht gegenüber saß. ich fühlte mich vollkommen aufgehoben, sicher und bei mir selbst. Denn da war er mir nicht so "bedrohlich". Es war wunderschön, aber die Landung war hart. Festzustellen, dass alles nur gespielt war, rief große Ernüchterung hervor.
Generell würde ich sagen, dass man sich über den medialen Weg auf einer anderen Weise kennenlernt. Von innen nach außen... mit weniger Oberflächlichkeiten. Aber dafür müsste die beiderseitige Absicht kongruent sein. Leichter macht es mir diese Erfahrung nicht, aber ich weiß nun, dass ich das Leben nüchtern und ohne Schnörkel betrachten muss!
die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich denke es ist grundsätzlich schwer geworden einen passenden Partner zu finden, ob online oder auch im richtigen Leben. Die Ansprüche erhöhen sich stetig, alles ist so schnelllebig geworden. Dazu gehören auch Beziehungen.Ist alles eine Sache des Glücks und des Zufalls!
Nix ist das einfach!
Es hofft wohl auch die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH auf etwas Umsatz. Das die Gruppe, zu der anteilig auf DIE ZEIT gehört, zufälligerweise auch einen solchen Dienst betreibt, kann ja im Artikel ohne Autorzeichnung auch erwähnt werden.
Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß online-dating - zumindest für Männer - nichts taugt. Eine Frau, die sich in Deutschland im Netz feilbieten muß, ist entweder extrem schüchtern (was ich vielleicht grade noch durchgehen lassen würde - dürften aber eh die wenigsten sein) oder überaus unattraktiv (wobei ich Attraktivität nicht nur am Äußeren, sondern auch vom Verhalten, Lebenseinstellung und Ähnlichem festmache). Jede halbwegs interessante Frau braucht sich nur mal in ein gut frequentiertes Café zu begeben und offen für Flirts zu sein, dann lernt sie genug Männer kennen. Es ist ja nunmal völlig unstrittig, daß Männer viel leichter "rumzubekommen" sind als Frauen. Zudem spielt die Demographie den Frauen in die Hände. So kommen in weiten Teilen Ostdeutschlands nur noch 80 Frauen auf 100 Männer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Heißt: Die Angebot und die Auswahlmöglichkeit für Frauen steigt.
jupp, als mann ist online dating reine zeitverschwendung. während bei frauen der postkasten überläuft, muss der mann viel zeit/energie/nerven investieren.
online dating, führt meiner meinung nach, zu einer noch krasseren selektierung der möglichen partner. das scheinbare (über)-angebot lässt einen sehr wählerisch werden.
"So kommen in weiten Teilen Ostdeutschlands nur noch 80 Frauen auf 100 Männer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Heißt: Die Angebot und die Auswahlmöglichkeit für Frauen steigt."
Vermutlich hauptsächlich in die westdeutschen Großstädte. Und da sieht es dann wieder anders aus als im Osten.
jupp, als mann ist online dating reine zeitverschwendung. während bei frauen der postkasten überläuft, muss der mann viel zeit/energie/nerven investieren.
online dating, führt meiner meinung nach, zu einer noch krasseren selektierung der möglichen partner. das scheinbare (über)-angebot lässt einen sehr wählerisch werden.
"So kommen in weiten Teilen Ostdeutschlands nur noch 80 Frauen auf 100 Männer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Heißt: Die Angebot und die Auswahlmöglichkeit für Frauen steigt."
Vermutlich hauptsächlich in die westdeutschen Großstädte. Und da sieht es dann wieder anders aus als im Osten.
jupp, als mann ist online dating reine zeitverschwendung. während bei frauen der postkasten überläuft, muss der mann viel zeit/energie/nerven investieren.
online dating, führt meiner meinung nach, zu einer noch krasseren selektierung der möglichen partner. das scheinbare (über)-angebot lässt einen sehr wählerisch werden.
"So kommen in weiten Teilen Ostdeutschlands nur noch 80 Frauen auf 100 Männer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. Heißt: Die Angebot und die Auswahlmöglichkeit für Frauen steigt."
Vermutlich hauptsächlich in die westdeutschen Großstädte. Und da sieht es dann wieder anders aus als im Osten.
wäre online-Partnersuche genial. Leider ist es so, dass Frauen extrem schummeln. Nach zahlreichen Dates in ca. zwei Jahren gebe ich entnervt auf. Da wird angegeben, das frau in seiner Freizeit hauptsächlich Opern besucht,im Gespräch war man mit der Schulklasse vor 20 Jahren mal dort, sportliche Aktivitäten im Vordergrund stehen, dummerweise hört man dann schon nach einem 15-minütigen Spaziergang ein leichtes Keuchen!! Die Fotos sind die größte Katastrophe. Sie sind entweder uralt, d.h. frau ist 10 Jahre und mehr!! jünger als in Wirklichkeit, sehr oft professionell bearbeitet, d.h. faltenfrei mit 55, manchmal dachte ich auch, es sind Fotos der Tochter. Ich bin trotz Fotoaustausch einigemal an der Gesuchten vorbeigelaufen beim Date, weil ich sie absolut nicht erkennen konnte. Das eingestellte Getexte sollte man gar nicht erst lesen, da es völlig übertrieben oder grob unwahr ist. Das allermeiste stimmt nicht, klingt aber oft gut. Frauen suchen im allgemeinen die eierlegende Wollmilchsau und sind mit sogut wie nix zufrieden. Sie fragen dann immer ihren Bauch wurde mir oft gesagt. Doch die meistaen haben wohl chronische Magenverstimmung. Frauen bezeichnen sich zumeist mindesten als attraktiv. Das löst natürlich so manchen Schock bei den Männern aus. Wird wohl seinen Sinn haben, das hier von keiner börse etwas zum Erfolg gesagt wird. Ich denke, es gibt keinen Dabei bin ich witzig, intelligent und relativ attraktiv und in meinen Auswahlkriterien immer großzügiger geworden. xu
Auch ich habe etwas Erfahrung, allerdings nur mit PARSHIP.de gesammelt. Allerdings wird dort sehr wohl allgemein geschummelt, dass sich die Balken biegen.
Die Platform selbst arbeitet mit ausgefeilten Methoden, die zwar den Eindruck der Seriösität vermitteln sollen, m.E. an rechtlicher Relevanz nichts vermissen lassen. So wird die Möglichkeit sich aus dem System zu entfernen ("Profil löschen") durch verschleierte Umwege versteckt. Der simple Hintergrund: wer sich vom Parship nicht rechtzeitig (vor Ende seines Abo´s) verabschiedet hat, d.h. seinen Eintrag nicht explizit gelöscht hat (bereits die Trennung von beiden Vorgängen an sich ist fragwürdig)... der wird zu einer der Tausenden (sic!) Karteileichen gemacht, d.h. ein jeder solcher Ex-User:
1) gaukelt den Bezahlenden, im System Aktiven einen weiteren aktiven User vor, was die Auswahlliste aufbläht. Die Profile in dieser Liste enthalten im übrigen keinen (sic!) Hinweis auf das abgelaufene Abo eines Profilinhabers...
2) bekommt weiterhin vom Server die Anfragen gemeldet, und wird dadurch stets wieder in die Bezahlfalle gelockt, bis er nicht aufgibt. Oder einen Spam-Filter auf die Parship-Domain setzt.
Hierzu gesellen sich - ganz besonders in der sog. "Probezeit" - die Beispiele vermeintlich sprudelnder Anfragen, hinter welchen sich (allerdings erst nach Bezahlung, so ein Zufall) merkwürdigerweise längst Inaktive verstecken sollten...
Ende 1/2, Fortsetzung folgt...
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