Liebe für Fortgeschrittene"Eine Fernbeziehung ist eine zerstückelte Liebe"

Kann man über Liebe streiten? Man muss sogar! In Teil 1 unserer Videokolumne sprechen die Journalistin Clara Ott und der Paartherapeut Michael Cöllen über Fernbeziehungen.

In unserer Videoserie "Liebe für Fortgeschrittene" diskutieren ab sofort jede Woche Clara Ott und Michael Cöllen über die wichtigen Fragen, die sich Paare in heutigen Beziehungen stellen.

Michael Cöllen, Jahrgang 1944, ist psychologischer Psychotherapeut und betreibt seit 1980 eine paartheurapeutsche Praxis in Hamburg. Er moderierte viele Jahre die Fernsehsendung für Paare Ich und Du beim NDR und ist Vorstand der Deutschen Gesellschaft für integrative Paartherapie und Paarsynthese e.V..

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Clara Ott, Jahrgang 1980, arbeitet als freie Journalistin in Hamburg. Neben Literatur, Mode und Gesellschaftsthemen schreibt sie viel über Liebes- und Partnerschaftsthemen. Momentan arbeitet sie an einem Roman über Männer.

Wir freuen uns sehr, von Ihren Erfahrungen rund um das Thema Fernbeziehung zu hören und sind gespannt auf Ihre Kommentare und Anregungen!

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Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Wie bereits am Ende des Artikels geschrieben, sind wir in diesem Kommentarbereich an Ihren Erfahrungen mit Fernbeziehungen interessiert. Danke. Die Redaktion/sh

    • LP
    • 18. Januar 2011 16:11 Uhr

    ...schlecht. Nur wenn Sie in die Kamera kuckt, um dem Zuschauer das Gefühl zu geben, er sei der Dritte in der Runde, dann wirkt es gleichzeitig so, als würde sie sich von ihrem Gesprächsparter abwenden.

    Ich denke, Sie müsste noch etwas mehr darauf achten, dass es nicht so unterbrechend wirkt, wenn sie das Wort ergreift.

    Die etwas naive Rolle, die Clara Ott dabei übernimmt, läst den Gast glänzen. Und so wirkt es umso einleuchtender, was Herr Michael Cöllen sagt.

    Alles in allem ein gelungenes Gespräch.

  2. ein hochinteressantes, aktuelles thema, aber für mich wirkt diese gesprächsform sehr künstlich. warum nicht einfach nur als audio das gespräch aufzeichnen? dann wirkt es eventuell natürlicher.

    • M.M.
    • 18. Januar 2011 16:52 Uhr

    Ich habe vor etwas über 3 Jahren eine Fernbeziehung gehabt, die eine Zeitlang aufrecht gehalten werden konnte.
    Die Krux war, ganz einfach: mangelnde Nähe, die Unmöglichkeit auf die Distanz von ca.330 km Vertrauen aufzubauen, wobei ich bemerken muss, dass diese Unfähigkeit nicht von mir, sondern von meiner Partnerin kam, die im früheren Leben recht schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
    Während ich mit dem "Manko" (zwangsläufig) einigermaßen gut zurecht kam, wurde diese Beziehung von ihrer Seite beendet, da es ihr eben nicht möglich war, auf die Entfernung Nähe und Vertrauen zu empfinden, so oft ich auch zu ihr unterwegs war.
    Eine für beide sehr schmerzhafte Erfahrung.
    Wenigstens sind telefonische Kontakte geblieben, wenn auch nach langer beiderseitiger Funkstille.
    Sehr schade, ich hätte mehr draus machen wollen,was aber zunächst umständehalber nicht zu machen war.

    • W4YN3
    • 18. Januar 2011 16:58 Uhr

    Ein etwas seltsamer Beruf... sollte es nicht Paartherapeut heißen?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    Redaktion

    Wie oben erwähnt arbeitete Michael Cöllen als Paartherapeut. Die exakte Berufsbezeichnung lautet aber Psychologischer Psychotherapeut

    • Ajaxd63
    • 23. Januar 2011 23:03 Uhr

    Auf welchem Planeten leben die denn? Wenn eine Liebe ehrlich und aufrichtig ist, dann funktioniert sie auch in einer Fernbeziehung ganz gut auf einen bestimmten Zeitraum. Wir leben in einer Zeit von SMS, MMS, Skype, Videochat usw. Aber Ziel sollte es schon sein ein gemeinsames Leben anzustreben.
    Nur das ist eben das Problem in unserer Gesellschaft Flexibel muß man sein auf dem Arbeitsmarkt. Der Wirtschaft hat sich alles unterzuordnen. Da bleibt dann eben Familie und natürlich Kinder auf der Strecke. Man braucht keinen Paartherapeuten, wir brauchen einfach ein System wo man Familie und Beruf unter einen Hut bekommt.Familie und flexibel geht nicht.

    • Impuls
    • 18. Januar 2011 17:27 Uhr

    sie wird es Dir nicht danken!
    Denn eine Frau will an Ihren Erwählten gebunden sein, nicht das Gegenteil, nicht an einen Chef woanders.
    Entweder oder!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ... sucht sich Ihre Geliebte Ihren Arbeitsplatz nicht selbst? Besteht Ihre Angst darin, dass sie ihn am Ende nicht annimmt, oder eher darin, dass sie mit ihrem Chef eine Beziehung eingehen koennte? Was ist das Gegenteil von "an einen Erwaehlten gebunden sein"? "An einen, der zufaellig da ist, gebunden sein"? "Von ihrem Erwaehlten abgetrennt sein?" Fragen ueber Fragen.

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  • Quelle ZEIT ONLINE
  • Schlagworte NDR | Literatur | Beziehung | Liebe | Mode | Roman
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